Oberpfalznetz Newsfeed

Subscribe to Oberpfalznetz Newsfeed Feed
Aktualisiert: vor 6 Stunden 22 Minuten

Zwei klare Siege für die "Rollis"

Mi, 13/12/2017 - 23:32
Nach zwei Auswärtsniederlagen wollten die Oberpfälzer Rollstuhlbasketballer wieder zurück auf Erfolgskurs - und das gelang ihnen in der Amberger triMAX-Halle.Die Rollactiv Baskets schlugen den RSV Bayreuth (67:49) und RBB München II (89:57) deutlich. Außer ohne den immer noch verletzten Weiss konnten sie wieder in Vollbesetzung antreten. Hochmotiviert traf die Oberpfälzer Truppe im ersten Spiel auf die punktgleichen Bayreuther.Die Baskets mussten sich im ersten Viertel erst an ihre neu formierte Aufstellung gewöhnen. Denn mit Nadine Komm spielte erstmalig eine zweite Frau in der "starting five". Im weiteren Spielverlauf kam man aber immer besser ins Rollen.Gerade gegen die Ausgeglichenheit der Center und Distanzpositionen, und das schnelle Spiel des Teams der Oberpfälzer, fanden die Gäste aus Bayreuth keine Lösung. Immer häufiger gelang es den Baskets, die Bayreuther in Zeitprobleme zu bringen und selbst Korb um Korb zu erzielen. Besonders die große Klasse von Gesche Schünemann, die das Team als Spielmacherin zu etlichen erfolgreichen Angriffen führte, machte nun den Unterschied. Die Gäste aus Franken fanden keine Mittel dagegen und kassierten am Ende eine klare 49:67-Niederlage.Rollactiv Baskets: Schünemann 21 Punkte, Markus 17, Giacometti 15, Mückl 10, Wolf 4.Im zweiten Spiel trafen die Oberpfälzer auf RBB München II. Die wiederum verloren ihr Spiel gegen die Bayreuther erstaunlich knapp. Die Oberpfälzer waren gewarnt und entsprechend konzentriert. Gleich von Beginn an machte das Team erheblichen Druck in der Defense und erzielte mit einer Vielzahl von erfolgreichen Schnellangriffen eine deutliche Führung. Bereits bis zur Halbzeit führten die Baskets mit 45:21. Auch in dieser Partie war die Ausgeglichenheit auf den Positionen sowie das druckvolle Spiel der Schlüssel zum Erfolg. Das Team aus München hatte nie wirkliche eine Chance. Schon ab der ersten Hälfte konnten die Baskets mit dem Einwechslungen von der...

Direkter Konkurrent in Weiden

Mi, 13/12/2017 - 23:32
Das Wechselspiel an der Spitze der Oberliga Süd geht weiter. Jetzt ist wieder der Deggendorfer SC, der zudem als erstes Team die 100-Tore-Marke geknackt hat, in Front. Die Blue Devils bleiben trotz des zweiten Sechs-Punkte-Wochenendes in dieser Saison auf dem ersten Nicht-Play-off-Platz.Punktgleich waren der Deggendorfer SC (1./51 Punkte) und die Starbulls Rosenheim (2./45) in die Spieltage 20 und 21 gegangen. Während die Niederbayern zwei klare Siege gegen Regensburg (5:1) und bei Schlusslicht Miesbach (6:2) feierten, ging der DEL2-Absteiger leer aus. Dabei gab es zunächst ein 4:8 bei den Selber Wölfen (3./45), die dadurch mit Rosenheim gleichzogen. Eine große Überraschung war dieses Resultat nicht, das 1:4 zu Hause gegen Sonthofen allerdings schon. Beeindruckende Serien Aus der Spitzengruppe trumpfte neben Deggendorf zuletzt auch der EV Landshut (4./44) groß auf. Nach dem 6:1 in Lindau bezwang die Truppe von Axel Kammerer Selb mit 5:3, wobei einer besonders auf sich aufmerksam machte: Viktor Lennartsson, der Leihspieler aus Weißwasser. Der Schwede traf in seinen ersten beiden Spielen fünf Mal. Am Sonntag steigt in Deggendorf der Knüller des Wochenendes - das Niederbayern-Derby gegen Landshut. Die Serien beider Teams sind beeindruckend: Deggendorf verlor nur 2 der letzten 14 Spiele, Landshut 3 der letzten 18. Wichtiges Duell in Weiden Während der EC Peiting (5./39) ebenfalls auf Play-off-Kurs steuert, beginnt beim EV Regensburg (6./33) nach drei Niederlagen in Folge - zuletzt das 2:5 im Oberpfalzderby gegen die Blue Devils Weiden (9./27) - das Zittern, denn die Verfolger sind im Aufwind. Neben Weiden (nach neun Niederlagen in Serie wieder in der Erfolgsspur) holte am vergangenen Wochenende auch der ERC Sonthofen (7./30) sechs Punkte und der EV Lindau (8./27) gewann in Peiting überraschend mit 3:2. Am Sonntag kommt es in der Hans-Schröpf-Arena zum wichtigen Duell im Kampf um den...

Glanzloser Sieg der Bayern gegen Schlusslicht Köln

Mi, 13/12/2017 - 23:14
Trotz dominanter Spielweise gelingt Tabellenführer Bayern gegen Köln nur ein Tor. Ein schmuckloses 1:0 reicht den Münchnern, um die Tabellenführung auszubauen. Für Köln wird die Lage immer hoffnungsloser.München. Herbstmeister Bayern München hat erst nach langem Anrennen das Abwehrbollwerk des weiterhin sieglosen 1. FC Köln geknackt. Der Einbahnstraßenfußball des Spitzenreiters wurde am Mittwochabend in der Fußball-Bundesliga beim glanzlosen, aber verdienten 1:0 (0:0) erst nach einer Stunde belohnt. Torjäger Robert Lewandowski erlöste den deutschen Rekordmeister vor 75 000 Zuschauern in der Allianz-Arena mit seinem 15. Saisontor."Wir sind arg gebeutelt von Verletzungen, stehen nach dem 16. Spieltag mit drei Punkten da. Sich da in München so reinzuhauen, ist aller Ehren wert. Leider hat wie so oft ein bisschen das Matchglück gefehlt", sagte Kölns Torwart Timo Horn im Anschluss bei Sky. Thomas Müller, der Lewandowskis Tor vorbereitete, erklärte: "Wir nehmen so ein 1:0 einfach mal mit. Nach dem Führungstor hat man schon gemerkt, dass die Mannschaft weiß, dass noch zwei Spiele anstehen. Dann haben wir den Ball laufenlassen und das Ergebnis so genommen, wie es war."Beim Einstand von Sportchef Armin Veh wehrte sich der designierte Absteiger aus Köln mit großer Moral und Disziplin, verließ das Spielfeld aber auch im dritten Pflichtspiel unter Interimscoach Stefan Ruthenbeck als Verlierer. In der Tabelle trennen den Letzten vom Primus nach 16 Saisonspielen unglaubliche 35 Punkte.Armin Veh wurde auf der Tribüne Augenzeuge einer Kölner Mannschaft, die in der ersten Hälfte allen negativen Vorzeichen trotzen konnte. Immerhin fehlten bei den Rheinländern zwölf Profis, darunter in Angreifer Sehrou Guirassy (4 Tore) der einzige Mehrfach-Torschütze der laufenden Horrorsaison. Den Vorwärtsgang legte der Tabellenletzte in München allerdings eh kaum ein. Im 5-4-1-System zogen sich die Gäste sehr weit zurück und fokussierten sich auf die...

Keine Medaille zum EM-Auftakt

Mi, 13/12/2017 - 22:34
Kopenhagen. Enttäuschung statt Medaillen-Jubel: Rückenschwim-mer Christian Diener hat bei der Kurzbahn-EM in Kopenhagen den angestrebten Podestplatz über 200 Meter klar verpasst. Der 24-Jährige schlug am Mittwoch nach 1:53,41 Minuten an und war damit Letzter des Finales. Beim Start sei allerdings die Rückenstarthilfe aus der Verankerung gerissen, sagte ein Sprecher des Deutschen Schwimm-Verbandes (DSV). Der Verband legte Protest ein, der jedoch in erster und zweiter Instanz abgelehnt wurde.Besser lief es für Brustschwimmer Fabian Schwingenschlögl über 50 Meter. "Aller guten Dinge sind drei", sagte der 26-Jährige, nachdem er zum EM-Auftakt gleich dreimal hintereinander jeweils einen deutschen Rekord aufgestellt hatte. Dabei habe ihn auch die Atmosphäre in der Schwimmhalle angetrieben. "Das ist ein Super-Feeling, wenn man da raus geht und die ganzen Leute begeistert", sagte Schwingenschlögl. Ein Platz fehlte am Ende zu einer überraschenden Bronzemedaille für den Neckarsulmer. In 25,99 Sekunden musste sich Schwingenschlögl nur dem siegreichen Italiener Fabio Scozzoli, der in 25,62 Sekunden einen neuen Europarekord aufstellte, Kirill Prigoda aus Russland und dem britischen 100-Meter-Olympiasieger Adam Peaty geschlagen geben. Schwingenschlögl war 38 Hundertstelsekunden schneller als Hendrik Feldwehr bei seiner alten deutschen Bestmarke im August 2013.Marius Kusch war ebenfalls zufrieden. Über 100 Meter Schmetterling qualifizierte sich der Münchner für das Finale am Donnerstag. Kusch war in 50,49 Sekunden der sechstschnellste des Halbfinales. Als Vorlaufschnellste (8:19,39) über 800 Meter Freistil erreichte Sarah Köhler den Endlauf auf der 25-Meter-Bahn.

Experten fordern Sperre für Chris Froome

Mi, 13/12/2017 - 22:32
Chris Froome muss ein Doping-Testergebnis vom September bei der Vuelta erklären. Der Radsport-Weltverband bestätigt den erhöhten Wert einer Asthma-Substanz. Der Tour-Sieger verteidigt sich mit therapeutischen Notwendigkeiten. Experten fordern eine Sperre.Aigle/London/Palma. Sportrechtler und Wissenschaftler rechnen mit einer Sperre für den viermaligen Tour-Sieger Chris Froome. Allerdings wird noch zu klären sein, ob sich der 32 Jahre alte Seriensieger vorsätzlich des Dopings schuldig gemacht hat und deshalb bestraft werden muss. Es droht ein juristischer Marathon, bis klar ist, ob dem Radsport nach dem Mega-Fall Lance Armstrong ein ähnliches Desaster drohen könnte.Bis dahin bleibt offen, ob die am 7. September bei der Vuelta festgestellte Überdosis an dem Asthmamittel Salbutamol als Manipulation oder nötige Therapieform einzustufen ist. Der 32 Jahre alte Brite wies das Doppelte der erlaubten und von der Wada als Grenzwert festgelegten Substanz von 1000 Nanogramm pro Milliliter auf.Am Tag vor der positiven Kontrolle hatte Froome auf einer schweren Bergetappe auf den Los Machucos 1:46 Sekunden auf den Tagessieger und nicht viel weniger auf seine direkten Konkurrenten Vincenzo Nibali und Alberto Contador verloren. Froome und sein Team hätten sich laut dem Doping-geständigen Ex-Profi Michael Rasmussen wohl deshalb für "eine kleine Extra-Dosis Salbutamol" entschieden. Das twitterte der Däne, der 2007 wegen Doping-Verdachts im Gelben Trikot aus der Tour genommen worden war. Froome droht Sperre Froome könnten die Aberkennung des Vuelta-Sieges und eine Sperre drohen, die seine angekündigten Starts beim Giro d'Italia (ab 4. Mai) oder bei der Tour (ab 7. Juli) gefährden könnte. Der Weltverband UCI wollte sich zum laufenden Verfahren nicht weiter äußern. In einem vergleichbaren Fall war der ehemalige italienische Sprintstar Alessandro Petacchi 2008 aus dem damaligen Milram-Team für ein Jahr gesperrt worden. Sein...

Schlappe für Trump

Mi, 13/12/2017 - 22:30
Washington. Im seit Jahrzehnten von den Republikanern beherrschten US-Bundesstaat Alabama hat der Demokrat Doug Jones die Nachwahl für einen Senatssitz knapp gewonnen. Damit schrumpft die Mehrheit der Republikaner im Senat in Washington auf 51 zu 49 Sitze und es wird für den republikanischen Präsidenten Donald Trump deutlich schwieriger, umstrittene Gesetzesvorhaben wie die bevorstehende Steuerreform durchzusetzen.Der Menschenrechtsanwalt Jones erhielt nach inoffiziellen Ergebnissen der Wahlbehörde Alabamas vom späten Dienstagabend (Ortszeit) 49,9 Prozent der Stimmen. Er lag damit 1,5 Prozentpunkte vor seinem republikanischen Kontrahenten Roy Moore, der zum rechten Flügel der Republikaner zählt und von Trump ausdrücklich unterstützt wurde.Der frühere Richter Moore war im Wahlkampf in die Schlagzeilen geraten, weil mehrere Frauen ihm öffentlich vorgeworfen hatten, er habe sich in früheren Jahrzehnten sexuell an ihnen vergangenen oder sie belästigt, als sie Teenager waren. Mehrere republikanische Senatoren hatten sich von Moore distanziert. Jones bedankte sich bei seinen Anhängern: Er sei überwältigt, sagte er. Seite 4

Schlechte Stimmung vor Groko-Gesprächen

Mi, 13/12/2017 - 22:30
Im kleinen Kreis haben die angeschlagenen Groko-Spitzen Merkel, Schulz und Seehofer die Chancen für eine Fortsetzung der gemeinsamen Regierung ausgelotet. Erstmal ging es vor allem um neues Vertrauen.Berlin. Nach dem Scheitern von Jamaika hat sich die Union bei einem ersten Spitzentreffen mit der SPD für rasche Sondierungen über eine erneute Große Koalition ausgesprochen. "Die Vertreter von CDU und CSU haben deutlich gemacht, dass sie gemeinsam mit der SPD Sondierungen zur Bildung einer stabilen Regierung aufnehmen wollen", teilten Union und SPD am Mittwochabend nach dem zweieinhalbstündigen Gespräch in Berlin mit. Die SPD will darüber am Freitag in ihren Gremien entscheiden.Kanzlerin Angela Merkel (CDU), der SPD-Vorsitzende Martin Schulz und CSU-Chef Horst Seehofer sowie die Spitzen beider Fraktionen hatten sich zuvor zu einem ersten Gedankenaustausch getroffen. Schulz und die SPD-Fraktionschefin Andrea Nahles trafen sich danach noch zu einer Nachbesprechung. Zuvor gab es Kritik aus der Union, die Sozialdemokraten sollten nicht mit immer neuen Vorschlägen die Bildung einer stabilen Koalition erschweren. "Offen und vertrauensvoll" In der Erklärung war von einem "offenen und vertrauensvollen Gespräch" die Rede, konkrete Ergebnisse wurden zunächst nicht bekannt. Streitpunkte sind unter anderem das von der SPD geforderte Ende einer "Zwei-Klassen-Medzin" und die Frage, ob ab dem Frühjahr wieder ein Familiennachzug bei Flüchtlingen zum Beispiel aus Syrien möglich sein soll, was die CSU ablehnt. Hinzu kommt die von der SPD geforderte höhere Steuer für Reiche. Weitgehend einig ist man sich bei mehr Investitionen in Pflege, Wohnungsbau sowie einer Stärkung von Polizei und Justiz angesichts der neuen Herausforderungen.Schulz hatte nach der Bundestagswahl und dem Jamaika-Aus zwei Mal den Gang in eine Große Koalition ausgeschlossen. Über die Aufnahme von konkreten Koalitionsverhandlungen müsste Mitte Januar ein...

Es muss um die Opfer gehen, nicht um die Täter

Mi, 13/12/2017 - 22:04
Anis Amri. Wie so oft ist es der Name des Täters, der in aller Munde ist. Und wieder einmal ist es der Täter, um den sich alles dreht, sobald die Leichenwagen den Ort des Anschlags verlassen haben - in diesem Fall der Weihnachtsmarkt am Berliner Breitscheidplatz am Abend des 19. Dezember 2016. Der Täter, so muss es den Hinterbliebenen vorkommen, wird für sein grässliches Verbrechen geadelt, indem sich die Öffentlichkeit fast schon obsessiv mit seinen Motiven und seinem Hintergrund auseinandersetzt und darüber debattiert, warum er nicht schon vorher abgeschoben wurde, obwohl die Behörden ihn längst im Visier hatten.Über Täter werden Bücher geschrieben und Filme gedreht, über die Leidtragenden eher nicht. Die dürfen, wenn sie denn die Kraft dafür finden, höchstens in Talkshows sitzen und über ihr Elend erzählen.Im Fall des Breitscheidplatz-Anschlags hat Kurt Beck als Opferbeauftragter mustergültig dargelegt, wie die Überlebenden durch Bürokratie das Versagen von Behörden noch mehr gelitten haben; auch die Bundeskanzlerin hat bei der menschlichen Aufarbeitung dieser Tragödie kein gutes Bild abgegeben. Becks Bericht gibt den Menschen ihre Angehörigen nicht wieder, und er heilt auch keine Wunden. Aber wenigstens bringt er diejenigen ins Bewusstsein zurück, die es tatsächlich verdient haben.

Sea-Eye: Rettungseinsätze vor Libyen wieder möglich

Mi, 13/12/2017 - 22:04
Die libysche Regierung hat offenbar die Sperre für private Seenotretter vor der libyschen Küste aufgehoben. Das teilte die Regensburger Organisation Sea-Eye am Mittwoch mit. Dies bedeute, dass die Rettung von Flüchtlingen vor der libyschen Küste wieder möglich sei, "ohne dass es zu einer bewaffneten Bedrohung durch die libysche Küstenwache kommt", hieß es. Im Juli dieses Jahres war die Sperre für private Seenotretter von der libyschen Regierung verhängt worden.Die Informationen stammten von der International Maritime Organization (IMO). Sollten sie stimmen, begrüße man die Entwicklung, erklärte Sea-Eye-Gründer Michael Buschheuer. In Gesprächen mit dem Kanzleramt und dem Bundesinnenministerium hätten Sea-Eye-Vertreter zuvor deutlich gemacht, dass es sich bei der Sperre um einen "völkerrechtswidrigen Akt" handle. Sea-Eye ist seit April 2016 im Mittelmeer unterwegs, um Schiffbrüchige und Ertrinkende zu retten. Seit Mai 2017 ist auch ein zweites Schiff, die Seefuchs, auf Rettungsfahrt.

Automatik bleibt

Mi, 13/12/2017 - 22:04
Berlin. Die Bundestagsabgeordneten erhalten weiterhin jeweils zur Jahresmitte eine automatische Anpassung ihrer Diäten, die sich an der allgemeinen Lohnentwicklung orientiert. Das Parlament beschloss am Mittwoch in namentlicher Abstimmung, die seit der vergangenen Legislaturperiode geltende Regelung zu übernehmen. Nach der Regelung werden jeweils zur Mitte des Jahres die Diäten auf der Basis der vom Statistischen Bundesamt errechneten Lohnentwicklung angepasst.Von 665 abgegebenen Stimmen votierten 505 für die Regelung, 152 stimmten dagegen, 8 enthielten sich. Damit müssen mehr als die antragstellenden Fraktionen CDU/CSU, SPD und FDP der Regelung zugestimmt haben. Diese kommen zusammen auf maximal 479 Sitze. Die einkommensteuerpflichtige Entschädigung selbst richtet sich nach dem Sold von Bundesrichtern. Sie wurde 2015 mit einer deutlichen Anhebung angepasst. Erstmals angewendet wurde die Automatik zum 1. Juli 2016. Regelmäßige Diäten-Verhandlungen sind überflüssig.In der kurzen Aussprache erntete Stefan Keuter von der AfD massive Kritik aus den Reihen von FDP, Linken und Grünen. Keuter rief den Abgeordneten zu: "Schämen sie sich nicht?" Es gehe hier um hart erarbeitetes Steuergeld. Britta Haßelmann von den Grünen warf der AfD in der Sache Scheinheiligkeit vor und erntete damit großen Applaus des Hauses.

Opferbeauftragter fordert bessere Hilfe

Mi, 13/12/2017 - 22:04
Ein Jahr ist seit dem tödlichen Berliner Terroranschlag vergangen. Verletzte, Hinterbliebene, Rettungskräfte kämpfen mit den Folgen. Für viele gibt es keine Rückkehr in den Alltag. Deutschland war nicht wirklich vorbereitet, stellt der Opferbeauftragte fest.Berlin. In der Nacht nach dem Berliner Terroranschlag fuhren verzweifelte Angehörige von Krankenhaus zu Krankenhaus, um Angehörige zu finden. Lange Ungewissheit gab es auch, weil Tote zum Teil erst nach drei Tagen identifiziert waren, obwohl sie einen Ausweis bei sich hatten. Nach der Obduktion wurden Rechnungen an Hinterbliebene gleich mit einem Mahnhinweis verschickt. Das seien furchtbare Erfahrungen gewesen, die sich nicht wiederholen dürften, sagte der Opferbeauftragte der Bundesregierung, Kurt Beck, am Mittwoch in Berlin.Bei der Vorstellung seines Abschlussberichts zu den Opferhilfen ein Jahr nach dem Anschlag machte der frühere Ministerpräsident von Rheinland-Pfalz seine Empathie für die Betroffenen deutlich. Ihre Gefühlslage beschrieb er als "Mischung aus Schmerz, Entsetzen und Wut". Beck legte zugleich handfeste Vorschläge für eine bessere Unterstützung von Terroropfern, Gesetzesänderungen und eine neue Struktur der Hilfen vor. Deutschland sei auf einen solchen Anschlag nicht wirklich vorbereitet gewesen. Kernpunkte sind höhere Entschädigungen und der Aufbau zentraler Anlaufstellen für Opfer auf Bundes- und Landesebene. Berlin hat eine solche Stelle bereits eingerichtet. Härteleistungen von 10 000 Euro für einen nahen Angehörigen seien deutlich zu niedrig, betonte Beck. Konkreter wurde er nicht. Ausländische Opfer dürften nicht anders gestellt sein als deutsche. Zudem sollten materielle Schäden unabhängig davon ersetzt werden, ob die Tat mit einem Fahrzeug begangen wurde. Bei dem bislang schwersten islamistischen Anschlag in Deutschland waren am 19. Dezember 2016 zwölf Menschen getötet und laut Beck annähernd 100 Menschen verletzt worden. Der Attentäter Anis Amri war mit einem...

Phoenix Solar insolvent

Mi, 13/12/2017 - 22:02
Sulzemoos. Ein Star der deutschen Solarindustrie ist pleite: Der Anlagenbauer Phoenix-Solar hat am Mittwoch beim Münchener Amtsgericht Insolvenzantrag gestellt, wie das Unternehmen mitteilte. Grund ist, dass ein US-Großkunde acht Millionen Dollar (6,8 Millionen Euro) eingetrieben hat, die er Phoenix-Solar für Projekte in den USA zur Verfügung gestellt hatte. Das Unternehmen aus Sulzemoos bei München hatte die Insolvenz vergangene Woche angekündigt. Phoenix-Solar gehörte Ende der 90er Jahre zu den Pionieren der Branche in Deutschland und war spezialisiert auf den Bau großer Photovoltaik-Anlagen. Seit Beginn dieses Jahrzehnts ging es kontinuierlich bergab.

Lufthansa zieht Angebot für Niki zurück

Mi, 13/12/2017 - 22:02
Die Vorbehalte der EU-Kommission wogen zu schwer: Die Lufthansa nimmt Abstand vom Kauf der österreichischen Niki. Die Air-Berlin-Tochter stellt den Flugbetrieb sofort ein.Frankfurt/Berlin. Die Air-Berlin-Tochter Niki ist am Ende. Die Lufthansa zog am Mittwoch ihr Angebot für das österreichische Unternehmen mit seinen 21 Flugzeugen zurück - daraufhin stellte Niki den Flugbetrieb mit sofortiger Wirkung ein. Zuvor hatte das Unternehmen einen Insolvenzantrag beim Amtsgericht in Berlin-Charlottenburg gestellt. "Das Ende der Niki ist ein nationales Desaster für Österreich", sagte Airline-Geschäftsführer Oliver Lackmann. 1000 Mitarbeiter würden ihre Jobs verlieren.Sowohl Niki als auch Air Berlin gaben der EU-Kommission die Schuld an der Pleite. Die Lufthansa hatte als Grund für den Rückzug angegeben, dass eine schnelle Freigabe des Erwerbs durch die EU-Kommission nicht zu erwarten sei. Der im Oktober geschlossene Kaufvertrag könne nicht vollzogen werden. Air Berlin ist seit August insolvent und hat den eigenen Flugbetrieb Ende Oktober eingestellt. Die deutsche Bundesregierung hatte bereits im Laufe des Tages mit der Pleite gerechnet. "Insolvenz und Grounding von Niki sind jetzt die Folge", hatte Regierungssprecher Steffen Seibert gesagt."Die Flüge der Niki werden mit sofortiger Wirkung ausgesetzt. Weitere Flüge der Niki sind nicht mehr buchbar. Der Flugplan der Niki verliert seine Gültigkeit", teilte die Airline am Mittwochabend weiter mit. Niki rief Fluggäste dazu auf, sich an ihren Reiseveranstalter zu wenden. Der Insolvenzantrag werde nun geprüft, sagte ein Sprecher des Verkehrsministeriums in Wien. Nach dpa-Informationen aus Air-Berlin-Kreisen handelt es sich anders als bei Air Berlin nicht um eine Insolvenz in Eigenverwaltung, einer Spielart des Insolvenzverfahrens, bei dem das Management im Amt bleibt. Regierungssprecher Seibert stellte fest: "Alternative Käufer für Niki standen und stehen bis heute nicht zur Verfügung, trotz allerlei...

BER soll 2020 eröffnen

Mi, 13/12/2017 - 22:02
Berlin. Der neue Hauptstadtflughafen BER könnte mit neun Jahren Verspätung an den Start gehen. Nach Informationen der Zeitung "B.Z." (online) aus Gesellschafter- und Flughafenkreisen streben die Verantwortlichen nun eine Eröffnung im September/Oktober 2020 an. Die Flughafengesellschaft wollte sich am Mittwoch dazu nicht äußern. Geschäftsführer Engelbert Lütke Daldrup will dem Aufsichtsrat an diesem Freitag einen Eröffnungstermin vorschlagen. Am Dienstag hatte er Berlins Regierenden Bürgermeister Michael Müller und Brandenburgs Ministerpräsident Dietmar Woidke (beide SPD) informiert. Zuvor hatten "Tagesspiegel" und "Potsdamer Neueste Nachrichten" berichtet, der Flughafen werde entweder im Herbst 2020 oder im Frühjahr 2021 eröffnen. Eigentlich sollten schon 2011 Passagiere im neuen Terminal im brandenburgischen Schönefeld abgefertigt werden. Seither kippten aber alle Eröffnungstermine wegen Technikproblemen, Baumängeln und Planungsfehlern. Der Neubau wird seit Jahren saniert, die Kosten sind explodiert. Aufsichtsratschef Rainer Bretschneider wollte sich am Mittwoch nicht zum Eröffnungstermin äußern.

Pünktliche Züge bis zum Wochenende

Mi, 13/12/2017 - 22:02
Berlin. Die Deutsche Bahn will bis zum Ende dieser Woche auf ihrer neuen Paradestrecke Berlin-München wieder halbwegs zuverlässig in die Spur kommen. Bis zum Wochenende werde sich die Situation weiter stabilisieren, sagte die Bahn-Fernverkehrschefin Birgit Bohle am Mittwoch in einer Telefonkonferenz. Schon am Montag und Dienstag seien nur noch wenige Züge ausgefallen oder umgeleitet worden.Technische Probleme mit dem Zugsicherungssystem ETCS hatten seit Beginn der Regelverkehrs am Sonntag einige ICE-Züge ausgebremst. Die Abkürzung ETCS steht für European Train Control System. Es steuert und sichert Zugfahrten ohne Signale vollautomatisch ab und soll auch den grenzüberschreitenden Verkehr einfacher machen. Nicht nur zwischen München und Berlin, auch auf den anderen Strecken will die Bahn "die Reisenden im Weihnachtsverkehr zuverlässig an ihr Ziel bringen", wie Bohle sagte. Als Kulanzregel legte die Bahn bis zum Jahresende fest, bei Verspätungen von über einer Stunde auf der Strecke München-Berlin den Kaufpreis komplett zu erstatten. Die Lokführergewerkschaft GDL hat der Bahn eine mangelhafte Vorbereitung des Betriebsstarts vorgeworfen. "Unsere Lokführer tun ihr Bestes", sagte der GDL-Vorsitzende Claus Weselsky den Zeitungen der Funke-Mediengruppe. "Es hat aber keinen Probebetrieb für sie gegeben." Die Bahn wies Weselskys Vorwürfe zurück.Mit der Kostenexplosion beim Prestigeprojekt Stuttgart 21 beschäftigte sich am Mittwoch der Aufsichtsrat der Bahn. Konkrete Ergebnisse wurden nicht erwartet. Ein Beschluss zum neuen Zeit- und Kostenplan soll im Januar gefasst werden. Ende November war bekannt geworden, dass die Kosten für den unterirdischen Durchgangsbahnhof und Anschlussstrecken um eine Milliarde auf 7,6 Milliarden Euro steigen werden. Die Station soll zudem drei Jahre später, im Jahr 2024, in Betrieb gehen.

Ost-Jerusalem Hauptstadt von Palästina

Mi, 13/12/2017 - 21:54
Istanbul. Ein Sondergipfel islamischer Staaten hat als Reaktion auf das umstrittene Vorgehen der USA Ost-Jerusalem als Hauptstadt eines Palästinenserstaates anerkannt. "Wir verkünden, dass wir den Palästinenserstaat anerkennen, dessen Hauptstadt Ost-Jerusalem ist", zitierte die staatliche türkische Nachrichtenagentur Anadolu aus der Erklärung des Gipfels der Organisation für Islamische Kooperation (OIC) am Mittwoch in Istanbul. "Wir fordern die Welt dazu auf, Ost-Jerusalem als besetzte Hauptstadt eines Palästinenserstaates anzuerkennen."Der türkische Staatschef Recep Tayyip Erdogan hatte den eintägigen Sondergipfel als amtierender OIC-Präsident einberufen. Erdogan hatte bereits zum Auftakt des Treffens gesagt: "Von hier aus fordere ich alle Länder, die für internationales Recht und Gerechtigkeit eintreten, dazu auf, Jerusalem als die besetzte Hauptstadt des palästinensischen Staates anzuerkennen." Im Zentrum der Kritik bei dem Gipfel stand US-Präsident Donald Trump, der eine Woche zuvor Jerusalem als Hauptstadt Israels anerkannt hatte.Palästinenserpräsident Mahmud Abbas sagte am Mittwoch in Istanbul, man werde die USA nicht mehr als Vermittler in Nahost akzeptieren. "Wir brauchen einen neuen Mechanismus, um internationale Resolutionen umzusetzen, weil Washington nicht mehr als Schirmherr des Friedensprozesses qualifiziert ist." Abbas forderte die Vereinten Nationen dazu auf, die vollständige Verantwortung für die Lösung des Palästinenserkonflikts zu übernehmen. "Wir sind heute hier, um allen deutlich zu sagen, dass Jerusalem die Hauptstadt des Staates Palästina war, ist und bleiben wird." Trump habe Israel "Jerusalem als Geschenk gegeben, als ob er eine Stadt in den USA anbieten würde".Erdogan nannte Israel einen "Terrorstaat" und kritisierte, mit seiner Entscheidung habe Trump Israel für "Terroraktionen regelrecht belohnt". Dieser Schritt sei "äußerst falsch, provokativ und rechtswidrig" gewesen. "Jerusalem ist unsere rote Linie."

Trump sieht in Alabama rot

Mi, 13/12/2017 - 21:54
Trump hatte in Alabama bei der Präsidentenwahl 2016 noch 62 Prozent geholt. Der von ihm für den Senat ins Rennen geschickte Kandidat Moore musste die Republikaner-Hochburg verloren geben. Die Stöße des politischen Erdbebens sind weit über den Südstaat hinaus zu spüren.Washington. Es ist die wohl größte Schlappe für US-Präsident Donald Trump in seiner bisherigen Amtszeit: Sein Mann für den Senat, der hochumstrittene Richter Roy Moore, hat für die US-Republikaner eine ihrer Festungen hergegeben. Unterstützt vom Präsidenten höchst selbst und von dessen inzwischen extern wirkendem Scharfmacher Steve Bannon, hatte Moore in der vermeintlich sicheren Konservativen-Hochburg Alabama versucht, ein Exempel zu statuieren: Moore wollte die gegnerischen Demokraten nur nebenbei schlagen, hauptsächlich aber das Partei-Establishment um Senats-Fraktionschef Mitch McConnell mit einer erfolgreichen Kandidatur schwächen.Das ging so schief für die Republikaner, wie es nur schiefgehen konnte. Das Referendum über den Trumpschen Politikansatz ging verloren, dazu noch ein eigentlich nicht zu verlierender Senatssitz. Fast noch schlimmer dürfte für Trump das Kleingedruckte der Meinungsforscher wiegen. In Nachwahlbefragungen fanden sie bei den Wählern von Alabama unabhängig von der eigentlichen Abstimmung heraus, dass Trumps Zustimmungswerte in dem Bundesstaat bei gerade einmal noch 48 Prozent liegen. Vor einem Jahr hatte Trump den Bundesstaat noch mit 62 Prozent der Stimmen geholt. Trumps unverrückbare Anhängerschaft scheint zumindest in einigen Regionen kleiner zu sein, als die Scharen von Claqueuren bei seinen Auftritten vermuten lassen. Der Republikaner Josh Holmes, ein Vertrauter von Senats-Fraktionschef McConnell, nannte das Ergebnis in Alabama eine "nationale Schande". Steve Bannon, Trumps ehemaliger Wahlkampfchef, Regierungsberater und inzwischen außerhalb des Weißen Hauses an einer rechtsgerichteten Anti-Establishment-Bewegung feilende Bruder im Geiste, habe...

Mehr Geld für Kampf gegen Terroristen

Mi, 13/12/2017 - 21:52
La Celle-Saint-Cloud. Die Sahel-Staaten in Afrika bekommen für ihren bewaffneten Kampf gegen Terroristen mehr internationale Finanzhilfe. Allein Saudi-Arabien wolle rund 100 Millionen Dollar (rund 85 Millionen Euro) beitragen, kündigte Frankreichs Präsident Emmanuel Macron am Mittwoch nach einem Treffen mit mehreren afrikanischen Staatschefs an. Zu dem Treffen auf Schloss La Celle-Saint-Cloud bei Paris waren auch Bundeskanzlerin Angela Merkel und internationale Partner gekommen. Die G5-Staaten mit Burkina Faso, Mali, Mauretanien, Niger und Tschad hatten im laufenden Jahr eine eigene Truppe gegründet, um besser gegen islamistische Rebellen, Terrormilizen und organisierte Kriminalität auf ihrem riesigen Gebiet vorgehen zu können.Kanzlerin Merkel hat einen raschen Start der Anti-Terroraktionen in der Sahelzone mit logistischer und finanzieller Hilfe aus der EU und Deutschland gefordert. "Es geht hier um eine drängende Aufgabe", sagte sie nach der Konferenz. "Der islamistische Terrorismus breitet sich aus. Wir können nicht warten, sondern wir müssen möglichst schnell auch beginnen, hier diesen Kampf zu führen." Zugleich solle weiter geprüft werden, ob die G5-Sahelmission auch unter dem Dach der Vereinten Nationen stattfinden könne. Deutschland werde den Sahelländern zwischen 2017 und 2021 etwa eine Milliarde Euro Entwicklungshilfe zahlen, sagte Merkel.

Obdachlose lösen Feuer von Bel Air aus

Mi, 13/12/2017 - 21:30
Los Angeles. Die Waldbrände im Süden Kaliforniens haben bereits Hunderte Quadratkilometer niedergebrannt. Ein Feuer, das vorige Woche sechs Häuser im Promi-Viertel Bel Air zerstörte, sollen Obdachlose ausgelöst haben. Ein Ende der Brände ist trotz Fortschritten der Feuerwehr nicht in Sicht, denn mit Regen ist in den kommenden Tagen nicht zu rechnen. Den Brand in Bel Air führten die Ermittler auf ein illegales Kochfeuer nahe einer Autobahntrasse zurück, wo Obdachlose häufig campierten, wie die Feuerwehr in Los Angeles laut Medienberichten am Dienstag (Ortszeit) mitteilte. Das Lager sei von den Flammen zerstört worden, hieß es. Kurz nach Ausbruch des Feuers am vorigen Mittwoch hätten Beamte niemanden im Lager gefunden, sagte ein Feuerwehrsprecher der "New York Times". Eine Festnahme von möglichen Tatverdächtigen sei nun unwahrscheinlich. Das sogenannte Skirball-Feuer hatte sechs Häuser zerstört und zwölf weitere beschädigt. Tausende Bewohner in dem Viertel mit Millionen-Villen waren vor den Flammen geflüchtet. Am Dienstag war das Feuer weitgehend eingedämmt. Bei der Bekämpfung des sogenannten Thomas-Feuers zwischen Los Angeles und Santa Barbara konnte die Feuerwehr einen Erfolg verbuchen.

Die Macht im Ungleichgewicht

Mi, 13/12/2017 - 21:30
Viele Prominente, darunter auch Mitglieder des britischen Königshauses, kamen zur Europa-Premiere des Science-Fiction-Spektakels "Star Wars: Die letzten Jedi" in London. Die Prinzen William und Harry, erschienen ohne Begleitung.London. Der Droide BB-8 begrüßte die königlichen Gäste vor der festlich beleuchteten Royal Albert Hall zu ihrem "Männerabend". Zur Europa-Premiere von "Star Wars: Die letzten Jedi", kam Prinz William ohne seine schwangere Ehefrau Kate. Begleitet wurde er von seinem Bruder Harry, der wiederum ohne seine Verlobte Meghan Markle erschien. Die beiden Royals sind in dem Weltraum-Abenteuer auch auf der Leinwand zu sehen.An den Absperrungen vor der Royal Albert Hall drängten sich hunderte jubelnder und kreischender Fans. "Das ist wirklich verrückt", kommentierte der irische Schauspieler Domhnall Gleeson, der im Film den finsteren General Hux spielt, auf dem Roten Teppich. "Es ist ein bisschen kalt und sehr, sehr verrückt." Viele der Fans hatten trotz der grimmigen Temperaturen stundenlang für ihre Idole ausgeharrt. Wunderbare Fanhysterie Aber das sollte sich wenigstens lohnen. Die Stars des Films, darunter auch Daisy Ridley, Adam Driver und Mark Hamill, nahmen sich viel Zeit für Autogramme und Selfies, bevor sie die Halle betraten. "An diese Leidenschaft und Begeisterung gewöhnt man sich nie, das ist einfach wunderbar", schwärmte Hamill, der bereits zum fünften Mal als Luke Skywalker zu sehen ist.Nach seinem Miniauftritt in "Star Wars: Das Erwachen der Macht" dreht sich im neuen Film die gesamte Handlung um den ergrauten Jedi-Meister Skywalker. Für den inzwischen 66-jährigen Hamill, dessen Filmkarriere nie wirklich über seine Rolle in "Star Wars" hinauskam, ist es ein spätes Comeback. Jahrelang war er weitestgehend aus dem Rampenlicht verschwunden. "Möge die Macht mit uns allen sein", rief die Star-Wars-Ikone den jubelnden Fans grinsend zu. Auch eine Reihe Darsteller in der Uniform der...

Seiten