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Aktualisiert: vor 6 Stunden 20 Minuten

Trainer Schmidt schmeißt hin

Mo, 19/02/2018 - 22:24
Wolfsburg. Entnervt hat Martin Schmidt beim VfL Wolfsburg hingeworfen. Nach nur 154 Tagen als Cheftrainer stellte der 50 Jahre alte Schweizer am Montag überraschend sein Amt zur Verfügung und stürzte den Club in Turbulenzen. Der Fußball-Bundesligist muss nun schon den zweiten neuen Trainer in dieser Saison suchen. Den Weg freimachen Schmidt hat auch die Club-Verantwortlichen unangenehm überrascht. "Martin Schmidt will mit seinem Rücktritt den Weg freimachen, damit der VfL mit einem neuen Chefcoach schnellstmöglich den Klassenerhalt sichern kann", erklärte Sportdirektor Olaf Rebbe in einer Mitteilung des VfL. "Wir hätten dieses Ziel nur allzu gerne mit ihm selbst erreicht, aber wir konnten ihn nicht von seiner Entscheidung abbringen." Wer das erste Training der neuen Woche am Dienstag leiten wird, will der Club im Laufe des Dienstags bekanntgeben. In akuter Abstiegsgefahr Schmidt hinterlässt den Club in einem traurigen Zustand: Der VfL schwebt nach 23 Spieltagen mit nur einem Punkt Vorsprung auf den Relegationsrang in akuter Abstiegsgefahr. Rebbe gab zu, "dass mich dieser Schritt enttäuscht". Schmidt sei der "Wunschtrainer" der Verantwortlichen gewesen. "Wir waren in der Tat überrascht", sagte Hans-Gerd Bode aus dem Aufsichtsrat des VfL. Und ergänzte: "Es ist nicht so, dass wir eine Lösung in der Schublade haben."Der Schweizer Schmidt war nach nur vier Spieltagen als Nachfolger des Niederländers Andries Jonker geholt worden, der den VfL mit viel Glück durch die Relegation gelotst hatte. Der ehemalige Coach des FSV Mainz 05 Schmidt sorgte mit insgesamt elf Unentschieden für Aufsehen. Doch spielerisch brachte er den nach wie vor teuren Kader kaum nach vorne.

Die Heynckes-Warnung

Mo, 19/02/2018 - 22:24
Der Meistertitel ist fix, der Weg zum Pokalsieg vorgezeichnet - jetzt wollen die Bayern in der Champions-League durchstarten. Triple-Coach Heynckes muss Härtefälle lösen und warnt vor einem "Stolperstein".München. Jupp Heynckes war in bester Königsklassen-Laune. Besiktas Istanbul soll für den 72 Jahre alten Trainer und den FC Bayern zum Ausgangspunkt für ein Triple-Revival werden. Nach der idealen Einstimmung mit sieben Siegen in Bundesliga und DFB-Pokal startet nun die ersehnte K.-o.-Phase der Champions-League, worauf die Münchner seit Jahresbeginn fokussiert hingearbeitet haben. "Das ist die Königsklasse. Das ist ein Wettbewerb, auf den man einfach hinfiebert", sagte Heynckes vor dem Achtelfinal-Hinspiel mit großem Glauben an die Stärke des Titelgewinners von 2013.Drei Wochen vor dem Rückspiel am 14. März im Hexenkessel in Istanbul soll am Dienstagabend (20.45 Uhr/ZDF und Sky) im eigenen Stadion "mit einer Topleistung der Grundstock" für das siebte Viertelfinale des deutschen Fußball-Rekordmeisters nacheinander gelegt werden. "Aber Besiktas ist eine Topmannschaft, die Fußball spielen kann. Jeder Gegner kann ein Stolperstein sein", warnte Heynckes am Montag.Zu viel mochte der Champions-League-Spezialist nicht vom Superjahr 2013 schwärmen. Aber auch der aktuellen Mannschaft schrieb Heynckes Attribute wie den Wembley-Königen zu. "Sie haben immer Hunger auf Erfolg. Wir glauben bis zur letzten Sekunde an uns." Die nächste deutsche Meisterschaft ist nur rechnerisch noch nicht sicher, im Pokal fehlen zwei Siege zum Triumph - in sieben erhofften Königsklassen-Krachern inklusive Finale am 26. Mai in Kiew wollen die Münchner nun ihre internationale Reife demonstrieren. "Die wichtigste Phase beginnt jetzt", sagte Torjäger Robert Lewandowski.Seit Wochen betonen die Bayern-Stars den besonderen Geist der Mannschaft, der an den aus der Triple-Saison vor fünf Jahren erinnere. Eine "geile Mannschaft" hat Thomas Müller ausgemacht - was...

Merkel hofft auf neue Impulse

Mo, 19/02/2018 - 22:18
Berlin. CDU-Chefin Angela Merkel erwartet von Annegret Kramp-Karrenbauer als künftiger Generalsekretärin neue inhaltliche Impulse für die Arbeit der Partei. Sie empfinde es als "ein großes Glück", dass die saarländische Ministerpräsidentin sich künftig dafür einsetzen wolle, die CDU zusammenzuhalten und den Mitgliedern auch "wieder mehr Heimat zu geben", sagte die Kanzlerin am Montag nach Sitzungen der Spitzengremien in Berlin.Annegret Kramp-Karrenbauer kündigte eine umfassende Programm-debatte in der CDU an. "Die Programmdiskussion ist ein Angebot an alle Gruppierungen in der Partei", sagte die 55 Jahre alte Saarländerin. Sie kündigte ihren Rücktritt als Ministerpräsidentin des Saarlandes an. Ihren Wechsel nach Berlin begründete sie mit der instabilen politischen Lage. Die Demokratie brauche starke Volksparteien. Die Idee des Ämterwechsels stamme von Kramp-Karrenbauer selbst. "Mich hat diese Idee sehr berührt", sagte Merkel.Merkel dankte dem scheidenden Generalsekretär Peter Tauber für seine Arbeit. Sie kündigte an, in einer Vorstandssitzung am kommenden Sonntag die künftigen Kabinettsmitglieder der CDU benennen zu wollen. Am Montag soll ein Sonderparteitag über den Koalitionsvertrag von Union und SPD abstimmen. Die Delegierten sollen dann auch Kramp-Karrenbauer zur Generalsekretärin wählen. Kommentar und Seite 4

Gewalt gegen Einsatzkräfte bekämpfen

Mo, 19/02/2018 - 22:04
München. Unterstützt von Polizei- und Feuerwehrgewerkschaft wollen die Landtags-Grünen zunehmende Gewalt gegen Polizisten, Sanitäter und Feuerwehrleute eindämmen. Fraktionschefin Katharina Schulze und der kommunalpolitische Sprecher Jürgen Mistol legten dazu am Montag ein größeres Antragspaket vor. Konkret fordern die Grünen unter anderem einen Ausbau der Alkohol- und Gewaltprävention. Hintergrund ist, dass bei der Mehrzahl der Übergriffe Alkohol im Spiel ist. Aus- und Weiterbildungsangebote zu Deeskalation und Selbstverteidigung sollten ausgebaut und Beratungsangebote intensiviert werden. Zunächst einmal sollten zudem nicht nur Angriffe auf Polizisten, sondern auch gewalttätige Übergriffe auf Einsatzkräfte von Rettungsdienst und Feuerwehr detailliert erfasst werden, fordert die Grünen-Fraktion. Nötig für ein landesweites Lagebild seien dabei nicht nur die Zahlen aus der Kriminalstatistik. Vielmehr müsse es ergänzend eine wissenschaftliche Untersuchung geben, die auch das große Dunkelfeld ins Auge fasse. Der Landesgruppenvorsitzende der Deutschen Feuerwehrgewerkschaft, Siegfried Maier, beklagte, dass die Verfolgung von Übergriffen auf Einsatzkräfte, insbesondere von Beleidigungen, oftmals eher im Sande verlaufe, dass Verfahren von den Staatsanwaltschaften eingestellt würden. Deshalb hätten viele Mitarbeiter schon resigniert und sähen oftmals von eigenen Strafanzeigen lieber ab. Daniel Pflügl von der Gewerkschaft der Polizei betonte, nötig seien keine symbolträchtigen Maßnahmen und keine markigen Sprüche, sondern konkretes Handeln. Schulze betonte: "Denjenigen, die uns helfen, denen müssen wir auch helfen."

Solidarität und Transparenz

Mo, 19/02/2018 - 22:04
Finanzskandal und leere Kassen. Einige deutsche Bistümer haben derzeit mit finanziellen Probleme zu kämpfen. Kardinal Reinhard Marx will gegensteuern.Ingolstadt. (dpa/KNA) Angesichts des jüngsten Finanzskandals in der Diözese Eichstätt hat der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz (DBK), Kardinal Reinhard Marx, eine neue Transparenzoffensive für kirchliche Finanzgeschäfte angemahnt. "Wir brauchen Kriterien, die deutlich machen, dass wir uns auf den Weg zur Angleichung an die internationalen Standards begeben", sagte Marx am Montag in Ingolstadt zu Beginn der Frühjahrs-Vollversammlung der DBK.Der Münchener Kardinal forderte für die Zukunft einheitliche Regeln für die Haushalte und Finanzgeschäfte der 27 katholischen Bistümer in Deutschland, die auf diesen Gebieten bislang allesamt autonom agieren können. Neben einer stärkeren Transparenz brauche es auch eine bessere Kontrolle der Finanzgeschäfte und eine stärkere Solidarität mit finanzschwächeren Bistümern, sagte Marx. Er wolle den deutschen Bischöfen einen entsprechenden Vorschlag machen. Anfang Februar war bekanntgeworden, dass aus dem Vermögen der Diözese Eichstätt rund 60 Millionen Dollar (48,2 Millionen Euro) in ungesicherte Darlehen in die USA geflossen sein sollen. Der ehemalige stellvertretende Finanz-direktor und ein Immobilien-Projektentwickler sitzen inzwischen in Untersuchungshaft - ihnen werden Untreue, Bestechung und Bestechlichkeit im geschäftlichen Verkehr vorgeworfen.Zum Auftakt der Vollversammlung hatten vier Hamburger Wirtschaftsprüfer und Rechtsanwälte finanzielle Unterstützung für das wirtschaftlich angeschlagene Erzbistum Hamburg gefordert. Die Gründung des Erzbistums im Jahr 1995 sei unter Außerachtlassung grundlegender Sorgfaltspflichten erfolgt, schreiben sie in einem am Sonntagabend veröffentlichten Brief an Kardinal Marx. Daher trügen die anderen deutschen Diözesen eine Mitverantwortung für die aktuelle Krise, insbesondere Hamburgs Vorgänger-Diözesen,...

Geld für Schienen

Mo, 19/02/2018 - 22:04
München. Mehr als eine Milliarde Euro will die Deutsche Bahn (DB) heuer in die Modernisierung und Instandhaltung des Schienennetzes sowie der Bahnhöfe in Bayern investieren. Dabei sollen knapp 300 Kilometer Gleise sowie 300 Weichen und 74 Brücken erneuert und rund 100 Bahnhöfe modernisiert werden, wie die Bahn am Montag in München mitteilte. Zu den wichtigsten Baustellen gehört dabei laut DB im Großraum München die Verbindung zwischen Freising und Feldmoching. Während einer Vollsperrung vom 28. Juli bis 10. September sollen dort 32 Kilometer Schienen sowie mehrere Weichen erneuert werden. Reisende aus Regensburg müssen umsteigen. Hinzu kommt neben dem barrierefreien Ausbau von zwei Bahnhöfen der Anschluss der Neufahrner Kurve. Damit erhält Niederbayern eine schnellere und umstiegsfreie Verbindung zum Münchener Flughafen. Während der Sperrung ist der Flughafen aber weiter mit Bussen und S-Bahn erreichbar. Auch die Verbindungen im Allgäu stehen auf der Modernisierungsliste. Am 23. März starten die Arbeiten zur Elektrifizierung der 155 Kilometer langen Strecke zwischen München, Memmingen und Lindau.

Krimi um US-Diplomaten

Mo, 19/02/2018 - 22:02
James Bond lässt grüßen: Plötzlich litten US-Diplomaten auf Kuba unter Schwindel, Kopfschmerzen und anderen Beschwerden, nachdem sie ein merkwürdiges Geräusch gehört hatten. Mediziner stehen vor einem Rätsel.Philadelphia. War es eine Attacke mit einer unbekannten Schallwaffe? Ein Chemie-Angriff? Oder doch eine Massenpsychose? Die plötzlich aufgetretenen neurologischen Beschwerden einiger US-Diplomaten auf Kuba bleiben auch nach einer detaillierten medizinischen Untersuchung rätselhaft. Forscher der University of Pennsylvania zeigten, dass die Symptome am ehesten denen einer Gehirnerschütterung gleichen - nur dass eben keine Erschütterung vorausgegangen war, berichteten sie im Fachblatt "JAMA" .Die meisten Betroffenen hatten zuvor ein durchdringendes Geräusch gehört, was Spekulationen über einen gezielten Angriff ausgelöst hatte. Der erste Vorfall trug sich Ende Dezember 2016 zu, der bislang letzte bekannte im August 2017. 18 der 21 betroffenen US-Regierungsangestellten berichteten, dass sie unmittelbar vor Beginn der Beschwerden ein unbekanntes, lautes Geräusch gehört hatten, dass viele als hoch, andere als tief beschrieben - als durchdringendes Quietschen, Summen oder Brummen. 12 Betroffene hatten einen Druck oder Vibrationen verspürt. Das Zuhalten der Ohren half nicht, Geräusch und Druckempfindungen ließen aber nach, wenn die Betroffenen den Ort wechselten. Großes Ärzteaufgebot Zu den aufgeführten Beschwerden zählten Schwindel, Kopfschmerzen, Konzentrationsschwierigkeiten und Gedächtnisstörungen. Um ein genaueres Bild zu bekommen, hatte die US-Regierung die Betroffenen an der University of Pennsylvania von einem Expertentross untersuchen lassen - darunter Neurologen, Arbeitsmediziner, Neuroradiologen sowie Fachärzte der physikalischen und rehabilitativen Medizin. Sie untersuchten die Betroffenen mit zahlreichen Tests und fertigten Aufnahmen ihres Gehirns an. Die Ergebnisse dieser Untersuchungen stellen die...

Oberpfalz und Pilsen besser vernetzen

Mo, 19/02/2018 - 22:02
Die Oberpfalz und die Region Pilsen hinken hinterher. Andere grenzüberschreitende Regionen in Europa wie am Oberrhein, Tirol-Südtirol-Trentino, in Niederösterreich und das Vierländereck Luxemburg-Deutschland-Frankreich-Belgien sind einige Schritte voraus. Nun wollen die Oberpfalz und die Region Pilsen aufholen. Zur Abschlusskonferenz des Projekts "Die Oberpfalz im europäischen Kontext" am Montag in der Max-Reger-Halle Weiden kam auch Staatsministerin Emilia Müller.Die Politikerin erinnerte in ihrer Rede an die Geschichte. Vor 25 Jahren lag die Oberpfalz noch am Eisernern Vorhang. "Dort, wo die westliche Welt endete. Dort, wo es keinen Schritt weiter nach Osten ging." Aus dieser Grenzlage heraus habe sich die Region nun zu einer Drehscheibe in der Mitte Europas entwickelt. 16 000 Tschechen würden laut Müller täglich nach Bayern einpendeln.Gemeinsamkeiten der beiden Regionen verdeutlichten Professor Tobias Chilla von der Universität Nürnberg-Erlangen und Stefan Bloßfeldt vom Verein Oberpfalz-Marketing. In beiden Regionen herrsche gerade eine niedrige Arbeitslosigkeit, die Wirtschaftskraft sei ähnlich hoch, Natur, Kultur und Geschichte verbänden die Leute. Beide Regionen seien dünn besiedelt. "Das macht grenzüberschreitende Arbeit nicht einfacher", sagte Professor Chilla. Zudem gibt es Barrieren zwischen Tschechen und Deutschen: Neben der Sprache unter anderem den wenig ausgebauten öffentlichen Nahverkehr, erläuterte der Wissenschaftler. Im Vergleich zu anderen Regionen hätten die Oberpfalz und Pilsen einiges nachzuholen. "Von wem kann man lernen? Was könnte man übernehmen?", fragt Bloßfeldt. Um Antworten zu finden, hatte er Vertreter anderer grenzüberschreitender Regionen eingeladen, die von ihren Erfahrungen berichten sollten. So erläuterte zum Beispiel Werner Schreiner, Präsident der Oberrhein-Konferenz, wie der öffentliche Nahverkehr zwischen Baden, Südpfalz, Elsass und Schweiz funktioniert. Auch Sprachförderung in Niederösterreich und...

Wissenschaftsjahr zum Arbeitsmarkt gestartet

Mo, 19/02/2018 - 22:02
Berlin. Mit dem Wissenschaftsjahr 2018 will die Bundesregierung die Menschen in Deutschland auf den dramatischen Wandel der Arbeitswelt vorbereiten. Oft gebe es Horrorszenarien über wegbrechende Arbeitsplätze wegen der Digitalisierung, sagte Bildungsministerin Johanna Wanka (CDU) zum offiziellen Startschuss der groß angelegten Veranstaltungsreihe am Montag in Berlin. Doch wenn berufliche Kompetenzen angepasst und ausgebaut würden, sei sogar das Ziel der Vollbeschäftigung in Deutschland machbar. Im Zentrum des Wissenschaftsjahrs steht die Frage, wie die Digitalisierung, neue Arbeitsmodelle und die Entwicklung künstlicher Intelligenz die Arbeit verändern. Forschungsprojekte und -ergebnisse sollen in die Öffentlichkeit getragen werden.Wanka sagte: "Es werden Berufsfelder wegfallen, es werden aber vor allem Berufsbilder sich ändern." Der Präsident der Gesellschaft für Arbeitswissenschaften, Klaus Bengler, sagte: "Arbeit wird kognitiver, Arbeit wird mentaler." Dabei komme es darauf an, dass sich die Menschen nicht von intelligenten Maschinen bestimmen ließen.

Fall Yücel: Verfahren soll im Juni starten

Mo, 19/02/2018 - 22:02
Istanbul. Die türkische Justiz hat den Beginn eines Strafverfahrens gegen den "Welt"-Korrespondenten Deniz Yücel trotz dessen Ausreise aus der Türkei bestätigt. Als ersten Tag der Verhandlung im zentralen Justizgebäude im Istanbuler Stadtteil Caglayan sei der 28. Juni angesetzt, teilte das 32. Strafgericht am Montag auf Anfrage mit. Der deutsch-türkische Journalist war am vergangenen Freitag überraschend aus der Untersuchungshaft entlassen worden. Er war noch am selben Tag ausgereist.Das Gericht hatte Yücels Freilassung angeordnet. Zugleich hatte das Gericht nach Angaben der staatlichen Nachrichtenagentur Anadolu die Anklageschrift der Staatsanwaltschaft angenommen. Darin wird Yücel Terrorpropaganda und Volksverhetzung vorgeworfen. Anadolu hatte gemeldet, Yücel drohten bis zu 18 Jahre Haft. Yücel und die Bundesregierung hatten wegen der langen U-Haft vehement eine Anklageschrift gefordert. Die Anklageschrift, die der dpa vorliegt, entspricht in weiten Teilen dem richterlichen Beschluss zur Untersuchungshaft vom 27. Februar 2017. Sie trägt das Datum vom 13. Februar und ist mit nur drei Seiten Umfang ungewöhnlich kurz.

Türkei warnt Syrien

Mo, 19/02/2018 - 22:02
Amman. Die Türkei hat die syrische Regierung vor einer Unterstützung der Kurdenmiliz YPG gegen die türkischen Streitkräfte im Norden des Bürgerkriegslandes gewarnt. "Wenn das Regime eindringt, um die YPG zu schützen oder ihren Schutz zu gewährleisten, dann kann niemand uns, die Türkei und die türkischen Soldaten stoppen", sagte Außenminister Mevlüt Cavusoglu am Montag in Jordanien. Sollten Syriens Truppen die Region dagegen von der verbotenen kurdischen Arbeiterpartei PKK und der YPG "säubern", sei das unproblematisch. Die YPG und Syriens Regierung verhandeln unter Vermittlung Russlands über die Entsendung regierungstreuer Kräfte in die von Kurden kontrollierte Region Afrin. Syriens staatliche Nachrichtenagentur Sana meldete am Montag, die Regierungskämpfer würden die Region innerhalb weniger Stunden erreichen. Der Ex-Vorsitzende der syrischen Kurdenpartei PYD, Salih Muslim, sagte in Berlin, es sei noch keine Einigung erzielt worden. Die PYD ist eng mit der YPG verbunden.Unterdessen sind bei Luftangriffen und Artilleriebeschuss auf das syrische Rebellengebiet Ost-Ghuta nahe der Hauptstadt Damaskus Aktivisten zufolge mindestens 44 Zivilisten ums Leben gekommen. Die Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte meldete am Montag mindestens 250 Verletzte. Die Rettungshelfer der Weißhelme erklärten über Twitter, bei einem Luftangriff in Hamuriah seien 20 Menschen getötet worden.

Soldat Schmalhans

Mo, 19/02/2018 - 22:02
Berichte aus der Truppe über defekte Panzer, U-Boote und Hubschrauber sind altbekannt. Doch Lücken gibt es auch bei der ganz grundlegenden Ausstattung der Soldaten. Wie einsatzbereit ist die Bundeswehr?Brüssel/Berlin. (dpa/paa) Zuerst Panzer, nun Westen und Winterkleidung: Neue Berichte über Ausrüstungsmängel bei der Bundeswehr werfen ein schlechtes Licht auf die Truppe. Für die Führung der schnellen Eingreiftruppe der Nato 2019 fehlen der Bundeswehr nicht nur Panzer, sondern auch Schutzwesten, Winterbekleidung und Zelte. Das steht in einem Papier des Heereskommandos, über das die "Rheinische Post" berichtete. Parlamentarier aller Parteien im Bundestag reagierten empört. Das Verteidigungsministerium relativierte die Mängelberichte. Die Einsatzbereitschaft der Truppe sei nicht gefährdet.Um der russischen Aggression auf der Krim zu begegnen, hat die Nato 2014 die "Speerspitze" für rasche Einsätze gegründet. Die "Very High Readiness Joint Task Force" besteht aus bis zu 14 000 Soldaten in höchster Alarmbereitschaft. Auf Rotationsbasis stellen die Bündnismitglieder Truppen für die Speerspitze zur Verfügung. Die Soldaten bleiben in ihren Verbänden, müssen aber innerhalb 48 bis 72 Stunden einsatzbereit an jedem Ort verlegbar sein, wo die Truppe benötigt wird. Deutschland will die Führung der Speerspitze Anfang 2019 übernehmen, zum zweiten Mal nach 2015. 10 000 deutsche Soldaten sollen sich diesmal daran beteiligen.Vor wenigen Tagen war bekannt geworden, dass es für Nato-Speerspitze auch an einsatzbereiten Kampfpanzern mangelt. Gründe seien die mangelnde Versorgung mit Ersatzteilen und ein hoher Wartungsaufwand, berichtete die "Welt". Demnach fehlten auch Nachtsichtgeräte, Granatmaschinenwaffen, Unterstützungsfahrzeuge - sowie Winterbekleidung und Schutzwesten.Das Panzerbataillon 104 aus Pfreimd (Kreis Schwandorf), das im kommenden Jahr den Leitverband für den sechsmonatigen Einsatz der Bundeswehr in Litauen stellen wird, ist vom...

Behörden rüsten für den Fall der Fälle

Mo, 19/02/2018 - 22:02
Die Behörden wappnen sich gegen die ASP. Seitdem die Afrikanische Schweinepest in Tschechien wütet, ist der für den Menschen ungefährliche, aber für Schweine tödliche Virus nur 350 Kilometer entfernt. Der direkt an Westböhmen grenzende Kreis Tirschenreuth rüstet sich für den Fall der Fälle.Tirschenreuth/Waldsassen. Es stellt sich nicht mehr die Frage, ob ASP den Weg nach Deutschland findet, sondern wann. Das renommierte Friedrich-Loeffler-Institut - die Expertise liegt Oberpfalz-Medien vor - stuft das Risiko einer Einschleppung als hoch ein: in der Warnstufe "rot" und damit in der höchsten Kategorie. Regierungspräsident Axel Bartelt macht deshalb die Vorbereitungsmaßnahmen für den "Fall der Fälle" zur Chefsache.Erste Station der Bereisung am Montagnachmittag ist der historische Mitterhof (einst zum Kloster Waldsassen gehörig). Matthias und Kerstin Frank widmen sich mit aufopferndem Idealismus - neben der Zucht von Strauß und Alpaka - bedrohten Rassen wie den Mangalitza Wollschweinen und den Husumer Sattelschweinen. Ein doppelter Elektrozaun verhindert den Kontakt und damit das Ansteckungsrisiko der in Freilandhaltung lebenden Schweine zu ihren wilden Verwandten.Die Veterinäre Dr. Johann Gaßner (Bezirksregierung) und Dr. Klemens Dötsch (Landratsamt Tirschenreuth) praktizieren bei der konsequenten Umsetzung der Schweine-Hygiene-Verordnung "null Toleranz". Denn die ökonomischen Folgen durch eine Infizierung wären verheerend. Mehr als 2500 bäuerliche Schweinebetriebe - 18 in Freilandhaltung - gibt es in der Oberpfalz. Der Regierungspräsident macht aus seiner Skepsis keinen Hehl, dass die Ausbreitungs-Distanzen der ASP von mehreren 100 Kilometern allein auf Wildschweine zurückgehen ("so weit läuft keine Sau"). Vielmehr gebe der "menschliche Faktor" Anlass zur Sorge: etwa durch aus Lkw oder Pkw geworfene, infizierte Essensabfälle. Aus Tschechien allein rollen eine Million Lkw im Jahr nach Deutschland.Bisher einmalig in der...

Behörden rüsten für den Fall des Fälle

Mo, 19/02/2018 - 22:02
Die Behörden wappnen sich gegen die ASP. Seitdem die Afrikanische Schweinepest in Tschechien wütet, ist der für den Menschen ungefährliche, aber für Schweine tödliche Virus nur 350 Kilometer entfernt. Der direkt an Westböhmen grenzende Kreis Tirschenreuth rüstet sich für den Fall der Fälle.Tirschenreuth/Waldsassen. Es stellt sich nicht mehr die Frage, ob ASP den Weg nach Deutschland findet, sondern wann. Das renommierte Friedrich-Loeffler-Institut - die Expertise liegt Oberpfalz-Medien vor - stuft das Risiko einer Einschleppung als hoch ein: in der Warnstufe "rot" und damit in der höchsten Kategorie. Regierungspräsident Axel Bartelt macht deshalb die Vorbereitungsmaßnahmen für den "Fall der Fälle" zur Chefsache.Erste Station der Bereisung am Montagnachmittag ist der historische Mitterhof (einst zum Kloster Waldsassen gehörig). Matthias und Kerstin Frank widmen sich mit aufopferndem Idealismus - neben der Zucht von Strauß und Alpaka - bedrohten Rassen wie den Mangalitza Wollschweinen und den Husumer Sattelschweinen. Ein doppelter Elektrozaun verhindert den Kontakt und damit das Ansteckungsrisiko der in Freilandhaltung lebenden Schweine zu ihren wilden Verwandten.Die Veterinäre Dr. Johann Gaßner (Bezirksregierung) und Dr. Klemens Dötsch (Landratsamt Tirschenreuth) praktizieren bei der konsequenten Umsetzung der Schweine-Hygiene-Verordnung "null Toleranz". Denn die ökonomischen Folgen durch eine Infizierung wären verheerend. Mehr als 2500 bäuerliche Schweinebetriebe - 18 in Freilandhaltung - gibt es in der Oberpfalz. Der Regierungspräsident macht aus seiner Skepsis keinen Hehl, dass die Ausbreitungs-Distanzen der ASP von mehreren 100 Kilometern allein auf Wildschweine zurückgehen ("so weit läuft keine Sau"). Vielmehr gebe der "menschliche Faktor" Anlass zur Sorge: etwa durch aus Lkw oder Pkw geworfene, infizierte Essensabfälle. Aus Tschechien allein rollen eine Million Lkw im Jahr nach Deutschland.Bisher einmalig in der...

Famose Sprünge zu Silber

Mo, 19/02/2018 - 21:28
Drittes Springen, dritte Medaille: Die deutschen Skispringer um Gold-Junge Wellinger glänzen auch im Team. Nur für die starken Norweger reicht es nicht. Nach der Medaillenserie wollten die Adler nur noch den Abschluss genießen.Pyeongchang. Nach ihrem Silber-Coup von Pyeongchang wollten Andreas Wellinger und seine Kollegen nur noch feiern. Der zweite Platz in einem Skisprung-Krimi mit positivem Ende bescherte den völlig losgelösten Wellinger, Karl Geiger, Stephan Leyhe und Richard Freitag die ersehnte Abschlussmedaille bei großartigen Olympischen Spielen. "Dass es für uns noch so ausgegangen ist, ist natürlich der Hammer. Das werden wir schön feiern", sagte Anführer Wellinger, der zuvor schon Gold und Silber im Einzel erobert hatte und im Team mit Sprüngen auf 140 und 134,5 Meter eindrucksvoll voranging.Das Ziel nach Silber hinter den überragenden Norwegern war am Dienstag klar: Das Deutsche Haus! "Für uns waren es riesige Spiele. Wir können stolz auf uns sein", erklärte Bundestrainer Werner Schuster. Vor zwei Tagen hatten sich die Springer nach Wellingers Silber-Coup noch zurückgehalten, um für den Teamwettbewerb ideal vorbereitet an die Schanze zurückkehren zu können.Das gelang. "Die Team-Medaille ist völlig okay, wenn die Silber ist. Es spiegelt einfach ein unglaublich starkes Team wider. Da können wir froh sein", erklärte Freitag, für den sich auch ein Kreis schloss. 2014 holten die Adler Gold und er war als fünfter Mann in Sotschi nur Zuschauer. Eisenbichler sauer Die Erleichterung war dem Quartett anzumerken. Für den Allgäuer Geiger, den Hessen Leyhe sowie den Sachsen Freitag war es jeweils die erste olympische Medaille. Bei der Siegerehrung im Auslauf packten sie sich an den Händen und sprangen kraftvoll auf das Podest, das Strahlen bekamen alle vier gar nicht mehr aus ihren Gesichtern. "Wir waren ein echt cooles Team. Mich freut es für die Jungs", sagte Wellinger. Keine Medaille gibt es bei der...

Ivanka kommt

Mo, 19/02/2018 - 21:26
Pyeongchang. Ivanka Trump (36), Tochter des US-Präsidenten, wird nach übereinstimmenden Medienberichten die US-Delegation bei der Abschlussfeier der Olympischen Winterspiele anführen. Für die Feier am 25. Februar in Pyeongchang rolle die Regierung in Seoul ihr den größtmöglichen roten Teppich aus, obwohl man dazu für eine Präsidententochter protokollarisch gar nicht verpflichtet sei, schrieb Südkoreas größte Zeitung "The Chosun Ilbo". Zur Eröffnungszeremonie war US-Vizepräsident Mike Pence angereist.

Fessel wieder fit

Mo, 19/02/2018 - 21:26
Pyeongchang. Das deutsche Langlauf-Team kann für den aus seiner Sicht wichtigsten Olympia-Wettkampf wieder auf Nicole Fessel zurückgreifen. Im Team-Sprint am Mittwoch (09.00 Uhr MEZ) geht die bislang wegen einer Kehlkopfentzündung nur zuschauende Oberstdorferin gemeinsam mit Sandra Ringwald an den Start. In dem Wettbewerb sehen die Deutschen die größten Chancen, doch noch in den Medaillenkampf eingreifen zu können. Bei den Herren tragen Thomas Bing und Sebastian Eisenlauer erwartungsgemäß die deutschen Hoffnungen.

Rebensburg weit hinten

Mo, 19/02/2018 - 21:26
Pyeongchang. US-Skistar Lindsey Vonn und Sofia Goggia aus Italien haben im zweiten Training für die Olympia-Abfahrt ihren Status als Favoritinnen untermauert. Goggia war hinter Stephanie Venier aus Österreich am Montag die zweitschnellste Starterin, Vonn wurde im Jeongseon Alpine Centre Dritte. Viktoria Rebensburg dagegen war mit 2,25 Sekunden Rückstand vor dem Rennen am Mittwoch (3.00 Uhr MEZ) weit hinter den Spitzenplätzen zurück. Im ersten Training tags zuvor waren es gut zweieinhalb Sekunden Rückstand. Rebensburg verschwand nach den erneut verpassten Top 15 nach dem Training ohne eine Stellungnahme aus dem Zielbereich.Nur einen Tag nach der Spezial-Abfahrt und damit einen Tag früher als geplant findet die Alpine Kombination aus Abfahrt und Slalom statt. Grund für die Programmänderung ist die Wettervorhersage für Freitag mit leichtem Schneefall und schlechter Sicht. "Der Donnerstag ist der viel bessere Tag", sagte FIS-Renndirektor Atle Skaardal am Montag. Somit wird Riesenslalom-Olympiasiegerin Mikaela Shiffrin nicht in der Spezial-Abfahrt starten, da sie sich in der Kombination größere Chancen ausrechnet.

Thriller in der Bob-Bahn

Mo, 19/02/2018 - 21:26
Pyeongchang. Nach einem Thriller um Gold in der olympischen Bob-Bahn von Pyeongchang umarmten sich die beiden Hauptdarsteller Francesco Friedrich und Justin Kripps innig. Im spannendsten Finale in der olympischen Bob-Geschichte durften sich die beiden Rivalen mit ihren Anschiebern Thorsten Margis und Alexander Kopacz am Montag gemeinsam als Olympiasieger feiern lassen. Der Sachse und der Kanadier hatten nach vier Durchgängen im Olympic Sliding Centre die exakt gleiche Zeit stehen."Die Kanadier dachten, wir hätten nicht alle Latten am Zaun. Warum wir uns über Silber so freuen und ihnen zu Gold gratuliert haben. Erst im dritten Anlauf haben wir ihnen klar gemacht, dass wir zusammen gewonnen haben", sagte Friedrich zum Jubel nach der Entscheidung."Das war ein Sensationsfinale, es war fantastisch für den Bobsport", sagte er und dachte auch an Kripps. "Er hat es absolut verdient." Margis machte sich schon Gedanken für die Medaillenzeremonie am Dienstag: "Ich hoffe, sie haben vier goldene." Es war der achte Olympiasieg eines deutschen Bobpiloten. Zwei Bobs zeitgleich hatte es bereits bei den Winterspielen 1998 in Nagano gegeben. Damals holten der Italiener Günther Huber und der Kanadier Pierre Lueders Gold.Mit Friedrichs Erfolg haben die deutschen Bobfahrer ihr Olympia-Trauma von Sotschi vor vier Jahren gleich im ersten Rennen überwunden. In Russland waren sie erstmals in 50 Jahren ohne Medaille geblieben. Hinter Bronze-Gewinner Oskars Melbardis aus Lettland wurden Friedrichs Trainingspartner Nico Walther mit Christian Poser und der Berchtesgadener Johannes Lochner mit Christopher Weber Vierter und Fünfter. Walther hatte nach dem ersten Tag noch geführt. Er und Lochner können sich trösten, dass sie im Viererbob wie Friedrich noch beste Chancen auf Medaillen haben. "Ich sehe die drei auf Augenhöhe", meinte Bundestrainer René Spies.Der 27-jährige Friedrich ist der einzige deutsche Fahrer, der das Debakel in Sotschi als Aktiver...

DEB-Team will ins Viertelfinale

Mo, 19/02/2018 - 21:26
Pyeongchang. Vor dem wichtigsten Spiel bei Olympia gab Eishockey-Bundestrainer Marco Sturm seinem Team am Montag noch einmal frei. Viele Spieler fuhren an den Strand des Ostmeeres, andere in die Stadt nach Gangneung. Kräfte sammeln und den Kopf frei bekommen war angesagt für den Showdown am Dienstag gegen die Schweiz (13.10 Uhr/ARD und Eurosport), dem Entscheidungsmatch um den erstmaligen Einzug in ein olympisches Viertelfinale seit 16 Jahren. "Das ist der Tag X für Team D", sagte Verbandschef Franz Reindl zur Bedeutung des Spiels.Geht der Aufschwung unter Bundestrainer Sturm weiter oder gibt es für den deutschen NHL-Rekordspieler den ersten Rückschlag seiner Ära? Der Auftritt gegen die Schweiz ist die Riesenchance, endgültig wieder ins Bewusstsein eines breiten Publikums zu stoßen. Durch den Spielbeginn am späten Abend in Südkorea werden wieder Millionen TV-Zuschauer daheim zuschauen. So wie schon beim bitteren 0:1 nach mitreißendem Match gegen Weltmeister Schweden am Freitag, als gut 2,8 Millionen Menschen im ZDF dabei waren - ungewohnt für das deutsche Eishockey. Seit Jahren werden die Spiele des Nationalteams sonst vom Spartensender Sport1 übertragen."Wir spielen nicht oft vor einem Millionen-Publikum daheim. Das ist das, was Olympia ausmacht. Nicht nur Eishockeyfans schauen zu, sondern die ganze Welt", sagte Kapitän Marcel Goc ein wenig übertreibend und fügte hinzu: "Natürlich wollen gute Werbung machen." Schon einmal war die Schweiz Gegner in einem wichtigen Duell: 2010 bei der Heim-WM spielte Deutschland unter Trainer Uwe Krupp im Viertelfinale gegen den Erzrivalen - und gewann. "Deutschland gegen die Schweiz ist ein Klassiker. Jeder ist sich der Situation bewusst", sagte Goc. Gegner im Viertelfinale wäre am Mittwoch erneut Schweden (13.10 Uhr MEZ).

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