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Aktualisiert: vor 46 Minuten 24 Sekunden

Biker, Weiber und Kinder lassen es krachen

vor 4 Stunden 32 Minuten
Neudorf. Mit dem Kinderfasching startet am Sonntag, 28. Januar, um 14 Uhr die närrische Saison im Ort. DJ Lui wird mit seinen Tanzgirls im Vereinszentrum für Stimmung bei den Mädchen und Buben, Eltern und Großeltern sorgen. Mit Spannung werden die Kindergarden aus Kohlberg samt Kinderprinzenpaar erwartet. Um den Ausschank kümmern sich die Motorradfreunde "Last Minute". Kaffee und Kuchen verantworten die Frauengruppe mit dem LBV.Am Freitag, 2. Februar, lädt dann die Frauengruppe zum Weiberfasching ein. Männer dürfen von Beginn um 20.30 Uhr an dabei sein, auch wenn sie nicht voll maskiert sind. Das Motto lautet "Party for everyone". Für die Stimmung im Tanzcafé Silvia sorgt die Band "Top Secret". Der Eintritt beträgt sechs Euro, ein Begrüßungsschnaps ist im Preis inbegriffen. Die Biker von MF "Last Minute" starten im Tanzcafé Silvia am Samstag, 10. Februar, um 19 Uhr den Biker-Rockfasching . Es spielt die Band "Rock Live". Die Neudorfer sind bekannt für eine aufwendige Deko sowie eine heiße Bar.

Forschung für Kindersicherheit im Auto

vor 4 Stunden 33 Minuten
Bayreuth/Weiden. Eines der weltweit modernsten Forschungszentren für Kindersicherheit entsteht bis September in Bayreuth. Die rasant wachsende Firma Cybex, Marktführer für hochwertige Autokindersitze, baut für 3,5 Millionen Euro eine Crash-Test-Anlage, um das Verletzungsrisiko im Auto zu minimieren. Wie der aus Weiden stammende Geschäftsführer (CEO) Johannes Schlamminger gegenüber Oberpfalzmedien erläutert, lassen sich durch den sogenannten "Schlitten" mit einem Dummy über Sensoren Frontal- und Heckunfälle ebenso simulieren wie seitliche Zusammenstöße: "Um in der Praxis zu erfahren, wie unsere Kindersitze performen." Das neue Forschungszentrum direkt am Firmensitz wird in Gänze klimatisiert sein.CEO Schlamminger (37) kündigt darüber hinaus die Erweiterung der die Bürofläche von 8000 auf 13 000 Quadratmeter an. Den 100 Neueinstellungen im vergangenen Jahr sollen 2018 weitere 100 folgen. Viele der dann annähernd 600 Mitarbeiter pendeln aus der nördlichen Oberpfalz nach Bayreuth ein. Dem Vernehmen nach stieg der Umsatz von Cybex 2017 deutlich zweistellig von rund 170 Millionen Euro (2016) auf mehr als 200 Millionen Euro.Im kreativen Milieu von Cybex arbeiten Menschen aus 35 Nationen. Es herrscht globale Arbeitsteilung: In China wird produziert, in Bayreuth sitzen Ingenieure und Designer, Marketing und Vertrieb. Cybex steht für neueste Technologie. Für den europäischen Markt sind in Bayreuth 500 000 Kinderwägen, -sitze und Babytragen auf Lager. Alle Mitarbeiter - vom Azubi bis zum CEO - duzen sich, es gibt keine Zeiterfassung.

Anzeige wegen "Hitler"-Vergleichs

vor 4 Stunden 33 Minuten
Eine 40-jährige Betäubungsmittelkonsumentin äußerte bei einer Anzeigenaufnahme, dass ihr "Hilter noch lieber" sei als der vernehmende Beamte der Polizeiinspektion Schwandorf. Dieser Vergleich führte dazu, dass die Frau neben der Strafanzeige wegen eines Verstoßes nach dem Betäubungsmittelgesetz nun auch ein Strafverfahren wegen Beleidigung erwartet.

Zu flott trotz Schnee und Regen

vor 4 Stunden 33 Minuten
Sturm, Regen und Schneegestöber hielten die Beamten der Polizeiinspektion am Donnerstag nicht von den geplanten Kontrollen ab. Sie postierten sich an der Einmündung der Amberger Straße in die ehemalige Bundesstraße 15 und "blitzten" die Autofahrer an der Grünwald-Kreuzung.Wer zu schnell dran war, wurde herausgewunken, belehrt, verwarnt oder angezeigt. An dieser Stelle gilt eine Geschwindigkeitsbegrenzung von 60 Kilometern pro Stunde. Im Zuge des Verkehrssicherheitsprogramms "Bayern mobil - sicher ans Ziel" kam das Laserhandmessgerät der Polizei in den Gemeinden Schwandorf, Wackersdorf und Steinberg am See zum Einsatz.Von 400 "anvisierten" Fahrzeugen kontrollierten die Beamten letztlich ein Viertel. Manche Autofahrer hatten den Führerschein vergessen, in anderen Fahrzeugen fehlte das Warndreieck.Drei Verkehrsteilnehmer waren trotz der schlechten Sicht so schnell dran, dass sie mit einer Anzeige rechnen müssen. Bei vier blieb es wegen geringer Geschwindigkeitsüberschreitung bei einer Verwarnung. Der Schnellste lag um 29 Kilometer pro Stunde über dem Limit. Die Polizeiinspektion wendete für die Aktion 26 "Beamtenstunden" auf.Die Statistik bestätigt die Notwendigkeit der Kontrollen. Allein in Bayern sind laut Polizei pro Jahr 17 000 Verkehrsunfälle auf überhöhte oder nicht angepasste Geschwindigkeit zurückzuführen.

Nach tödlichem Sturz von Brücke: Zeugen gesucht

vor 4 Stunden 36 Minuten
Nach dem schweren Verkehrsunfall am Dienstag, 16. Januar, mit einem Toten und zwei zum Teil schwer verletzten Männern auf der Autobahn 9 bei Trockau, sucht die Verkehrspolizei Bayreuth nach wie vor Zeugen, die die Unfallstelle passiert haben. Um 16.10 Uhr kam es bei schneebedeckter Fahrbahn kurz vor der Anschlussstelle Trockau in Richtung Norden zunächst zu einem Auffahrunfall. Ein 33-Jähriger aus dem Vogtlandkreis fuhr mit seinem Mercedes auf einen vorausfahrenden Sattelzug auf. Der Mann stieg nach bisherigen Erkenntnissen aus seinem Fahrzeug aus und begab sich an den rechten Fahrbahnrand. Ein 18-Jähriger hielt danach mit seinem Citroen Berlingo hinter den Unfallfahrzeugen an. Kurz darauf prallte ein 31 Jahre alter Mann aus dem Landkreis Bayreuth mit seinem Skoda in den stehenden Berlingo und schob diesen auf den Mercedes des 33-Jährigen. In diesem Zusammenhang stürzte der 33 Jahre alte Mann die Talbrücke hinunter. Ein verständigter Notarzt konnte ihm nicht mehr helfen. Der 18-Jährige aus Niedersachsen erlitt schwerste Verletzungen und kam in ein Krankenhaus. Er konnte bislang noch nicht zu dem Unfallhergang befragt werden. Der 31 Jahre alte Mann aus dem Landkreis Bayreuth musste ebenso mit Verletzungen in eine Klinik gebracht werden. Bei der rechtsmedizinischen Untersuchung wurde festgestellt, dass der 33-Jährige von einem der unfallbeteiligten Autos erfasst wurde und in der Folge über das Geländer der Talbrücke in die Tiefe stürzte. Die Beamten der Verkehrspolizei Bayreuth arbeiten bei der Aufklärung des genauen Unfallhergangs eng mit einem von der Staatsanwaltschaft Bayreuth beauftragten Sachverständigen zusammen. Für die Ermittlungen sind jedoch auch Beobachtungen von Personen wichtig, die unmittelbar nach dem Verkehrsunfall hinzugekommen, beziehungsweise vorbeigefahren...

65 Jahre in Kameradschaft

vor 4 Stunden 42 Minuten
Waldeck. Eine Urkunde gab es für die Fahnenträger der Krieger- und Soldatenkameradschaft zwar nicht, dennoch stellte Vorsitzender Karl Reger die Würdigung der Sektion der Auszeichnung zahlreicher Jubilare voran. Wie er in der Jahreshauptversammlung ausführte, gehöre diese nicht dem Vorstand an, sei aber ebenfalls bei allen Festlichkeiten und Kirchenzügen dabei. Die Träger leisteten Besonderes, handele es sich doch beim Vereinsbanner noch um die Originalfahne aus der Gründerzeit. Diese sei deutlich schwerer als die später hergestellten.Hans Schraml, das mit 95 Jahren derzeit älteste Mitglied der Kameradschaft, war aus gesundheitlichen Gründen verhindert. Daher hatte ihm Reger die Auszeichnung für 65-jährige Mitgliedschaft bereits zu Hause verliehen. In der Versammlung zeichnete er mit Kreisvorsitzendem Thomas Semba Manfred Schüller, Hans Schrembs, Martin Böll junior, Alois Schindler, Thomas Böll, Richard Prieschenk, Richard Fütterer, Gerhard Scherm, Peter Köstler und Maximilian Pinzer für 30 Jahre Treue aus. Horst Zillner ist seit 25 Jahren Mitglied. Helmut Böll erhielt das Ehrenkreuz des Bayerischen Soldatenbundes (BSB), Andreas Reger das BSB-Verdienstkreuz 2. Klasse.Semba stellte rückblickend fest, dass das vergangene Jahr sehr turbulent verlaufen sei. Das Ansehen der Bundeswehr sei in der Öffentlichkeit nicht mehr sehr hoch. Dabei werde von vielen vergessen, wie wichtig der Einsatz der Soldaten in der ganzen Welt ist. Mehr Respekt und Anerkennung wäre angebracht.Probleme machte er auch in einzelnen Kameradschaften aus, wenn es um die Besetzung des Vorstandes geht. Immer weniger Mitglieder seien bereit, sich der Verantwortung zu stellen. Die erfolgreichen Neuwahlen in Waldeck dagegen zeigten, dass der Verein lebt und die Zukunft zumindest in absehbarer Zeit gesichert ist. Auch warb Semba um Mitarbeit im Kreisverband. Der Termin für dessen Jahreshauptversammlung in Mehlmeisel steht noch nicht fest.

Ein Rathaus mit genügend Platz

vor 4 Stunden 43 Minuten
Gleich bei der ersten Sitzung des Gemeinderates im neuen Jahr gibt es ein für Ammerthal richtungsweisendes Thema zu behandeln. "Es ist ein langgehegter Wunsch", bezeichnet es Bürgermeisterin Alexandra Sitter.Und sie hatte für die so bedeutungsvolle Angelegenheit mit Dipl.-Ing. Uwe Reil von SHL-Architekten aus Weiden einen Experten ins Boot geholt. Noch stehe das Vorhaben völlig am Anfang, es seien Überlegungen und Gedanken, erklärte Sitter. "Darüber wird der Gemeinderat in diesem Jahr noch reichlich diskutieren, von einer Kostenschätzung noch gar nicht zu reden - es geht um eine mögliche Neugestaltung des Rathauses", so Sitter. "Wenn alles so läuft wie gewünscht oder erhofft, sieht der Terminplan einen Baubeginn Ende 2018 oder Anfangs 2019 vor." Dabei kam es der Bürgermeisterin auch darauf an, vom Start weg alle Bürger und Gemeinderäte mit einzubinden.Bereits im Juli 2017 wurde das Planungsbüro damit beauftragt, sich mit entsprechenden Maßnahmen im Rathaus zu beschäftigen, womit dann auch der Gemeinderat nicht mehr im "hautengen" Saal der Feuerwehr tagen müsste, sondern auch endlich ein neues Domizil erhält.Die Bürgermeisterin wies eingangs auf die beengten Raumverhältnisse, auch im Rathaus selbst, hin. "Das Trauzimmer stößt an seine Grenzen, ein Besprechungsraum für Einzelgespräche fehlt völlig, was sich bei persönlichen Gesprächen wie Kirchenaustritten oder Vaterschaftsanerkennungen nachteilig auswirkt." Kurzum: Eine Neugestaltung des Rathauses wäre notwendig.Ein umgebautes Rathaus könnte im Obergeschoss eine oft gewünschte Bücherei oder Bibliothek beinhalten samt Sitzungssaal und Raum für kulturelle Veranstaltungen, Ehrungen oder Empfänge, für die VHS beispielsweise. Eine energetische Sanierung und Barrierefreiheit ist heutzutage üblich. Sitter: "Hierzu gibt es Fördertöpfe, die erfahrungsgemäß im Wahlkampfjahr besonders gut gefüllt sind."Ein Aufzug sei bei Rathausumbauten ein sehr schwieriges Unterfangen....

Grüne nominieren Bergmann

vor 4 Stunden 44 Minuten
Die Grünen haben gewählt. Klaus Bergmann wird für den Kreisverband Weiden-Neustadt als Direktkandidat um ein Landtagsmandat in den Wahlkampf ziehen. Der Diplom-Ingenieur (FH) für Luft- und Raumfahrttechnik und ehemalige Weidener Stadtrat will sich im Falle eines Wahlsiegs neben umweltpolitischen Themen auch für mehr soziale Gerechtigkeit einsetzen.In seiner Rede prangerte Bergmann den "zügellosen Kapitalismus" und seine "himmelschreienden Ungerechtigkeiten" an. Die Schere von Arm und Reich klaffe immer weiter auseinander. "Wir haben einen Kapitalismus, der nur das Ziel Wachstum kennt." Gerechtigkeit sei kein Wert mehr. Dies formulierten neulich ungeniert Spitzenlobbyisten aus der Deutschen Wirtschaft. So eine Einstellung erschüttere die Grundfeste der Demokratie. Weitere Themen waren Globalisierung, Nationalismus, die Abschaffung der sogenannten "10-H-Regelung" bei Windkrafträdern sowie mehr schulische Kompetenzentwicklung im digitalen Bereich. Eine Koalition mit der CSU schloss Bergmann kategorisch aus. Er wolle aber seine Stimme gegen die geplante Starkstromtrasse einbringen. "Weil wir die nicht brauchen."Über die Liste will es Sonja Schuhmacher in den Landtag schaffen. Die Nominierungsversammlung wählte die Naturschützerin einmütig. "Ich werde mich gegen den Flächenfraß stark machen", versprach sie. Die Landesarbeitsgemeinschaft der Grünen solle außerdem überprüfen, ob eine Starkstromtrasse wirklich notwendig sei und dies in ihr Wahlprogramm aufnehmen.Kreissprecherin Agnes Scharnetzky bewarb sich als Bezirkstagsdirektkandidatin und wurde von der Versammlung gewählt. Ihre Anliegen: "Wir brauchen keine neuen Gewerbegebiete, weil wir genügend freie Flächen haben." Und: "Ich setze mich für Klima- und Artenschutz ein, unterstütze die Biolandwirtschaft und bin gegen Massentierhaltung." In ihrer Ansprache beschrieb sie ihre Visionen. "Ich möchte von der Politik begeistert werden und will selbst begeistern." Geboren in Karl-Marx-Stadt,...

Magdalena und Josef Plößner feiern eiserne Hochzeit

vor 4 Stunden 55 Minuten
Auf 65 Jahre gemeinsamen Lebensweg können Magdalena und Josef Plößner aus der Schinnerstraße in Pressath zurückblicken. Im Januar 1953 schlossen sie den Bund fürs Leben. Aus der Ehe gingen die Kinder Richard, Konny und Stefan hervor. Zur Familie gehören heute auch noch vier Enkelkinder, auf die die Jubilare besonders stolz sind.Josef Plößner, geboren in Pressath, erlernte nach seiner Schulzeit das Maurerhandwerk. Nach der Gesellenprüfung arbeitete er als Maurer, wechselte 1973 aber als städtischer Arbeiter zum Bauhof der Stadt Pressath, wo er bis zum Ruhestand 1990 beschäftigt war. Der Jubilar besitzt zudem Talent fürs Malen und Schnitzen. Früher waren es Kruzifixe und Krippen, die er herstellte, aber im Laufe der Jahre verlagerte sich sein Interesse auf das Malen von Ikonen. Magdalena Plößner, geboren in Ziegelhütte bei Friedersreuth, wuchs ebenfalls in Pressath auf. Nach der Schule erlernte sie den Beruf der Verkäuferin und war viele Jahre in verschiedenen Einzelhandelsgeschäften in Pressath tätig. Sie kümmert sich liebevoll um Haus und Garten.Glückwünsche für das Jubelpaar überbrachte Bürgermeister Werner Walberer auch im Namen der Fraktionen. Seniorenbeauftragter Albert Butscher sowie Nachbarn, Freunde und Verwandte gratulierten den beiden ebenfalls.

Trautes Heim, Gewalt allein?

vor 4 Stunden 55 Minuten
Viele verharmlosen oder verschweigen häusliche Gewalt. Oft passiert sie hinter verschlossenen Türen, die Dunkelziffer ist groß. Umso wichtiger ist es, dies zu thematisieren. Die Quartiersmanagerin Sabrina Schwabl hat sich deshalb mit Martina Pain-Liebl von der Interventionsstelle Weiden getroffen.Diese bietet für Opfer Begleitung und Hilfestellung. Häusliche Gewalt greift nicht nur den Körper an. Sie ist zwar genauso eine Straftat - wie jede andere Gewalttat. Doch da sie die Opfer durch geliebte Personen erleiden, drohen Menschen daran seelisch und psychisch zu zerbrechen. Oft schaffen es die Opfer nur Unterstützung, sich aus dieser Zwangssituation zu befreien. Auf Anregung vom Grafenwöhrer Stadtrat Thomas Schopf, will sich deshalb das Quartiersmanagement damit auseinandersetzen.Zum einen wollen sie gewappnet sein, um Opfern schnell die richtigen Stellen zu vermitteln. Zum anderen soll die Öffentlichkeit dafür sensibilisiert werden. Als erster Schritt stand deshalb der Austausch mit der Interventionsstelle Weiden für proaktive Beratung für Frauen bei häuslicher Gewalt und Partnerstalking auf der Tagesordnung. Seit 2016 nimmt sich dort Dipl.-Sozialpädagogin Martina Pain-Liebl von der Diakonie Weiden diesem Thema an. Sie ist für die gesamte Nordoberpfalz zuständig. Sobald die Polizei bei häuslicher Gewalt einschreitet, werden die Daten bei Zustimmung der Opfer weitergegeben. In rund zehn Prozent der polizeilichen Aufgriffe ist das der Fall. In der Interventionsstelle erfolgt die Erstberatung in drei bis fünf Sitzungen und bei Bedarf findet eine Weitervermittlung an die entsprechenden Fachstellen wie Frauenhaus, Familienberatungsstelle, Beratungsstelle für seelische Gesundheit usw. statt.Trotz aller Unterstützung gelingt es nicht immer, dass Frauen die Gewaltspirale verlassen. Trotzdem ist es wichtig, mit den Opfern ins Gespräch zu kommen. Derzeit gebe es in der Region diese Hilfe allerdings noch nicht für männliche Opfer häuslicher...

Blütezeit das ganze Jahr über

vor 4 Stunden 55 Minuten
Aus einer kleinen Blume bei der Gründung vor 41 Jahren ist ein kräftiger Strauß geworden. Und der blüht und blüht. Symbolkraft haben deshalb in der Generalversammlung des Katholischen Frauenbundes Speinshart die rosaroten Rosen für Neumitglieder. Ein Exemplar geht an Beate Seitz, die damit als 100. Mitglied begrüßt wird.Vorsitzende Elisabeth Nickl gab zudem in Anwesenheit von Bezirksvorsitzender Elke Burger die Aufnahme von Barbara Neumann in den Kreis des Zweigvereins bekannt.Blütezeit herrscht dort das ganze Jahr über. Rück- und Ausblick bestätigten: Der bunte Blumenstrauß an Veranstaltungen wird immer vielfältiger. Gute Laune war deshalb Trumpf im Sitzungsraum des Gemeinderats. Gut lachen hatten die gut 30 Damen allemal: Die Erinnerung an die 40-Jahr-Feier und zahlreiche weitere Frauenbund-Ereignisse wurde zur Erfolgsbilanz. Im Jahresrückblick zeigte sich die Dynamik des Speinsharter Zweigvereins. Die von Schriftführerin Sieglinde Kroher verfasste Zusammenfassung trug stellvertretende Vorsitzende Maria Seitz vor.Sie berichtete von einem außergewöhnlichen Vereinsjahr. Beispielhaft verwies sie auf die Jubiläumsfeierlichkeiten, den temperamentvollen Frauenbund-Fasching und das Mitwirken bei der Primiz von Pater Johannes Bosco. Aus dem besinnlichen Teil des Veranstaltungskalenders sprach Seitz unter anderem die Tanzwanderung durch Speinsharts Naturschätze, die Gestaltung eines Abendlobs am Barbaraberg mit Unterstützung von Gabi Scherl und dem Team "Cantemus" sowie das Frauenfrühstück, verbunden mit einem Vortrag über gelingende Beziehungen, an. "Perlen des Frauenbundes" Mit Blick auf den religiösen Teil des Programmjahres erinnerte die stellvertretende Vorsitzende an das Kräuterbüschel-Binden, den Einkehrtag zum Thema "Kraftquellen", die Teilnahme am Weltgebetstag, den Frauengottesdienst und die Adventsfeier. Ferner ging sie auf die gut besuchten Heilfastentage und das Auffrischen von...

Giftpfeile treffen die Seele

vor 4 Stunden 56 Minuten
Am heutigen Samstag wird der Gedenktag des heiligen Sebastian begangen. Aber schon einen Tag vorher gedachten die Kinder und Jugendlichen der Grund- und Mittelschule des Märtyrers, der als bekennender Christ Notleidenden geholfen hat und mit Pfeilen beschossen wurde.Pfarrer Bernhard Müller segnete die Schulkinder sowie die 350 gebackenen Pfeile, die vom Elternbeirat finanziert und ausgeteilt wurde. Zuvor wurde in einem Wortgottesdienst, der von Gemeindereferentin Christine Gößl und der evangelischen Religionslehrerin Sheryl Frank sowie Gabriele Bodner mit gestaltet wurde, den Schulkindern das Leben und Sterben des heiligen Sebastian näher gebracht.Sebastian war nach dem Beschießen mit Pfeilen nicht tot, sondern schwer verletzt. Eine fromme Witwe pflegte ihn wieder gesund. Da sich Sebastian erneut zum Christentum bekannte, wurde er mit Keulen erschlagen. "In Grafenwöhr wird er am heutigen Gelübdefeiertag als Schutzpatron gegen die Pest verehrt", erklärte Pfarrer Müller."Wir schießen zwar nicht mit Pfeilen. Aber Worte können wie Giftpfeile sein und sich auf unsere Seele auswirken", betonte Gemeindereferentin Christine Gößl. Sie legte den Schülern ans Herz, diese nicht abzufeuern.

Zwei Wildschweine sterben auf B85

vor 5 Stunden 1 Sekunde
Eine siebenköpfige Wildschweinrotte überquerte am Donnerstag um 21.30 Uhr die Bundesstraße 85 bei Karmensölden. Bei dem folgenden Zusammenstoß mit einem Auto wurden laut Polizeiangaben zwei der Tiere getötet. Eine 29-jährige Fahrerin war in ihrem Ford von Sulzbach-Rosenberg aus in Richtung Amberg unterwegs, als bei Karmensölden plötzlich Wildschweine über die Fahrbahn liefen. Fünf Tiere schafften das und rannten in Richtung Fichtenhof weiter. Für die letzten beiden aber endete der Ausflug tödlich, denn sie wurden vom Ford erfasst. Die Autofahrerin blieb unverletzt. Am Pkw entstand ein Schaden von 5000 Euro. Der zuständige Jagdpächter wurde verständigt und kam zur Unfallstelle.

Neue Forscherschmiede am Kepler-Gymnasium

vor 5 Stunden 1 Minute
Werkstätten für junge Forscher gibt es oft nur an Hochschulen. Jetzt können Kinder und Jugendliche ihren Forscherdrang bereits während der Schulausbildung umsetzen - zumindest am Kepler-Gymnasium. Partner dafür werden derzeit händeringend gesucht.Bald wird es offiziell: Im März soll sie eröffnet werden, die neue Schülerforschungswerkstatt am Kepler-Gymnasium. Derzeit laufen die Elektro-Installationsarbeiten. In der Werkstatt sollen junge Forscher die Möglichkeit zum Experimentieren, Konstruieren und Programmieren erhalten. Fachkundige Mentoren erläutern naturwissenschaftliche Grundlagen und stehen hilfreich zur Seite. Das Aufbauteam, bestehend aus Beratungslehrer Johann Schärtl, Verena Hauke und Jürgen Heiß, stellen bereits jetzt Einzelheiten der neuen Einrichtung vor. "Klein anfangen" "Über Kontakte zum Schülerforschungszentrum Nordhessen kam uns die Idee zum Projekt", erklärt Jürgen Heiß. Dort stehen den jungen Forschern inzwischen sogar Werkstätten in einem eigenen Gebäude zur Verfügung. "Klein anfangen" wollen auch die drei "Kepler"-Lehrer. Dennoch hoffen sie auf erfolgreiches Wachstum. Ideen haben die Initiatoren dafür genug. Schon im laufenden Schuljahr begannen die Lehrer damit, interessierte Schüler aus allen Jahrgangsstufen zum Mitmachen zu gewinnen. Rund 80 Schüler haben Interesse angemeldet , allein 40 für die von Physik- und Mathematik-Lehrer Jürgen Heiß geleitete Robotik-Werkstatt. 6 weitere Werkstätten sind bereits eingerichtet, darunter die "Automation/Mechanik-", die "Hardware-Software-" und die "Jugend forscht-Werkstatt". 2 Schulräume stehen dafür zur Verfügung."Weil jeder Schüler seine ganz eigene Begabung hat, sehen wir dieses Projekt nicht als Hochbegabtenförderung, sondern als Begabtenförderung", erläutert Deutsch- und Geschichtslehrerin Hauke. Und sie muss es wissen, denn sie arbeitet im Kompetenzzentrum für Begabtenförderung des Gymnasiums mit."Einige Schüler kommen bereits an...

50 Musikusse in vier Kategorien

vor 5 Stunden 13 Minuten
Mit rund 50 Kandidaten in vier Kategorien startet der Wettbewerb "Jugend musiziert" am Samstag, 27. Januar, in die 55. Auflage. Ausgetragen wird der Regionalentscheid Oberpfalz Mitte/Nord in der Städtischen Sing- und Musikschule (SMS) Sulzbach-Rosenberg, in der Berufsfachschule für Musik (BfM) Sulzbach-Rosenberg sowie in der Musikschule Vier-Städte-Dreieck Pressath.Ab 9.30 Uhr packen Blockflötisten, Querflötenspieler, Fagottisten, Klarinettisten und Trompeter ihre Instrumente im Saal der SMS aus, um sich dem Urteil der Jury (Luise Janhsen, Dieter Müller, Thomas Prechtl, Stefan Frank, Michael Webert, Elizabeth Schmid und Norbert Lodes) zu stellen. Ebenfalls um 9 Uhr bitten die Juroren Sylvia Niederkleine, Jelena Lichtmann, Nadine Hofmann, Tatjana Hubert und Karina Habuchiya zur kurzen Wertung "Duo Klavier und ein Streichinstrument/Klavier vierhändig" im Konzertsaal der BfM.Ab 12.45 Uhr wechseln sich an gleicher Stelle Sängerinnen der Richtungen Kunstlied und Musical ab. Die Jury bilden Sylvia Niederkleine, Johanna Eittinger, Sandro Augustin und Karina Habuchiya. In der Musikschule Vier-Städte-Dreieck, Wollauer Straße 22 in Pressath beurteilen Katharina Scharnagl, Andreas Fischer und Veronika Hille ab 9 Uhr die solistischen Darbietungen an Gitarre und Zither. Als Regionalausschussvorsitzender freut sich SMS-Leiter Steffen Weber auf "Perlen der Sanges- und Musizierkunst", die selbst die jüngsten Teilnehmer bereits beherrschen. Mit seiner Jury-Besetzung zeigt er sich ebenfalls zufrieden: "Eine gute Mischung aus allen Musikbereichen und mit gestandenen Pädagogen".Als Erleichterung beim Meistern der Herausforderungen dieses Wettbewerbs empfindet er die große Zahl an Unterstützern und Sponsoren wie etwa den Lions-Club Sulzbach-Rosenberg, die Sparkasse Amberg-Sulzbach, den Landkreis Amberg-Sulzbach oder die SMS-Elternvertretung, die dem Regionalausschuss tatkräftig unter die Arme greifen.Alle Wertungsspiele sind öffentlich, der...

Sieben Jahre Haft für Waffenhändler

vor 6 Stunden 32 Minuten
Neun Todesopfer, eine Stadt in Panik: Der Amoklauf eines Schülers hat im Juli 2016 München schwer getroffen. Der Täter erschoss sich selbst und kann nicht zur Verantwortung gezogen werden. Der Verkäufer der Tatwaffe soll nun jahrelang ins Gefängnis.München. Das Landgericht München I hat den Händler der Waffe für den Münchner Amoklauf am Freitag zu sieben Jahren Haft verurteilt. Es sprach Philipp K. wegen fahrlässiger Tötung in neun Fällen, fahrlässiger Körperverletzung in fünf Fällen und Verstößen gegen das Waffengesetz schuldig. Der 33-Jährige aus Marburg (Hessen) hatte die Pistole an den jugendlichen Täter verkauft, der im Juli 2016 am Münchner Olympia-Einkaufszentrum (OEZ) neun Menschen und dann sich selbst erschoss. Erstmals wird damit ein illegaler Waffenhändler mit dem Verkauf einer Schusswaffe für eine Tat verantwortlich gemacht, an der er nicht selbst beteiligt war.Der 18-jährige Schütze David S. hatte die Pistole vom Typ Glock 17 und Hunderte Schuss Munition bei Händler Philipp K. in Marburg abgeholt. Über das Darknet, einen verborgenen Teil des Internets, hatten die beiden zusammengefunden. Dort hatte Philipp K. unter dem Decknamen "rico" seine Waffen angeboten.Die Staatsanwaltschaft hatte sieben Jahre und zwei Monate Haft verlangt. Erst durch den Waffendeal sei die Tat am OEZ möglich geworden. Philipp K. habe wegen der Umstände des Waffenverkaufs davon ausgehen müssen, dass Menschen verletzt oder getötet werden sollen. Die Verteidigung plädierte dagegen für dreieinhalb Jahre Haft wegen Verstößen gegen das Waffengesetz. Eine fahrlässige Tötung, wie von der Staatsanwaltschaft angeklagt, sei nicht gegeben. Philipp K. habe nicht absehen können, was mit der Waffe geschehen sollte.Die Angehörigen der Opfer hatten als Nebenkläger eine Verurteilung wegen Beihilfe zum Mord gefordert. Die Familien warfen Philipp K. vor, er habe gewusst, was David S. mit der Pistole vorhatte. Die beiden habe eine rechte Gesinnung geeint....

Sch(n)ee wandern

vor 6 Stunden 34 Minuten
Der 3. Winterwandertag in der Region um den Ochsenkopf neigt sich dem Ende zu. Doch auch für die letzten beiden Tage haben sich die Organisatoren etwas Besonderes einfallen lassen.Ein Genuss ist es für Naturfreunde beim Deutschen Winterwandertag, in der Erlebnisregion Ochsenkopf auf Schneeschuhen das Winterwunderland Fichtelgebirge zu erkunden. So ist beispielsweise eine etwa fünf Kilometer lange Tour rund um den Wildpark bei Schneehöhen von 50 Zentimetern ein Erlebnis. Davon schwärmten die Teilnehmer, wie der erfahrene Mehlmeiseler Schneeschuhwanderführer Markus Prechtl berichtete.Auch alle weiteren Veranstaltungen des Mega-Ereignisses, das noch bis Sonntag dauert, werden von den bislang 750 Gästen gerne angenommen. Wie Wilhelm Zapf, Team-Manager Kur- und Tourist-Information Bischofsgrün, informiert, wird an diesem Wochenende nochmals ein Besucheransturm erwartet. Neben den bisherigen Wanderungen und Veranstaltungen ist am heutigen Samstag ein Familientag mit Beobachtung der Wildkatzen im Wildpark in Mehlmeisel angesagt. "Spuren suchen im Schnee" in Grassemann, "Winter-Geocoaching" in Grassemann, "Nordic Fun for Kids" in Warmensteinach und Familienturniere stehen ebenfalls auf dem Programm. Weitere Infos in den Touristinformationen der vier Ochsenkopfgemeinden und im Winterwandertagsbüro, Telefon 09272/9658957.

Stockmeyer ruft Teewurst zurück

vor 10 Stunden 17 Minuten
Sassenberg. Wegen Salmonellen hat die Westfälische Fleischwarenfabrik Stockmeyer eine Charge Teewurst zurückgerufen. Im Rahmen amtlicher Untersuchungen seien Salmonellen festgestellt worden, ließ die Firma aus Sassenberg am Donnerstagabend mitteilen. Betroffen seien die 125-Gramm-Packungen "Delikatess Teewurst" mit dem Mindesthaltbarkeitsdatum 08.02.2018 und der Chargennummer L87 HXS. Die Produkte wurden in Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Sachsen-Anhalt, Thüringen, Hessen, Rheinland-Pfalz und Bayern verkauft. Kunden könnten sich das Produkt erstatten lassen, hieß es. Wer die betroffene Teewurst gegessen habe und Symptome einer Salmonellenerkrankung wie Durchfall, Bauchschmerzen, Erbrechen oder leichtes Fieber habe, solle ärztliche Hilfe aufsuchen. 

Betrunken und zwei kleine Kinder im Auto

vor 10 Stunden 26 Minuten
Mit 1,6 Promille Autofahren und dann noch zwei Kleinkinder dabei haben - das ließ sich ein 33-Jähriger am Mittwochabend im Stadtgebiet zu Schulden kommen. Bei einer Verkehrskontrolle war der Mann den Ordnungshütern aufgefallen, die starken Alkoholgeruch feststellten. Ein Test bestätigte den Verdacht der Beamten, dass der Mann etwas zu tief ins Glas geschaut haben könnte, und lieferte einen Wert von 1,6 Promille. Ein Polizeisprecher nennt es "besonders unverantwortlich", dass die beiden Kleinkinder mit im Auto saßen. Sie seien aber vorschriftsmäßig gesichert gewesen. Den Führerschein stellten die Ordnungshüter sofort sicher.

Im Streit Strom abgestellt

vor 10 Stunden 46 Minuten
"Schlägerei in der Baumannstraße" - so lautete am Mittwoch um 19.40 Uhr die erste Meldung, die bei der Polizeiinspektion an der Kümmersbrucker Straße einging. Eine der drei beteiligten Personen sei Richtung Pfistermeisterstraße geflüchtet, die anderen seien in ein Haus in der Jahnstraße gelaufen.Erste Ermittlungen ergaben noch vor Ort, dass sich ein 61-Jähriger in ein Haus geschlichen hatte, um den Strom in einer bestimmten Wohnung abzudrehen. Grund seien Streitereien zwischen den Beteiligten gewesen. Der Mann habe aber die Hauptsicherung erwischt und damit im kompletten Haus den Strom abgestellt. Die Anwohner merkten das, entdeckten den Übeltäter und verfolgten ihn bis auf die Straße, die zu diesem Zeitpunkt schneebedeckt war.Dort rutschten der ungebetene Gast und ein Bewohner aus. Beide stürzten gemeinsam zu Boden. Dies habe der Anrufer irrtümlich als Schlägerei gemeldet, hieß es am Donnerstag. Abschließend teilte die Polizei dazu mit: "Nachdem der Strom wieder angeschaltet wurde, war die Welt im Haus wieder in Ordnung."

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