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Aktualisiert: vor 5 Stunden 3 Minuten

Der Rummel kann beginnen

Mo, 23/04/2018 - 18:42
"Beim Oktoberfest stehen sie in vier Reihen vor diesem weltweit einmaligen Fahrgeschäft", weiß Platzmeister Peter Rackl. Ab Freitag, 27. April, gastiert "High Energy" beim 82. Frühlingsfest der Stadt - und schüttelt bei jeder Fahrt 30 Wagemutige auf 30 Metern Höhe durch. Es sorgt auf Weidens zehntägigem Rummel aber nicht allein für Nervenkitzel.Lkw-Motoren heulen, Hammer klopfen auf Metall, Akkubohrer surren. Die Vorbereitungen an der Conrad-Röntgen-Straße sind am Montag in vollem Gange. Mittendrin: Marktmeister Peter Rackl. "Gigantisch", schwärmt er vor einer blau-weißen Schlange, der "Geisterschlange". 36 Meter misst sie nach rechts, 15 Meter in die Höhe. In der Regel schlängle sie sich nur über richtig große Festplätze. Heuer lädt sie erstmals in Weiden zum Gruseln ein.Ebenfalls neu dabei seien die Schwenk-Scheibe "High Impress", die Hochfahrattraktion "G-Force" oder "Mr. Gravity" - ein erst 2017 neu eingeführtes Rad, das in 20 Metern Höhe stoppt, um dort derart zu rotieren, dass es die Mitfahrer mit bis zu 100 km/h in die Sitze drückt.Wer's ruhiger mag, dem empfiehlt Rackl einen Biergartenbesuch inmitten der Attraktionen, eine Runde Bogenschießen oder die Fahrt mit dem 45 Meter hohen Riesenrad. Bei insgesamt 48 Schaustellergeschäften - über 400 haben sich bei der Stadt für die Sause beworben - dürfte für jeden etwas dabei sein. Und sei's nur die Tüte gebrannte Mandeln. Oder der Freisitz vorm Festzelt von Gerhard Böckl. Der sieht übrigens bereits einladend aus. Drei Tage vor der Eröffnung des Frühlingsfests am Freitagabend, 18.30 Uhr, fehlen aber noch die Musiker - und die Mass Bier. Sie wird übrigens 8,40 Euro und damit 50 Cent mehr als 2017 kosten.Der absolute Kracher dürfte naturgemäß das Brillantfeuerwerk sein. Gleich zwei davon werden in den Nachthimmel geschossen. Eines gibt es zur Eröffnung am Freitag, 27. April, eines zum Auftakt des finalen Festwochenendes am Freitag, 4. Mai, jeweils um 22 Uhr. "Das bezahlen...

Kugeln drehen sich seit 50 Jahren

Mo, 23/04/2018 - 18:32
Seit 50 Jahren rollen bei den Sportkeglern auf den Bahnen des Landgasthofes Imhof die Kugeln. Das Jubiläum feiern die Kegelfreunde am Freitag und Samstag, 27./28. April, mit einem Sportfest.Am 10. Dezember 1967 haben sich 23 Kegelfreunde, darunter die heute noch lebenden Gründungsmitglieder Sepp Sertl, Alfred Porsch und Konrad Zimmermann, in der Gaststätte Imhof getroffen, um den Sportkegelclub aus der Taufe zu heben. Gründungsvorsitzender war Wilhelm Reiß. Schon Jahre zuvor befanden sich an der Stelle der heutigen Gartenlaube zwei Zementbahnen. "Da draußen haben wir als kleine Jungs schon die Holzkegel aufgestellt", erinnert sich Vorsitzender Wilhelm Kreutzer, der seit 1987 an der Spitze des SKC steht. Nach deren Abriss war Gastwirt Reinhard Imhof die Triebfeder, dass zwei vollautomatische Asphaltkegelbahnen ahnen gebaut wurden."Es war dann am Tag der Hochzeit von Reinhard und Ute Imhof, als ich das erste Mal meine Kugel auf die Neun schob", erzählt Sportwart Günter Kreutzer, der seit 1978 für den Spielbetrieb verantwortlich zeichnete. "An manchen Abenden waren 20 bis 30 Kegler da. An manchen Abenden haben wir bis 2 Uhr in der Früh teilweise 400 Schub gemacht", berichtet Alfred Bauer, der seit 50 Jahren Mitglied ist.Seit den Anfängen hat sich der SKC zu einer festen Größe im oberfränkischen Kegelsport und im Vereinsleben der Gemeinde Speichersdorf entwickelt. Zudem wird seit 1989 alle zwei Jahre ein Volkskegeln veranstaltet.1968 nahm der SKC erstmals am Spielbetrieb des Vereins Bayreuther Sportkegler (VBSK) mit zwei Mannschaften teil. Die Jahre 2005 bis 2015 waren die sportlich erfolgreichsten der Vereinsgeschichte. 2011 zählten die Kegler 104 Mitglieder. Sieben Herren-, zwei Damen- und vier Jugendmannschaften nahmen am Spielbetrieb teil. Die "Erste" mit Ivan Bosko, Mathias Imhof, Wilhelm Kreutzer, Marian Dedik, Lutz Konetzni und Antonin Valeska marschierte von der Bezirks- über die Regionalliga Oberfranken/Unterfranken...

Mörderische Opernfestspiele

Mo, 23/04/2018 - 18:30
Bayreuth. Ein Platzregen wirft am Montagmittag den Drehplan für den fünften Franken-"Tatort" durcheinander. Der zweite Teil der Aufnahmen von einer Taxiankunft am Bayreuther Festspielhaus muss auf unbestimmte Zeit verschoben werden. Der erste Teil der Szene wurde bei Sonnenschein gedreht. Jetzt ist die Auffahrtsstraße nass. Es wird umdisponiert. Die Dreharbeiten werden kurzfristig ins Innere des Festspielhauses verlegt.Insgesamt fünf Tage dürfen die Fernsehleute das altehrwürdige Gebäude nutzen. Der Marketing-Leiter der Bayreuther Festspiele, Peter Emmerich, spricht von einem "einmaligen" Vorgang. "Das Haus wird bestimmt keine Location für künftige Spielfilme." Aber für den "Tatort" habe man schon mal ein Auge zugedrückt. Zumal die Kommissare diesmal in der Wagner-Stadt ermitteln, was für Bayreuth eine Werbung sei."Wirkt alles sehr chaotisch, ist aber sehr gut durchorganisiert. Wir kennen das ja von der Oper her. Auch wenn das unterschiedliche Genres sind", erklärt Emmerich, der im neuen "Tatort" selbst in einer kleinen Sprechrolle zu sehen sein wird. Seit dem 22. März ist das ARD-Team mit den Dreharbeiten in und um Bayreuth beschäftigt. Die letzte Klappe fällt am 25. April.Diesmal bekommt es die Mordkommission Franken mit einer ganzen Mordserie zu tun: In Bayreuth wird jede Stunde ein Mensch erschossen - im Gerichtsgebäude, in der Universität, und ein dritter Mord ist im Festspielhaus geplant. Ein Wettlauf gegen die Zeit beginnt für Felix Voss (Fabian Hinrichs), Paula Ringelhahn (Dagmar Manzel) und ihr Team.Hinrichs hatte während der letzten Wochen reichlich Zeit, sich mit Richard Wagner zu beschäftigen. Seine Meinung ist zweigeteilt: "Seine Musik finde ich genial. Von der könnte ich auch Fan sein." Von der Person Richard Wagner ist eher weniger begeistert. Die Mordserie spielt zur Zeit der Wagner-Festspiele, weshalb am Wochenende 400 Komparsen aus Bayreuth in Abendgarderobe als Operngäste eingesetzt wurden.

Die größten Konvois seit 15 Jahren

Mo, 23/04/2018 - 18:20
Militärverkehr zwischen den Übungsplätzen Grafenwöhr und Hohenfels ist Alltag. Auch auf den "zivilen" Straßen. Aber dass dort momentan über 700 Ketten- und sonstigen Spezialfahrzeuge unterwegs sind, ist außergewöhnlich: Laut US-Armee ist es die größte taktische Konvoibewegung seit 15 Jahren. Zum ersten Mal seit 2003 sind in der Region gepanzerte Kettenfahrzeuge in Brigadestärke auf deutschen Straßen unterwegs. Hintergrund ist nach einer Presseinfo der US-Armee die halbjährliche Übung "Combined Resolve". Daran beteiligt sind mehr als 2400 Soldaten. Diese legen noch bis Mittwoch mit mehr als 700 Militärfahrzeugen eine Strecke von rund 80 Kilometern zwischen dem Truppenübungsplatz Grafenwöhr und Hohenfels zurück.Die Army spricht von einem "taktischen Straßenmarsch". Dieser bringt auch rund 200 Kettenfahrzeuge westlich des Grafenwöhrer Militärgeländes auf die Bundesstraße B 85. Die Konvoi-Strecke führt außerdem über Abschnitte der Staatsstraßen 2164, 2236, 2240, die Kreisstraßen NM 1, AS 18, AS 32 und die Autobahn A6. Betroffen sind zudem Bundes- und Kreisstraßen im Bereich Hirschau, Schnaittenbach, Freudenberg und Kümmersbruck.Die Army mahnt die anderen Verkehrsteilnehmer zur Vorsicht: "Bedingt durch Abmessungen und Gewicht bewegen sich die Militärfahrzeuge langsam." Deshalb sollte man in ihrer Nähe besonders achtsam fahren. Der "taktische Straßenmarsch" ist die zweite Phase des Manövers "Combined Resolve" - einer Abschlussübung der US Army Europe für die rotierenden Brigaden vor deren Rückverlegung in die USA.

Schloss Theuern in ganz neuem Licht

Mo, 23/04/2018 - 18:20
Theuern. So hat das Schloss Theuern in gut 200 Jahren garantiert noch niemand gesehen: Prächtig in Szene gesetzt, fotografiert in herrlichen Farben, lassen Jana Müller und Hans König den Bau im wahrsten Sinne des Wortes in einem völlig anderen Licht erscheinen. Die beiden haben das Kulturschloss und sein Drumherum ein Jahr lang vor die Linse genommen. Herausgekommen ist eine wohl einmalige Ausstellung mit 46 Bildern und Plakaten, die nun eröffnet wurde.In diesem Fall ist die Ausstellung ebenso spektakulär wie die Galerie selbst. Die Lobeshymnen auf Künstler und Bilder bei der Vernissage waren entsprechend vielschichtig. Museumsleiter Michael Ritz formulierte es so: "Das ist nicht nur Fototechnik, sondern Kunst im wahrsten Sinne des Wortes."Aus dem Rahmen fielen aber nicht nur die Bilder selbst, sondern auch der enorme Besucherandrang. Das lag wohl auch daran, dass in Theuern zwei bekannte Künstler zusammengefunden haben: Sängerin Jana Müller (45), auch eine bekannte Chorleiterin, gewährte sozusagen Einblick in ihr "zweites Leben" - die "Fotografie mit dem Thema Licht und Schatten und Landschaftsfotografie", wie sie sagte. Für die aktuelle Ausstellung hat sie sich mit Hans König (71) zusammengetan - der einstige Bankkaufmann ist in der Szene bekannt und fotografiert bereits seit seiner Jugend. Als Weltreisender in Sachen Fotografie ist er viel dekoriert. In Theuern zeigt er Fotografien, die das Schloss, seine Räume und die hier ausgestellten Gegenstände in besonderem Licht, farbig oder monochrom, präsentieren."Foto-Kunst im Kultur-Schloss" lautet der Titel. "Es ist eine ganz andere Art, das Schloss zu erleben" sagten die Protagonisten. Und die Besucher stimmten ihnen zu. Sie waren bei einer Vernissage, die nicht alltäglich war. Josef Meindl, ehemaliger Lehrer, führte in einem engagierten Vortrag zum Thema hin. Eigens mitgebracht hatten die Künstler ein musikalisches Trio, Wolfgang Herrn-eder, Stefan Bauer und Roman Podokschik. Und Jana...

"Kein Alleingang"

Mo, 23/04/2018 - 17:56
Regensburg. Im Streit um die Zulassung von Protestanten zur Kommunion hat der Regensburger Bischof Rudolf Voderholzer den Brief von sieben deutschen Bischöfen an Papst Franziskus verteidigt. Über diese Frage habe innerhalb der Deutschen Bischofskonferenz (DBK) Uneinigkeit geherrscht, sagte Voderholzer in einem Interview auf der Homepage seines Bistums. Entscheidend sei, in dieser Frage im Einklang mit den anderen Bischofskonferenzen der Weltkirche zu handeln. "In einer so wichtigen, den Glauben betreffenden Frage wollen wir keinen Alleingang machen." Deshalb hätten die sieben Bischöfe entschieden, sich an Rom zu wenden. Auch Voderholzer hatte den Brief unterzeichnet. Papst Franziskus hat in dieser Sache den DBK-Vorsitzenden Kardinal Reinhard Marx zu einem Gespräch nach Rom geladen. Einen Termin für die Unterredung gibt es noch nicht.Die Bischofskonferenz hatte beschlossen, in Ausnahmefällen die katholische Kommunion für protestantische Ehepartner in konfessionsverschiedenen Ehen zu öffnen. Das Schreiben der sieben Bischöfe an den Vatikan wurde unter Federführung des Kölner Kardinals Rainer Maria Woelki verfasst. Sie äußerten darin Zweifel, ob eine nationale Bischofskonferenz solche Entscheidungen überhaupt treffen dürfe. Über diesen Protestbrief hatten die Bischöfe Marx erst nachträglich in Kenntnis gesetzt.Am Montag trafen sich die 27 Mitglieder des Ständigen Rats der DBK in Würzburg. Marx wolle dabei erneut über die Handreichung zur Teilnahme von Eheleuten mit unterschiedlicher Konfession an der Eucharistiefeier informieren, sagte eine Sprecherin in Bonn. Es gehe dabei um Änderungen, die auf Wunsch einzelner Bischöfe noch eingearbeitet worden seien. Zum Inhalt dieser Änderungen werde nichts mitgeteilt.Die katholische Laienbewegung "Wir sind Kirche" und andere Reformgruppen kritisierten die Bischöfe, die sich an den Papst gewandt haben. "Warum lassen Sie sich nicht auf erste zaghafte Schritte ein, die Sie in der...

Nachdenkliche Unternehmer

Mo, 23/04/2018 - 17:36
"Aus einer Idee entwickelt sich etwas", leitete Leonhard Zintl, Vorsitzender der Volksbank Mittweida, den sechsten Kongress für Führungskräfte im Musiksaal des Speinsharter Klosters ein. Erneut durften die Organisatoren Leonhard Zintl, Thomas Völkl und Wilfried Mödinger die Teilnehmer dort begrüßen. Weit über 50 Geschäftsführer und Führungskräfte tauschten sich bei dem Kongress aus, diskutierten miteinander und nahmen Impulse für ihren persönlichen Berufs- und Lebensalltag mit nach Hause.Nach einer Andacht in der Klosterkirche beschäftigte sich der Kongress mit "achtsamer Führung". Die beiden Referenten, Friedhelm Boschert und Heini Staudinger, beleuchteten die Themen "Mit Achtsamkeit Werte im Unternehmen verankern" und "Über die Liebe, den Mut, die Wirtschaft und das Leben". Sie gaben praxisnahe Beispiele und bezogen die Teilnehmer auch mit in ihren Vortrag ein.Achtsamkeit sei eine Führungskompetenz, sagte Boschert, denn um Vorbild zu sein und Verantwortung wahrzunehmen, müsse die Führungskraft sich selbst führen können. Achtsamkeit sei der Weg zu sich selbst, in sich hinein. Oder mit Worten des heiligen Augustinus ausgedrückt: "Suche nicht draußen! Kehre in dich selbst zurück! Im Inneren des Menschen wohnt die Wahrheit." Auch der Satz "Die beste Arbeit ist, wenn ich die Arbeitszeit zu meiner Lebenszeit dazurechnen kann: weil ich es gern mache" brachte die Unternehmer zum Nachdenken (Ein ausführlicher Bericht folgt auf der nächsten "Wirtschaft in der Region"-Seite).

Kunst ohne Grenzen

Mo, 23/04/2018 - 17:30
Die siebte Ausstellung des Kulturforums Wernberg-Köblitz ist etwas Besonderes. Erstmals stellen tschechische und Oberpfälzer Künstler grenzüberschreitend und gemeinsam aus.Die letzte Ausstellung fand vor sechs Jahren im Zuge der Jubiläumsfeier der Partnerstädte Wernberg-Köblitz und Wernberg in Kärnten statt. Durch den Kontakt des ehemaligen Bürgermeisters Georg Butz zur Partnerstadt Bor in Tschechien reifte dann die Idee, auch mal mit den tschechischen Partnern eine Vernissage zu organisieren. Die Partnerschaft zur Stadt Bor wurde am 13. Mai 2010 auf der Burg Wernberg besiegelt. Bürgermeister Konrad Kiener freut sich nun, den Gästen aus Bor die Möglichkeit zu einer grenzübergreifenden Ausstellung im Jugendheim Wernberg bieten zu können. Da dieses Gebäude die Heimat von Kunst und Kultur werden soll, ist dies ein guter Anfang.Elf Künstler aus Bor und zehn Künstler aus den Landkreisen Schwandorf und Neustadt zeigen ihre Werke. Es sind rund 70 Exponate zu sehen: Acrylbilder, Aquarelle, Keramik, Schmuck und Schnitzarbeiten. Die Werke können auch käuflich erworben werden. Die Vernissage beginnt am Freitag, 27. April, um 19 Uhr im Wernberger Jugendheim. Alle kunstinteressierten Bürger sind willkommen.Die weiteren Öffnungszeiten: Samstag, 28. April, Sonntag, 29. April, Sonntag, 6. Mai, und Samstag, 12. Mai, jeweils von 14 bis 18 Uhr.

Hallabruck statt Brooklyn

Mo, 23/04/2018 - 17:30
Mit ihrer Band präsentiert sie beim Pfreimder Kulturfrühling ihr neues Album "Holodeck". Claudia Korecks Fans sind davon ebenso begeistert wie von den Songs der letzten Jahre, die beim Konzert in der Landgraf-Ulrich-Halle zu hören sind.Schon als Claudia Koreck temperamentvoll und gut gelaunt die Bühne betritt, verbreitet sie eine erwartungsvolle Atmosphäre im Saal. Sie hängt sich zuerst eine rote Elektrogitarre um, sagt lächelnd "schee dass' ihr daseids" und mit einem rockigen Supersound beginnt die hervorragende Band zu spielen. Mit "Holodeck", dem Titelsong des neuen Albums, geht sofort die Post ab. Authentisch, mit ausdrucksstarker Stimme und ungeheurer Spielfreude fegt sie Gitarre spielend über die Bühne und lässt gleich den Funken überspringen. Aufnahmen in Los Angeles Auf dem Holodeck des Raumschiffs Enterprise können beliebig viele virtuelle Techniken simuliert werden und man könne die Welt von oben sehen. "I hab Pfreimd ei'gem und da bin i" erklärt sie sympathisch. "Hallabrooklyn" ist eine Mischung aus ihrem Heimatort Hallabruck und dem New Yorker Stadtteil Brooklyn, wohin sie sich manchmal sehnt, weil da gar nichts los ist - ein sehr gefühlvolles Lied. Diese neuen Songs wurden in Los Angeles aufgenommen mit Studiomusikern, die sonst Weltstars im Studio begleiten.Dementsprechend hochwertig sind die musikalischen Arrangements. Wenn Koreck englisch singt, bekommen die Songs ein neues luftiges, internationales Flair. Ob bayerisch gesungen oder englisch - diese Stücke haben Qualität. Mit "Paper Aeroplane" oder "California" bringt die Sängerin California-Feeling nach Pfreimd. Powergeladene Pop-Rock-Kracher wechseln ab mit sinnlichen Balladen. "Wenn i di net hätt" ist eine Liebeserklärung an ihren Mann. "Als i scho dick schwanger war, hob i den Song gschriebm für mein' Mo - dann hot er's gschnallt und hot ma an Heiratsantrag gmacht". Immer wieder streut sie solche netten kleinen Geschichten zur Freude des...

Gesund durch Bewegung

Mo, 23/04/2018 - 17:30
Jetzt dürfte dem allgemeinen Wohlbefinden in der Marktgemeinde Hahnbach nichts mehr entgegenstehen. Viele Interessenten kommen zu der ersten Veranstaltung des neuen Sportprogramms.Bei der Auftakt-Veranstaltung zum neuen Hahnbacher Sportprogramm "Vom Beginner zum Gewinner" in der Schulaula konnte sich Bürgermeister Bernhard Lindner zusammen mit der Initiatorin und Allgemeinärztin Dr. Monika Hecken-Emmel über zahlreiche Interessenten von Jung bis Alt freuen. Die Ärztin stellte dabei heraus, dass die Gesundheit durch Bewegung erheblich gefördert werden könne. Als überzeugendes Beispiel stellte sie eine 94-jährige Patientin vor.Ziel der Aktion sei, vor allem Neueinsteiger zu motivieren und die sportlichen Angebote für jeden zur Freude und Gewohnheit werden zu lassen. Gerade in der Gemeinschaft mache es besonders Spaß. Sämtliche Veranstaltungen finden in der Marktgemeinde statt. Im Prinzip dürfe es keine Ausrede mehr geben, nicht mitzumachen. Man müsse sich die Zeit dazu einfach nehmen.Alle 20 Angebote des Aktivprogramms wurden durch die Kursleiter vorgestellt. Ein Großteil davon ist kostenlos. Einen besonderen Anreiz zum Durchhalten gibt es auch: Am Ende der angebotenen Kursrunden werden wertvolle Preisen unter allen verlost, die 80 Prozent ihrer gebuchten Kurseinheit mitgemacht haben. Anmeldungen dazu sind bei den jeweiligen Kursleitern oder im Bürgerbüro im Rathaus unter Telefon 09664/9134-0 noch bis Freitag, 27. April, möglich. Die Gewinner sollen am Marktfest ermittelt werden. Für eventuelle Unfälle werde laut Lindner durch die Gemeinde eine Gruppenunfallversicherung abgeschlossen. Zum Ende der Veranstaltung konnten die Anwesenden von der BRK-Bereitschaft Hahnbach einen Blutzucker- und Blutdrucktest durchführen lassen.

Unterwegs zu den Enden der Welt

Mo, 23/04/2018 - 17:28
Seit 30 Jahren reist Michael Runkel um die Welt, von den Gletschern im hohen Norden bis zu den Eismassen am Südende des Planeten. Bis 1. Juli sind nun viele seiner beeindruckenden Bilder in der Ausstellung "Reisen zu den Enden der Welt. Fotografien von Michael Runkel" im Museum Industriekultur zu sehen. Karl May gelesen Angeblich hat er seine Leidenschaft für ferne Länder schon als Kind entdeckt. Damals, als er stundenlang in Karl Mays Abenteuerromanen untertauchte. Ursprünglich hatte er auch gar nicht vor, die ganze Welt zu bereisen. Doch je öfter Michael Runkel, 1969 geboren in Nürnberg, unterwegs war, desto klarer wurde ihm: "Viele der schönsten und aufregendsten Orte sind jenseits der ausgetretenen Touristenpfade zu entdecken." Seit 1988 besuchte Runkel alle Länder dieser Welt und mehr als 1000 von weltweit insgesamt 1285 Provinzen. Damit gehört er laut "Nomad Mania", einem Verbund von zahlreichen Extrem- und Vielreisenden, derzeit zu den zehn meistgereisten Menschen der Erde. Das Reisen beinhaltet für den Fotografen jedoch nicht nur geografische, sondern auch zeitliche Komponenten: "In den letzten Jahrzehnten konnte ich beobachten, wie ökologische, technische, politische und wirtschaftliche Entwicklungen unsere Welt drastisch verändert haben - zum Guten wie zum Schlechten!" Endlose Wüsten Die Ausstellung nimmt den Besucher auf vielen Wegen mit zu den unterschiedlichsten Zielen weltweit. Sie folgt damit jenen 7 "Destinationen", die schon im kürzlich erschienenen Bildband "Meine Reisen an die Enden der Welt. Geschichten eines Globetrotters" den Rahmen bilden für eine kaum zu fassende Fülle an atemberaubenden Eindrücken: Ewiges Eis, Adrenalin, Gestrandet, Verwurzelt, Versandet, Ostwärts und Hoch hinaus, heißt es da. Gemeint sind Ziele wie die Dächer der Welt, endlose Wüsten, tiefste Dschungel, einzigartige Naturphänomene und kulturelle Hinterlassenschaften, einsame Eis- und Inselwelten oder die...

Stadtpark bald noch attraktiver

Mo, 23/04/2018 - 17:26
4700 Euro kostet der neue Kiosk im Waldershofer Stadtpark. Für die Einrichtung zeichnet die Pächterin verantwortlich. Die Eröffnung ist für Anfang Mai geplant.Der Waldershofer Stadtpark hat sich seit seiner Neugestaltung zu einem Treffpunkt für alle Generationen entwickelt. Bei guter Witterung nutzen vor allem Mütter mit ihren Kindern und Großeltern mit ihren Enkeln den Spielplatz am Wasser und die aufgebauten Spielstationen. Jugendliche und junge Erwachsene schüren immer öfter den Grill auf der gegenüberliegenden Seite des kleinen Bachlaufes an. Die Calisthenics-Anlage ist mit vielseitigen Möglichkeiten und umfassendem Equipment ausgestattet. Es finden sich hier Reckstangen in verschiedenen Stärken, eine Sprossenwand und ein doppelter Parallel-Barren. Der Boden besteht aus Fallschutzplatten, die auch für Bodenübungen optimale Bedingungen bedeuten. Auf den weichen Matten lassen sich Liegestützen, Handstand und auch Bauch-Übungen wie Situps ausführen. Seit Kurzem finden auch die "Waldershofer Sport-Samstage" von 10 bis 11 Uhr wieder im Stadtpark statt. Zwei Toiletten Derzeit wird der neue Kiosk aufgebaut, der den Stadtpark noch attraktiver machen soll. Beim Ortstermin am Freitagvormittag machte Bürgermeisterin Friederike Sonnemann deutlich, dass die Aufenthaltsqualität in der "Grünen Lunge" der Stadt nochmals deutlich verbessert werde. Zudem stünden dann auch zwei Toiletten für die Besucher zur Verfügung. Diese sollen generell geöffnet bleiben. "Wir hoffen, dass die sanitären Anlagen in sauberem Zustand gehalten werden, sonst könnten diese nur noch zu Zeiten der Kiosk-Öffnung zugänglich gemacht werden", sagte das Stadtoberhaupt.Die Kosten für den Kiosk belaufen sich auf 4700 Euro, erklärte Kämmerer Harald Fischer. Die Maßnahme war bereits im September 2017 beschlossen worden und im Haushalt des gleichen Jahres berücksichtigt. Warum nun diese Investition auch im Haushalt des laufenden Jahres 2018 aufgelistet ist,...

Vorboten und ihr Verfall

Mo, 23/04/2018 - 17:26
Die Ruinen lassen ahnen, welch bedeutende Rolle einst die Glasschleifen, Glashütten, Eisenhütten und Hammerwerke im Böhmischer Wald spielten. Bei einer Exkursion des Centrum Bavaria Bohemia (CeBB) wird diese Zeit für einen kleinen Augenblick wieder lebendig.Groß war das Interesse an dieser Exkursion, zu der das Centrum Bavaria Bohemia (CeBB) zusammen mit der Tschechische Agentur für Natur- und Landschaftsschutz und dem Geschichtsforscher, Verleger und Autor Zdenek Procházka in die Nachbarregion Tachov (Tachau) eingeladen hatte. 50 Teilnehmer von bayerischer und tschechischen Seite interessierten sich für das Thema.Ähnlich wie auf der bayerischen Seite reihten sich einst im angrenzenden Ceský les (Böhmischer Wald) Mühlen, Glasschleifen, Hammerwerke, Glas- und Eisenhütten an den Bachläufen. In der Zeit zwischen dem späten 17. bis Ende des 19. Jahrhunderts sorgten sie als Vorboten des industriellen Zeitalters für wirtschaftlichen Aufschwung.Erste Station der Erkundungstour war der einstige, 1716 erbaute Eisenhammer-Hochofen bei Primda (Pfraumberg). 150 Jahre lang verhütteten mehrere Generationen aus den nahe gelegenen Erzgruben Eisenerz zu Roheisen und verarbeiteten es zu landwirtschaftlichen Geräten und Maschinen. Mitte des 19. Jahrhunderts rentierte sich die Eisenproduktion nicht mehr. Hier, wie an vielen anderen Orten im Ceský les, erhofften sich die Besitzer mit dem Umbau zu einer Glashütte ein neues Auskommen. Inseln für die Natur Doch die Produktion von Tafelglas und gegossenem Glas endete 1925 schon nach 50 Jahren. Tomás Peckert, Geschäftsführer des Naturschutzgebiets CCHO Ceský les, lenkte den Blick der Gäste auf die Natur, die von allen Standorten Besitz ergriffen hat. Aus den Ruinen entwickeln sich Inseln von Biotopen und Rückzugsorte für Fauna und Flora.Dank des schier unerschöpflichen regionalgeschichtlichen Wissens und der detailreichen Schilderungen von Zdenek Procházka war es...

Prozess um Juwelier-Überfall

Mo, 23/04/2018 - 17:24
Ioannis Tsavaris und seine Frau sind ein in Amberg hoch angesehenes Unternehmerehepaar. Wie aus heiterem Himmel tritt für beide am 31. Juli vergangenen Jahres ein Ereignis ein, das sie zeitlebens begleiten wird: Der Uhrenhändler und seine Gattin werden überfallen.Amberg. (hou) Drei Männer aus Kaunas in Litauen werden vom Montag, 30. April, an vor der Großen Jugendstrafkammer des Landgerichts sitzen. Sie sind 36, 29 und 19 Jahre alt. Nach Erkenntnissen der Staatsanwaltschaft reisten sie zusammen mit drei Landsleuten gezielt nach Österreich und Deutschland ein, um Raubverbrechen zu verüben. Bedroht und geknebelt Am 31. Juli kurz nach 10.30 Uhr betraten die drei jetzt unter Anklage stehenden Litauer das an der Unteren Nabburger Straße gelegene Juwelier- und Uhrengeschäft des damals 67-jährigen Ioannis Tsavaris. Was dann geschah, war von übler Machart. Einer der Täter zog eine sogenannte Softair-Pistole. Er forderte den allein anwesenden Geschäftsmann auf, ruhig zu sein und griff sich zwei auf dem Tisch vor Tsavaris liegende Damenarmbanduhren. Sie hatten einen Gesamtwert von über 35 000 Euro. In diesen Augenblicken eilte Evi Tsavaris, die Ehefrau des Verbrechensopfers, herbei. Sie wurde von den Räubern zu Boden gebracht, gefesselt und mit einem Klebeband über den Mund geknebelt. Die Gattin des Schmuckhändlers erlitt bei der Attacke erhebliche Verletzungen. Ioannis Tsavaris setzte sich zur Wehr. Dabei kam es zu einem heftigen Kampf zwischen ihm und den Verbrechern. Der Unternehmer bekam Faustschläge, wurde mit Pfefferspray traktiert und mit dem Kopf gegen die Tischplatte gestoßen. Auch er bekam Klebeband vor den Mund und wurde gefesselt.Ein weiterer Versuch der Räuber, noch an andere teuere Uhren in der Auslage zu gelangen, scheiterte, Danach flüchteten die Männer, und es lief eine der größten Polizeifahndungen an, die es in Amberg jemals gab. Sie führte zum Erfolg. Zwei der Täter wurden in Bahnhofsnähe...

Leichter rechten Weg finden

Mo, 23/04/2018 - 17:18
Seit Jahren betreut Uwe Schimpf die Wanderwege des Heimat- und Kulturvereins (HuK) Waldeck. Stephan Hautmann unterstützt ihn dabei unter anderem mit Mäh- und Markierungsarbeiten. Was den Nutzern aber fehlt, ist eine offizielle Wanderkarte.Waldeck. Dass zur Abrundung des Angebotes des HuK noch eine offizielle Wanderkarte und eine übersichtliche Darstellung des Wandergebietes auf einer Schautafel fehlen, darauf kamen die Vorstandsmitglieder Stephan Hautmann und Thomas Stingl vor etwa einem Jahr. Schnell war der Entschluss gefasst, dieses Projekt anzupacken. Die verfügbare digitale Technik gab den Ausschlag, es ohne fremde Hilfe umzusetzen.Als Grundlage diente beiden die topografische Karte des bayerischen Vermessungsamtes. Zunächst legten Stingl und Hautmann Eckpunkte fest, etwa welches Gebiet abgebildet werden sollte und wie der Innenteil der Karte gestaltet werden könnte. Die Darstellung reicht im Westen von Kemnath bis zu den Anfängen des Steinwaldes im Osten sowie vom Armesberg im Norden bis zum Kuschberg und den Ausläufern des Hessenreuther Waldes im Süden. Sämtliche Wanderwege des HuK und des Oberpfälzer Waldvereins , andere regionale Wege wie etwa der Phantastische Karpfenweg in Kemnath, aber auch die Strecken des Fichtelgebirgsvereins wurden eingezeichnet und Sehenswürdigkeiten mit aufgenommen. Separat dargestellt ist der Essbare Wildpflanzenweg "Ewilpa" rund um den Schlossberg, der im Juni offiziell eröffnet wird.Im Innenteil findet sich eine kurze Beschreibung der Wege mit Kilometerangaben und Höhenverlauf, ebenso eine allgemeine Beschreibung von Historie, Geologie, Flora und Fauna. Bilder zur Wanderkarte "Wanderbares Waldeck" stellten unter anderem Roswitha Steiner, Stingl und Hautmann zur Verfügung. QR-Codes holen auf Grundlage des Bayernatlas' des Vermessungsamtes einzelne Wanderwege mit genauer Anzeige des eigenen Standorts aufs Smartphone."Alle haben sich mit Ideen eingebracht, der HuK-Vorstand hat die Sache...

Aktive Lernkultur etablieren

Mo, 23/04/2018 - 17:18
Wird der Mittelstand von der aktuellen Entwicklung überrollt, weil dort Zeit und finanzielle Ressourcen fehlen? So lautete eine Frage bei der Veranstaltung "Arbeiten im Wandel - Chancen und Risiken der Digitalisierung" des Beratungsbüros Oberpfalz in Weiden und des Regionalmanagements Tirschenreuth.Rund 50 Interessierte erhielten in der Mehrzweckhalle in Kemnath Anregungen, wie Unternehmen, aber auch jeder Einzelne den Herausforderungen der Zukunft begegnen kann. Es gebe viele technologisch fortschrittliche und innovative Firmen in der Region, erklärte Lucie Valentová vom Beratungsbüro. "Die Digitalisierung stellt sie nun vor neue Aufgaben", meinte die Initiatorin der Veranstaltung eingangs. Sie hatte dazu drei Experten eingeladen. "Wandel ist nichts Neues, aber er läuft immer schneller ab und die Komplexität steigt", betonte Stefan Böhme vom Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) Bayern aus Nürnberg. Anhand der Entwicklungen des Arbeitsmarktes in der nördlichen Oberpfalz in den vergangenen Jahren stellte er fest, dass ganze Berufe, aber vor allem einzelne Tätigkeiten zunehmend durch neue Technologien ersetzt werden könnten.Besonders sei dies in Helferberufen oder im verarbeitenden Gewerbe der Fall. Hier sei in der Oberpfalz jeder dritte Beschäftigte tätig. Das berge Risiken, bei deren Bewältigung Qualifizierung und die Bereitschaft zum ständigen Lernen eine große Rolle spielten. Böhme prognostizierte aber, " dass es unterm Strich keine Beschäftigungsverluste geben wird".Jürgen Arbogast schilderte, wie neue Technologien im Unternehmen eingesetzt und hier die Mitarbeiter mitgenommen werden können. Der Geschäftsführer der Alfred Arbogast Bauunternehmung GmbH & Co. KG aus Amberg selbst treibt die Digitalisierung in seinem Betrieb seit fünf Jahren voran. Das Unternehmen habe viel in neue Hard- und Software investiert, die den Arbeitsalltag im Büro und auf den Baustellen grundlegend verändert habe. Dadurch konnte viel...

Gewitterfront knickt Bäume um

Mo, 23/04/2018 - 17:18
Der Deutsche Wetterdienst warnte bereits am frühen Montagmorgen vor einer heftigen Gewitterfront, die in den Mittagsstunden über die Region ziehen sollte. Ein kurzer, heftiger Regenschauer und starke stürmische Böen trafen das Kemnather Land und das Fichtelnaabtal. Pünktlich zur Mittagszeit gingen Notrufe wegen umgestürzter Bäume ein. Gegen 12.20 Uhr rückten die Feuerwehren aus Zwergau und Grötschenreuth zu einem umgestürzten Baum aus, der die Staatsstraße 2181 blockierte. Rund zehn Minuten später stürzte in Kemnath eine Föhre eines Gartens in der Johannes-Tollhopf-Straße auf die Fahrbahn der Paul-Zeidler-Straße und blockierte diese teilweise. Rund 15 Aktive der Kemnather Feuerwehr beseitigten den Stamm. Zudem mussten mit der Drehleiter eine Straßenlaterne gesichert sowie beschädigte Teile wegen drohender Absturzgefahr beseitigt werden. Auch die Kameraden im östlichen Landkreis Tirschenreuth waren gegen 13 Uhr wegen umgeknickter Bäume gefordert.

Getanzte Whiskey-Geschichte

Mo, 23/04/2018 - 17:16
Es soll ein "hochprozentiger" Auftritt werden, wenn die "Danceperados of Ireland" nach Weiden kommen. Denn die Tanztruppe erzählt die interessante Kulturgeschichte der irischen Whiskeybrennerei vom 7. Jahrhundert bis zur Gegenwart.Sie nennen sich "Danceperados of Ireland" und gastieren am Samstag, 12. Mai (20 Uhr), mit ihrer Stepptanz-Show in der Weidener Max-Reger-Halle. Eine auf traditionelle Musik und Tanz fein abgestimmte Multivision mit irischen Landschaften und Motiven rund um den Whiskey gibt dem Publikum das Gefühl, mittendrin - also in Irland - zu sein. Die Kulturredaktion hat sich mit dem künstlerischen Leiter Petr Pandula unterhalten. Wofür steht denn die Bezeichnung "Danceperados" eigentlich und was soll damit zum Ausdruck gebracht werden? Petr Pandula: Es ist ein Wortspiel. Es soll auf Desperados anspielen. Durch die Verbindung mit "Dance" wird dann so etwas wie "die Tanzwütigen" daraus. Der Name zeigt unsere Leidenschaft für den irischen Stepptanz. Das aktuelle Programm nennt sich ja "Whiskey you are the devil!" Um was geht es inhaltlich in der Show? Es geht um die Kulturgeschichte des irischen Whiskeys vom 7. Jahrhundert bis zur Gegenwart. Wie es den Whiskey-Herstellern so ging, hing immer ab von der politischen Lage in Irland ab. Daher kann man an Hand des Whiskeys auch sehr viel über die irische Geschichte erfahren, mit allen Höhen und Tiefen. So beispielsweise von unfairen Steuern durch die englischen Kolonialherren, die die Brenner in den Untergrund treiben, wo sie zu Widerstandskämpfern werden. Wir machen auch einen Schwenk in die USA und in die Zeiten der Prohibition, des Schmuggels und der illegalen Bars. Tanz, Whiskey, grüne Landschaften: Diese Begriffe prägen die Vorstellung von Irland. Und dann ist da natürlich noch die Musik: Welchen Stellenwert nimmt sie in der Show ein? Einen ganz großen. Wir haben im Gegensatz zu anderen Shows eine echte...

Umbau im Haus von Gott

Mo, 23/04/2018 - 17:04
Sie geht langsam auf die Hundert zu. Mit ihren 95 Jahren hatte die evangelische Michaelskirche in Grafenwöhr mit einigen Alterserscheinungen zu rechnen. Diesen wird derzeit aber mit einer Generalsanierung auf den Leib gerückt.Grafenwöhr/Pressath. Die Gottesdienst-Besucher müssen schon seit rund einem Jahr ins evangelische Gemeindehaus ausweichen, die Konfirmation durfte dankenswerterweise aber in der katholischen Mariä-Himmelfahrtskirche abgehalten werden. Die Sanierung der evangelischen Michaelskirche läuft nämlich auf Hochtouren. "Die vorgeschriebene Statik ist durch die Zimmerei Gebhardt aus Eschenbach bereits wieder hergestellt", freut sich Pfarrer André Fischer. Auch die Glocken seien bereits eingebaut. Die Glockenjoche und -klöppel hat die Firma "Bayreuther Turmuhren" erneuert.Die Kirchenbänke sind gestrichen und warten schon auf ihren Einbau, berichtet der evangelische Geistliche weiter. Die Kirche bekommt auch ein neues Schieferdach und eine komplett neue Heizung. Mit der Elektrik befasst sich die Firma Wohlrab aus Eschenbach. Auch die Türen werden ausgetauscht. Viel zu tun hat zudem das Malergeschäft Planek aus Weiden. Neben den Firmen sind allerdings auch Ehrenamtliche im Einsatz, um die Kirche auf Vordermann zu bringen. "Es freut mich besonders, dass Willi Hacker und Werner Hößl bei den Spenglerarbeiten mit Hand angelegt haben", betont Pfarrer Fischer. Mit allen Handwerkern ist der Seelsorger sehr zufrieden.Architekt Wolfgang Schultes hat das Projekt von der im Dezember letzten Jahres verstorbenen Architektin Carola Girisch übernommen. "Herr Schultes hat die Baustelle gut im Griff. Wir sind ihm sehr dankbar, dass er eingesprungen ist." Trotzdem sind die Kosten, die von der Kirchengemeinde selbst aufgebracht werden müssen, beträchtlich. Gerechnet wird mit etwa 300 000 Euro. "Deshalb ist jede Spende Gold wert", weiß der Pfarrer. Als Termin für die Einweihung der sanierten Kirche wird September 2018 angepeilt. Den genauen...

Erste Jahreshauptversammlung von Samba Secco

Mo, 23/04/2018 - 16:56
Viele der mittlerweile 32 Mitglieder von Samba Secco waren zur ersten Jahreshauptversammlung des im Juli gegründeten Vereins gekommen. Vorsitzender Reinhard Scharf freute sich darüber.Bei seinem Rückblick im Gasthaus zur Sonne ging der Vorsitzende auf vier Workshops mit Michael de Miranda, Meiko Meissner und Andreas Bartels ein. Zahlreiche Auftritte wurden im Berichtszeitraum ebenfalls absolviert, so unter anderem war das Team beim Nofi-Lauf in Kemnath, beim Maisels-Fun-Run in Bayreuth und beim Dresden-Marathon dabei.Auch in der nächsten Zeit stehen viele Termine auf dem Programm. Insgesamt sind 13 Auftritte in Planung, unter anderem der Mainauenlauf in Bayreuth, das Deutsch-Amerikanische Volksfest in Grafenwöhr und der Dresden-Marathon. Zudem sind Projekte mit anderen Samba-Gruppen wie Afro Samba aus Bayreuth und Aweng Samba aus Coburg geplant. Workshops in Neustadt am Kulm finden wieder mit Meiko Meissner und Michael de Miranda statt. Mit der Gruppe Batteria quemé steht im September ein Workshop am Gardasee auf dem Programm.Von geordneten Finanzen berichtete Kassenverwalterin Barbara Perl. Die Kassenprüfer Petra Würtele und Michael Schraml bescheinigten eine einwandfreie Kassenführung. Der Vorstand wurde entlastet. Samba Secco ist mittlerweile auch Mitglied im Stadtverband Neustadt am Kulm. Stadtverbandsvorsitzender und zweiter Bürgermeister Karlheinz Schultes, der auch Vereinsmitglied ist, überbrachte Grüße und lobte die Aktivitäten der Trommler-Truppe.Stellvertretende musikalische Leiterin Franziska Scharf und zweiter Vorsitzender Alex Roth dankten abschließend Chefpfeifer und Vorsitzendem Reinhard Scharf für seine Arbeit. Sie überreichten ihm eine Auswahl kulinarischer Köstlichkeiten und wünschten weiterhin viel Spaß mit der Gruppe.

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