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Aktualisiert: vor 46 Minuten 4 Sekunden

Bei Diebstahl erwischt

vor 12 Stunden 26 Minuten
Auf frischer Tat ertappt: Am Donnerstag gegen 16:30 Uhr hatte ein 45-jähriger Schwandorfer versucht, aus einem Einkaufsmarkt in Schwandorf Waren im Wert von etwa 30 Euro zu klauen. Laut Polizeimeldung beobachtete ein Ladendetektiv den amtsbekannten Mann und sprach ihn beim Verlassen des Geschäftes an. Den 45-Jährigen erwartet nun ein Strafverfahren.

Weiden trifft nach Trainerwechsel auf Rosenheim und Sonthofen

Do, 18/01/2018 - 22:56
Nach der Trennung von Milan Mazanec machen die Blue Devils mit Ken Latta einen Neustart. Der neue Cheftrainer formuliert das Ziel für die Meisterrunde ganz klar: "Wir müssen nach vorne schauen und wollen noch mindestens einen Platz gutmachen.Als Achter haben sich die Blue Devils (44 Punkte) für die Meisterrunde qualifiziert. Da alle der Überzeugung waren, dass mit dieser Mannschaft mehr möglich gewesen wäre, zogen die Verantwortlichen am Donnerstag die Reißleine und beurlaubten Milan Mazanec. Nachfolger des Tschechen ist der Kanadier Ken Latta (siehe auch Seite 9 ). Das Ziel des 55-Jährigen ist es, den Tabellensiebten EV Regensburg (49) noch abzufangen.Ken Lattas Aufgabe zum Einstand könnte schwerer nicht sein. Am Freitag um 19.30 Uhr treten die Blue Devils beim Tabellenzweiten Starbulls Rosenheim (70) an. Gegen den DEL2-Absteiger gab es in der Hauptrunde mit 2:6 und 2:7 zwei klare Niederlagen. Doch das interessiert den Kanadier nur am Rande: "In dieser Phase ist jedes Spiel schwer." Auch das Heimspiel am Sonntag (18.30 Uhr) gegen den Sechsten ERC Sonthofen (54). Gegen die Allgäuer gewannen die Blue Devils in dieser Saison zwei Mal (4:2, 4:3 nach Verlängerung) und mussten zwei Niederlagen (3:7, 1:6) hinnehmen. Drei Spieler fehlen Verzichten muss Ken Latta bei seinem Debüt auf drei Spieler. Stürmer Philipp Siller erlitt im Derby gegen die Selber Wölfe eine Gehirnerschütterung. "Vielleicht geht er am Dienstag wieder aufs Eis", sagt Vater Thomas. Auch Daniel Willaschek (fiebrige Erkältung) wird erst nächste Woche wieder beginnen. Verteidiger-Kollege Petr Heider hat am Donnerstag erstmals nach zwei Wochen wieder trainiert. Er nahm Antibiotika, ein Einsatz kommt für ihn zu früh.Bei der Aufstellung lässt der neue Chefcoach Ken Latta, der am Donnerstagabend das erste Training leitete, seinem Co-Trainer Florian Zellner zumindest am Freitag in Rosenheim freie Hand. "Man kann nicht von heute auf morgen alles...

Katrin Bachmeier bei der "Bayerischen"

Do, 18/01/2018 - 22:38
Zwei Wettkämpfe stehen am Samstag auf dem Terminkalender des Tirschenreuther Schwimm-Clubs: Kathrin Bachmeier startet in Bayreuth über die 800 Meter Freistil, während zur gleichen Zeit ihre Teamgefährten beim 1. Schneeflocken-Cup im sächsischen Plauen an den Start gehen.Nur eine Woche nach ihrem erfolgreichen Abschneiden bei den Oberpfalzmeisterschaften tritt die 16-jährige Kathrin Bachmeier auf der 50-m- Langbahn des SVB-Hallenbads in Bayreuth bei den bayerischen Langstreckenmeisterschaften über die 800 Meter Freistil an. Sie hat sich als einzige TSC-Athletin für diese ersten Landesmeisterschaften des neuen Jahres qualifiziert und allein damit bereits ihr Soll erfüllt. "Die Umstellung auf die lange Distanz und die Langbahn wird sicher nicht einfach, aber Kathrin kann ihr Rennen relativ gelassen angehen. Wir schauen halt einfach mal, was dann dabei rauskommt," schraubt ihr Trainer German Helgert die Erwartungshaltung deutlich zurück.Mehr erhoffen sich die TSC-Verantwortlichen schon vom Auftritt in Plauen, wo eine 13-köpfige TSC-Delegation unter Leitung von Barbara Legat-Kasel und Kerstin Bogner im Stadtbad auf der Kurzbahn über je 50 und 100 m Brust, Rücken, Freistil und Schmetterling antritt und dort an die guten Zeiten vom vergangenen Samstag anschließen möchte. Nominiert wurden Viktoria Bogner, Carina Bönisch, Annika Brech, Daria Codlova, Leon und Jonas Ducheck, Janika Hösl, Fynn Legat, Lena Rath, Julia und Patrick Walter sowie Kilian und Marlene Züllich.

Apple holt Geld zurück

Do, 18/01/2018 - 22:30
Apple will nach der US-Steuerreform den Großteil seiner Geldreserven von mehr als 250 Milliarden Dollar ins Heimatland bringen. Zusätzlich zu einer Steuerzahlung von 38 Milliarden Dollar (knapp 31 Milliarden Euro) stellt der Konzern massive Investitionen in den USA in Aussicht.Cupertino. Nach jüngsten Angaben vom Herbst lagerte Apple einen Geldberg von gut 252 Milliarden Dollar außerhalb der USA. Apple-Chef Tim Cook sagte dem Sender ABC, dass ein "überwiegender Großteil" dieser Auslandsgewinne nach Amerika gebracht werde. Die Höhe der erwarteten Steuerzahlung legt nahe, dass der Konzern nur wenig davon im Ausland lassen will. Die EU-Kommission betonte, der Schritt ändere nichts an der Forderung, Apple solle mindestens 13 Milliarden Euro Steuern in Irland nachzahlen.Amerikanische Unternehmen müssen auf Auslandsgewinne erst Steuern im Heimatland bezahlen, wenn das Geld in die USA überwiesen wird. Dann wurde bisher ein hoher Satz von 35 Prozent fällig - und etwa 5 Prozent für den jeweiligen Bundesstaat. Unter diesen Umständen zogen es viele Firmen vor, das Geld im Ausland zu lagern und auf günstigere Konditionen zu warten. Insgesamt sammelten sich mehr als drei Billionen Dollar auf Auslandskonten an - unter anderem bei Microsoft, Google, Cisco, Coca-Cola oder Johnson & Johnson.Jetzt winken den Firmen die erhofften Steuersätze für Auslandsgewinne: Nach der unter US-Präsident Donald Trump beschlossenen Reform soll Bargeld mit 15,5 Prozent besteuert werden, weniger liquide Werte mit acht Prozent. Die Zahlungen können über acht Jahre gestreckt werden. Apple kündigte an, in den kommenden fünf Jahren 30 Milliarden Dollar in den USA zu investieren. Gut ein Drittel davon solle in Rechenzentren fließen. Der Fonds für den Ausbau von High-Tech-Produktion wird von einer auf fünf Milliarden Dollar aufgestockt.Auch wolle Apple einen neuen Mitarbeiter-Campus eröffnen. Den genauen Ort nennt Apple noch nicht. Es werd aber weder in...

Erster jüdischer Mottowagen

Do, 18/01/2018 - 22:28
Düsseldorf. Auch im Karneval kann man gegen Antisemitismus kämpfen - mit Humor: Erstmals in der Geschichte des Karnevals will sich eine jüdische Gemeinde mit einem Mottowagen an einem Rosenmontagszug beteiligen. Am 12. Februar wird zwischen all den satirisch-politischen Karnevalswagen des Düsseldorfer Zuges ein Wagen besonders auffallen. Die jüdische Gemeinde Düsseldorf schickt den spöttischsten Sohn der Stadt, den Dichter Heinrich Heine, in das närrische Treiben.Niemand in den Karnevalshochburgen oder auch bei den jüdischen Organisationen oder Historikern kann sich erinnern, dass es schon einmal einen jüdischen Mottowagen bei einem Rosenmontagszug gab. Seit der Nazi-Diktatur, die für ihre antisemitische Hetze besonders auch die Karnevalszüge in Köln missbrauchte, schien es undenkbar, dass jüdische Vereine noch einmal die Nähe zu Jecken suchen könnten. Um das 35 000 Euro teure Projekt zu finanzieren, hat die Gemeinde eine Spendenaktion gestartet. Die Kamelle, die vom Wagen geworfen werden, sind koscher und vegan.

Wedel wehrt sich

Do, 18/01/2018 - 22:28
Der Regisseur Dieter Wedel wehrt sich gegen neue Anschuldigungen. "Offenkundig ist durch den provozierten 'Berichterstattungs-Tsunami' über unsern Mandanten jedes Maß an Rechtsstaatlichkeit verloren gegangen", teilt Anwalt Michael Philippi mit.Hamburg. "Hier wird mehr oder minder bekannten Schauspielerinnen, legitimiert und befeuert durch die 'MeToo-Debatte', medial ein uneingeschränktes Forum für subjektiv begründete Unterstellungen geboten", heißt es weiter.Der Grundsatz der Unschuldsvermutung werde unterlaufen und außer Kraft gesetzt, Wedel (75) werde "auf der Basis nicht bewiesener Anschuldigungen öffentlich an den Pranger gestellt", steht zudem in der Mitteilung. Es sei an der Zeit, "wieder rechtsstaatliche Grenzen" auch für sogenannte Verdachtsberichterstattung zu ziehen. Zuletzt erschien in der Wochenzeitung "Die Zeit" ein Interview mit Iris Berben, in dem diese erzählt, Wedel habe sie Ende der 70er Jahre am Set der Fernsehserie "Halbzeit" gedemütigt, nachdem sie eine Einladung zum Essen abgelehnt habe. Er habe sie dann am Set eine Szene "sicher mehr als dreißig Mal" wiederholen lassen.Wedel ließ seinen Anwalt mitteilen: "Im Übrigen besteht die Zusammenarbeit zwischen einem Regisseur und Schauspielern darin, einen Text einzustudieren und wenn es nötig ist, solange zu repetieren, bis der Schauspieler seine Höchstleistung bringt." Es sei "absurd, wenn diese Arbeit nun als reine Schikane dargestellt und in einen Kontext mit subjektiv empfundenen angeblich zurückgewiesenen 'Avancen' gegenüber Schauspielerinnen gestellt wird".Wedels Name kursiert seit Anfang 2018 im Zuge der MeToo-Debatte. Im "Zeit-Magazin" erhoben mehrere Schauspielerinnen schwere Vorwürfe gegen den Regisseur, die bis hin zum erzwungenen Sex reichten. Wedel widersprach den Anschuldigungen per eidesstattlicher Erklärung. Mit dem Schlagwort #MeToo (deutsch: Ich auch), das in den USA aufkam, berichten seit vergangenem Jahr Frauen und Männer weltweit von...

Kein Ekel vor dem Dschungel

Do, 18/01/2018 - 22:24
Auch in Staffel Zwölf ziehen wieder Ex-Models, Ex-Sportler und Ex-Frauen ins RTL-Dschungelcamp. Ein "weißer Brasilianer" könnte für besonders unterhaltsame Momente sorgen.Köln. "Würde ich in den Dschungel gehen, würde ich doch all das verraten, wofür ich immer gestanden habe." So ließ sich der frühere Fußballprofi Ansgar Brinkmann vor wenigen Monaten in einem Interview zitieren. RTL habe schon häufig angefragt. Aber: "Ich habe mich in meiner Karriere niemals kaufen lassen." Von diesem Freitag (21.15 Uhr) an ist Brinkmann zusammen mit elf weiteren mehr oder minder bekannten Prominenten in der neuen Staffel "Ich bin ein Star - Holt mich hier raus" zu sehen. In Acht nehmen Auf den Ex-Profi von Arminia Bielefeld und Eintracht Frankfurt setzt der Kölner Privatsender große Hoffnungen. Denn der 48-Jährige, der fußballerisch als eher hölzern galt und deshalb von Fans ironisch "weißer Brasilianer" getauft wurde, steht für markige Sprüche und klare Ansagen. "Das ist ein Pfundskerl. Der ist gestählt und weiß, was er tut. Da können sich alle in Acht nehmen", sagt etwa Ex-Nationalspieler und Schalke-Ikone Olaf Thon. Aber warum der plötzliche Sinneswandel? Brinkmann selbst sagt: "Eine schöne Erfahrung, und bezahlt wird man auch noch." Immer wieder zieht es ehemalige Profis in ihrer Fußballrente in den RTL-Dschungel. Neben Thorsten Legat mussten bereits Weltmeister Thomas Häßler oder Europameister Eike Immel zu Ekelprüfungen antreten. "Ich hatte einfach Bock drauf und habe es nicht wegen des Geldes getan", sagt Legat. Er habe schon während seiner Karriere gespart - im Gegensatz zu anderen. "Vielleicht sind sie irgendwann in den Sumpf geraten, hatten falsche Freunde und haben alles verballert", erklärt der 49-Jährige, der 2016 im Dschungel für rhetorische Highlights sorgte.Auch in der zwölften Ausgabe der schon einmal für den Grimme-Preis nominierten Unterhaltungsshow bleibt RTL seinem Kandidatenschema treu. Neben Ex-Sportler...

Tschetschenien will keine Aktivisten

Do, 18/01/2018 - 22:22
Grosny. Der autoritäre tschetschenische Republikchef Ramsan Kadyrow will laut Medienberichten keine Arbeit von Menschenrechtlern in seiner Heimat dulden. Solche Aktivisten hätten "keine Familie, keine Nation, keine Religion", sagte Kadyrow im Fernsehen seiner russischen Teilrepublik im Nordkaukasus. Er rechtfertigte die Verhaftung des Menschenrechtlers Ojub Titijew von der angesehenen Organisation Memorial und nannte ihn drogenabhängig, wie das Internetportal Kavkazr.com am Donnerstag berichtete."Mich wundert, dass jemand, der sich für einen Tschetschenen hält, überhaupt mit ihnen (den Menschenrechtlern) zusammenarbeitet", sagte Kadyrow diesen Angaben nach. Er führt eine Willkürherrschaft, in die Moskau ihm kaum hineinredet. Titijew (60), Leiter des Memorial-Büros in der tschetschenischen Hauptstadt Grosny, war vergangene Woche wegen angeblichen Drogenbesitzes festgenommen worden. Memorial geht davon aus, dass die Behörden ihm Marihuana untergeschoben haben. Es gebe auch 60- oder 70-jährige Drogensüchtige, kommentierte Kadyrow: "Und die dürfen wir nicht verhaften? Natürlich dürfen wir das." Die Äußerungen stützen die Befürchtung von Menschenrechtsgruppen, dass sie verdrängt werden sollen.

Juso-Chef kontert gegen Nahles

Do, 18/01/2018 - 22:22
Die parteiinterne Debatte spitzt sich zu. Beim SPD-Parteitag entscheidet sich: Groko oder nicht. Nahles koffert gegen den Chef der Jusos. Der lässt das lässig abtropfen.Berlin. Juso-Chef Kevin Kühnert hat den Vorwurf von SPD-Fraktionschefin Andrea Nahles zurückgewiesen, er verbreite in der parteiinternen Debatte über eine mögliche Groko Unwahrheiten. Mit Blick auf ihre Anwürfe in der Rentenfrage hätten die Jusos ihre Argumentation noch einmal überprüft, sagte Kühnert am Donnerstag in Berlin. "Ich kann für mich und für uns ganz beruhigt festhalten, dass wir da mit uns im Reinen sind."Kühnert sagte, die SPD-internen Gegner einer weiteren Großen Koalition hätten eine "reale Chance", sich am Sonntag beim Bundesparteitag durchzusetzen. Zugleich schlug er demonstrativ versöhnliche Töne an und betonte: "Wir tragen eine gemeinsame Verantwortung ... für diese Partei."Nahles hatte den Groko-Gegnern vorgeworfen, es mit den Fakten nicht so genau zu nehmen. "Was der Juso-Vorsitzende Kevin Kühnert in Sachsen-Anhalt zum Thema Rente gesagt hat, ist schlichtweg falsch", sagte sie den Zeitungen der Funke-Mediengruppe (Donnerstag). Kühnert hatte am vergangenen Wochenende bei einem Landesparteitag in Wernigerode das Sondierungsergebnis von Union und SPD kommentiert, wonach die gesetzliche Rente auf heutigem Niveau von 48 Prozent bis zum Jahr 2025 gesetzlich abgesichert werden soll. Er hatte dies als "Schein-Einigung" bezeichnet. Fragen zur Rente offen An seiner Kritik hält er fest. Die Sondierungseinigung zur Rente sei "kein großer Wurf", sagte er am Donnerstag. Er sei weiter der Überzeugung, dass eine Festschreibung des Rentenniveaus bei 48 Prozent zum Jahr 2025 die wesentlichen Fragen zur Zukunft der gesetzlichen Rente unbeantwortet lasse. Beim Bundesparteitag am Sonntag in Bonn stimmen die SPD-Delegierten darüber ab, ob es Koalitionsverhandlungen mit CDU und CSU geben soll. Die SPD ist in der Frage gespalten. Die Jusos...

Populismus erfolgreich gebremst

Do, 18/01/2018 - 22:22
Paris. Die Menschenrechtsorganisation Human Rights Watch sieht das vergangene Jahr als Beleg dafür, dass ein klarer Kurs gegen Populisten Erfolg haben kann. In mehreren Ländern hätten Politiker und Zivilgesellschaft entschlossen Widerstand geleistet, sagte der HRW-Exekutivdirektor Kenneth Roth am Donnerstag in Paris. "Wo es diesen Widerstand gab, war es möglich, den Aufstieg des Populismus zu bremsen." Der Siegeszug autoritärer Populisten scheine heute weniger unaufhaltsam als noch vor einem Jahr.Als "Wendepunkt" bezeichnete er den Sieg des Linksliberalen Emmanuel Macron gegen die Rechtspopulistin Marine Le Pen bei der Präsidentenwahl in Frankreich. Macron habe sich klar gegen die Kampagne von Le Pens Front National gestellt, "Hass gegen Muslime und Einwanderer zu schüren", erklärt die Organisation in ihrem Jahresbericht zur Menschenrechtslage in mehr als 90 Ländern. Anführer von Mitte-Rechts-Parteien in Österreich und den Niederlanden hätten dagegen Positionen gegen Einwanderung übernommen. In Österreich regiert die konservative Volkspartei ÖVP seit Kurzem mit der rechten FPÖ."Der einzige Weg, die Werte zu bewahren, die die Populisten angreifen, ist, sie zu verteidigen", sagte Roth. Wenn politische Anführer gegen Politiker klare Kante zeigen, die Minderheiten verteufeln, Menschenrechte angreifen und demokratische Institutionen aushöhlen, könnten sie den Aufstieg von Populisten begrenzen.Als positives Beispiel hebt die Organisation Widerstand amerikanischer Journalisten, Anwälte, Richter und Aktivisten gegen die Politik von US-Präsident Trump hervor. Dies habe "den Schaden begrenzt". Roth lobte, dass in der EU die Kritik an mutmaßlichen Verstößen gegen Rechtsstaatlichkeit und Grundrechte in Polen und Ungarn lauter geworden sei. Im Hinblick auf die Türkei sei die EU mit der Flüchtlingsfrage beschäftigt gewesen - Präsident Recep Tayyip Erdogan habe recht ungehindert das demokratische System abbauen können. Rotz beklagt, dass die USA und...

"Auba" wieder nicht im Kader

Do, 18/01/2018 - 22:20
Wir haben das Gefühl, dass er mit dem Kopf nicht hundertprozentig bei der Sache ist.BVB-Sportdirektor Michael ZorcDortmund/London. Das Ende der Zusammenarbeit von Pierre-Emerick Aubameyang und Borussia Dortmund steht wohl unmittelbar bevor. Der umstrittene BVB-Stürmer wurde am Donnerstag nach dem Abschlusstraining erneut nicht in den Kader für das Bundesliga-Spiel bei Hertha BSC berufen. "Wir haben das Gefühl, dass er mit dem Kopf nicht hundertprozentig bei der Sache ist", erklärte BVB-Sportdirektor Michael Zorc vor der Partie am Freitag in Berlin (20.30 Uhr). "Er trainiert in Dortmund. Mal schauen, ob das weiterhilft. Es ist eine schwierige Situation", sagte Zorc. Damit dürfte das Kapitel bald beendet sein. Aubameyang war schon am Sonntag für das Heimspiel gegen Wolfsburg (0:0) aus dem Kader verbannt worden, weil er tags zuvor die abschließende Teamsitzung verpasst hatte.Spekulationen um einen Wechsel des begehrten Angreifers gibt es schon länger. Als Hauptinteressent gilt weiter der Premier-League-Club FC Arsenal. Laut englischen Medienberichten soll der Transfer aber davon abhängen, dass Arsenal-Stürmer Alexis Sanchez noch im Winter zu Manchester United wechselt. "Es ist sehr wahrscheinlich, dass das passiert", erklärte Arsenal-Coach Arsène Wenger. Zugleich heizte er die Spekulationen über eine Aubameyang-Verpflichtung an. "Ja, seinen Charakter kann man zwar positiv und negativ sehen - aber man sieht ja, was er in seiner Karriere erreicht hat", lobte Wenger, schränkte aber auch ein: "Bei solchen Dingen ist es besser, wenn das geheim bleibt und man es nicht kommentiert, solange es nicht fix ist." Wenig erfreut zeigte sich Zorc über Wengers Aussagen. "Wir empfinden es als respektlos, sich mit Spielern anderer Mannschaften zu beschäftigen. Es gibt keinen Kontakt mit Arsenal", sagte Zorc. "Wir gehen davon aus, dass Wenger genug damit zu tun hat, sich um die Leistungen seiner Spieler zu kümmern."

Leise Hoffnungen auf der Streif

Do, 18/01/2018 - 22:20
Kitzbühel. Die Abfahrt auf der Streif ist das berühmteste alpine Skirennen der Welt - und im Olympia-Winter erstmals seit langem auch für den Deutschen Skiverband die größte Chance auf Spitzenplätze bei den Hahnenkammrennen in Kitzbühel.Ohne den verletzten Felix Neureuther und einen Fritz Dopfer auf Formsuche ist der Slalom am Sonntag nach Jahren mit Siegen und Podestplätzen dieses Mal die schlechtere Wette für den DSV. Die Hoffnungen liegen auf dem Super-G am Freitag und dem Höhepunkt am Samstag: der Abfahrt."Wenn wir die Abfahrer im Moment nicht hätten, dann wären wir ziemlich weg von der Weltspitze im Herren-Rennsport", sagte Alpindirektor Wolfgang Maier vor dem ersten der beiden wichtigsten Rennen der Saison: 22 Tage nach der Schussfahrt auf der Streif folgt die Herren-Abfahrt in Pyeongchang. "Die Abfahrt in Kitzbühel zu gewinnen, Olympiagold in der Abfahrt, das ist einfach das Größte. Wer Kitzbühel gewinnt, ist unsterblich", sagte Chefcoach Mathias Berthold.Einen Sieg von Thomas Dreßen, Andreas Sander und Josef Ferstl zu erwarten - es wäre der erste eines Deutschen seit Ferstls Vater Sepp 1979 gewann - ist viel zu optimistisch. Aber eine Platzierung in den Top fünf traut Alpinchef Maier seinen Besten zu. Wohlwissend um die Bedeutung und die Folgen: "Die Abfahrt in Kitzbühel ist die Abfahrt schlechthin. Das ist für uns auf einem Niveau mit einer WM oder Olympischen Spielen", sagte Maier.

Skiflug-Quali vom Winde verweht

Do, 18/01/2018 - 22:20
Oberstdorf. Als in ganz Deutschland schon der komplette Bahnverkehr lahmgelegt war, diskutierten die Verantwortlichen in Oberstdorf tatsächlich noch über eine Stunde über die Austragung einer Qualifikation bei der Skiflug-WM. Sturmtief "Friederike" blies schließlich aber doch viel zu stark um die Heini-Klopfer-Flugschanze und bereitete Richard Freitag und Co. einen vorzeitigen Feierabend nach nur einem Trainingssprung: Die Vorausscheidung für das WM-Einzel am Freitag (16 Uhr/ARD/Eurosport) und Samstag wurde abgesagt. "Wir sehen heute keine Chance mehr", sagte FIS-Renndirektor Walter Hofer.Rückkehrer Freitag machte nach seinem Sturz in Innsbruck vor gut zwei Wochen einen optimistischen Eindruck. "Ich bin auf jeden Fall zufrieden", sagte der 26-jährige Sachse nach seinem Trainingssprung auf 207 Meter. Für die Weltmeisterschaft in seiner neuen Wahlheimat hatte Freitag auf die Zähne gebissen und seinen Start erklärt, obwohl er nach eigenen Angaben nach wie vor nicht schmerzfrei ist. Im Training waren unter anderem der Norweger Daniel Andre Tande (223,5 Meter) und Teamkollege Markus Eisenbichler (215 Meter) noch stärker als Freitag. Die Qualifikation soll vor dem ersten Wertungssprung um 14.30 Uhr nachgeholt werden. Bundestrainer Werner Schuster verzichtete auf Lokalmatador Karl Geiger, der es nach einer schwachen Leistung am Kulm und einem durchwachsenen Trainingssprung nicht unter die besten vier DSV-Adler schaffte.

"Schweini" weiter "on fire"

Do, 18/01/2018 - 22:20
Chicago. Fußball-Weltmeister Bastian Schweinsteiger bleibt mindestens ein weiteres Jahr bei Chicago Fire in der nordamerikanischen Profiliga MLS. "Ich bin sehr froh, erneut bei Chicago zu unterschreiben und das fortzusetzen, was wir 2017 gestartet haben", wurde der 33 Jahre alte frühere Nationalspieler auf der Homepage des Clubs zitiert. Schweinsteigers Vertrag war mit dem Ende der Saison und dem Playoff-Aus gegen die New York Red Bulls ausgelaufen. "Das letzte Jahr war ein besonderer Moment in meiner Karriere, aber es hat sich unerfüllt angefühlt ohne einen Titel. Aber ich bin sicher, dass wir mit der Unterstützung unserer großartigen Fans eine weitere denkwürdige Saison spielen können", sagte Schweinsteiger. Der Mittelfeldspieler spielt seit dem 21. März 2017 für Chicago. Er wechselte ablösefrei von Manchester United in die MLS, weil ihn Trainer José Mourinho kaum noch aufgestellt hatte. In 24 Einsätzen für Fire erzielte er drei Tore und bereitete sechs Treffer vor. Bild: Andrew Katsampes/dpa

"Bad Boys" noch zu brav

Do, 18/01/2018 - 22:20
Zagreb. Die Abwehr ist wieder ein Bollwerk, doch der Angriff kommt nicht auf Touren: Nach einer durchwachsenen EM-Vorrunde mit nur einem Sieg machten sich Deutschlands Handballer am Donnerstag mit gemischten Gefühlen auf den Weg von Zagreb nach Varazdin. "Wir sind jetzt zum Siegen verdammt", sagte DHB-Vizepräsident Bob Hanning vor dem ersten Hauptrunden-Duell gegen Tschechien am Freitag (18.15 Uhr/ZDF). "Es gibt keine Alibis mehr. Jetzt muss die Truppe liefern. Die Wahrheit liegt in diesen 60 Minuten."Es rumort bei den "Bad Boys", die im bisherigen Turnierverlauf noch nicht ihr Potenzial abgerufen haben. Angesichts aufkommender Kritik fühlte sich Hanning vor dem Richtung weisenden Spiel daher berufen, Bundestrainer Christian Prokop demonstrativ den Rücken zu stärken. "Ich bin ja nicht sein Verteidigungsminister", sagte Hanning. "Aber er versucht, zu korrigieren, zu helfen und der Truppe Stabilität zu geben."Bislang ist Prokop, der in Kroatien das erste Großturnier erlebt, mit seinen Ideen aber noch nicht zu all seinen Schützlingen durchgedrungen. "Jeder einzelne Spieler muss ein paar Prozentpunkte oben drauf legen, dann werden wir als Mannschaft auch wieder so auftreten, wie man sich das wünscht", forderte Torwart Silvio Heinevetter.Das ist bitter nötig, denn eine Niederlage würde wohl das vorzeitige Ende aller Medaillenträume bedeuten. Dann müsste sich der DHB unbequeme Fragen gefallen lassen. Das weiß auch Hanning: "Wenn wir das Spiel verlieren, haben wir Ziele nicht erreicht, dann haben Dinge nicht funktioniert."Prokop fordert deshalb, dass sich die Mannschaft endlich auf ihre Stärken besinnt. "Es ist wichtig, dass wir mit noch mehr Freude und Explosivität spielen", sagte er. Auch ihm ist die Anspannung nach der nicht überzeugenden Vorrunde deutlich anzumerken. Denn der Druck ist dadurch enorm groß geworden. "Wir haben einige Junge im Kader, die Erfahrungen sammeln müssen. Aber dafür ist keine Zeit", sagte Prokop. "Wir...

Dahlmeier knapp geschlagen

Do, 18/01/2018 - 22:20
Im letzten Sprintrennen vor den Olympischen Winterspielen in Pyeongchang hat Laura Dahlmeier den Sieg um zwölf Sekunden verpasst. Doch die siebenmalige Biathlon-Weltmeisterin ist wieder in Fahrt.Antholz. Über den knapp verpassten zweiten Saisonsieg ärgerte sich Laura Dahlmeier kein bisschen. Ihr starker zweiter Platz im letzten Sprint vor den Olympischen Winterspielen sorgte bei der Biathlon-Königin stattdessen für große Erleichterung. "Genau das habe ich mir vorgestellt, ein Traum, dass es so aufgegangen ist", sagte Dahlmeier 23 Tage vor dem ersten Rennen in Pyeongchang. Nach schwierigen Wochen ist die 24-Jährige zurück in der Weltspitze, einzig die ebenfalls fehlerfreie Norwegerin Tiril Eckhoff landete beim Weltcup-Auftakt in Antholz zwölf Sekunden vor der siebenmaligen Weltmeisterin.Im Ziel wirkte Dahlmeier rundum zufrieden. "Ich bin sehr happy. Es war ein richtig gutes Rennen", sagte sie. "Die Richtung stimmt, die Tendenz passt. Ich glaube, ich kann ganz zuversichtlich nach vorn blicken." Beflügelt von der positiven Atmosphäre in Südtirol, an ihrem liebsten Weltcuport, gelang der zweite Podestplatz in Serie. "Ich fahre immer wahnsinnig gerne hierher, hier läuft es immer ein bisschen leichter", sagte Dahlmeier, die bei Kaiserwetter in der Südtirol-Arena von Tausenden deutschen Fans bejubelt wurde.Überhaupt präsentierten sich die deutschen Skijägerinnen in der Höhe stark. Ebenfalls fehlerfrei blieb Franziska Hildebrand und wurde Neunte. Im Ziel war sie jedoch niedergeschlagen, da sie erneut Schienbeinprobleme plagten. Die zweimalige Saison-Siegerin Denise Hermann belegte nach zwei Strafrunden immerhin noch Platz zehn. "Einer weniger, das wäre es gewesen. Aber so ist noch Luft nach oben", sagte die ehemalige Langläuferin. Vanessa Hinz (1) wurde Elfte. Franziska Preuß (2 Fehler) verpasste die Olympia-Norm als 20. erneut knapp. Die Staffel-Spezialistin hat in der Verfolgung am Samstag die nächste Chance. Dort will auch Dahlmeier...

Coole Kerber trotzt der Hitze

Do, 18/01/2018 - 22:20
Nach dem Sieg gegen Donna Vekic ist Angelique Kerber die einzig verbliebene deutsche Tennisspielerin bei den Australian Open. Jetzt geht's gegen Scharapowa. Bei den Herren gewinnt Alex Zverev ein deutsches Duell und ein Nürnberger überrascht.Melbourne. Nach dem Geburtstagsständchen der Zuschauer im Stadion wünschte sich Angelique Kerber ein Eis zur Abkühlung, abends ein Glas Wein am Strand - und erst dann wollte sie sich mit ihrer nächsten Gegnerin Maria Scharapowa beschäftigen. "Ich weiß, was auf mich zukommt. Ich rechne mit einer starken Scharapowa", sagte die letzte verbliebene deutsche Tennisspielerin vor dem prickelndsten aller Drittrunden-Matches bei den Australian Open am Samstag.Alexander Zverev trifft dann nach seinem Sieg im deutschen Duell mit Peter Gojowczyk auf das südkoreanische Top-Talent Chung Hyeon, und auch Maximilian Marterer ist überraschend noch dabei. Der 22 Jahre alte Nürnberger rang den Spanier Fernando Verdasco in fünf Sätzen nieder. "Das war das schönste und wichtigste Match meiner Karriere", sagte Marterer, der gegen den Amerikaner Tennys Sandgren sogar aussichtsreich in den Kampf um den Einzug ins Achtelfinale geht.Andrea Petkovic verabschiedete sich mit einem 6:4, 0:6, 0:6 gegen Lauren Davis aus den USA. Jan-Lennard Struff verpasste beim 4:6, 4:6, 6:7 (4:7) eine Überraschung gegen Titelverteidiger Roger Federer.Bei Temperaturen von fast 40 Grad Celsius versuchte Kerber, sich an ihrem 30. Geburtstag nicht länger als nötig auf dem Platz aufzuhalten. "Man denkt, ein Föhn bläst einem die ganze Zeit ins Gesicht, meine Schuhe haben sich so heiß angefühlt wie selten", sagte die Kielerin nach ihrem 6:4, 6:1-Erfolg gegen die Kroatin Donna Vekic. Während der Seitenwechsel packte sie sich permanent Eis-Handtücher in den Nacken, schon vormittags trank sie mehr als sonst. "Die Wettersituation war nicht so einfach, aber am Ende ist es für alle gleich", sagte Kerber vor dem achten Duell mit Scharapowa.

500 Objekte aus 5 Jahrtausenden

Do, 18/01/2018 - 22:18
München. Zu seinem fünfjährigen Bestehen will das Staatliche Museum Ägyptischer Kunst in München im Sommer eine neue Dauerausstellung mit Objekten aus fünf Jahrtausenden eröffnen. Auf 17 Metern Länge solle die Schau durch die Zeit von 4000 vor Christus bis 1000 nach Christus führen, teilte das Museum mit. Sie versammele Exponate aus den Epochen von der Vorgeschichte über das pharaonische Ägypten, die griechische und römische Epoche bis in die Spätantike mit einem Ausblick in die islamische Zeit.Statuen, Stelen und Reliefs aus Gräbern und Tempeln, Särge, Grabausstattungen und Keramik werden zu sehen sein. Gezeigt werde etwa ein Krummschwert aus Zeit von 1790 bis 1550 vor Christus, als die Fremdherrschaft ausländischer Könige neue Waffen und Technologien ins Land brachte und Glasgefäße aus der 12. Dynastie von 1550 bis 1292 vor Christus, als das Material aus Vorderasien ins Land kam. Weiter voran kamen Ausgrabungen eines Museumsteams in der ehemaligen Königsstadt Naga im Norden des Sudan. Sie war seit der Antike unberührt geblieben und bietet reiches Fundmaterial. Im vergangenen Jahr kamen rund 93 500 Besucher in das 2013 eröffnete Museum. Die Zahl der regulären Besucher stieg um sieben Prozent.

Vertrauensverhältnis ausgenutzt

Do, 18/01/2018 - 22:18
Ein Ayurveda-Heiler, ein Rettungsassistent und mehrere Chefärzte: Immer wieder stehen Mediziner vor Gericht, weil sie sich an Patienten vergangen haben. Häufen sich die Fälle?München. Ein Arzt aus Bayern soll Rezepte gegen sexuelle Dienste ausgestellt haben. Ein Ayurveda-Heiler bei München führte Patientinnen gegen deren Willen den Finger in die Vagina ein und bekam dafür drei Jahre Haft. Ein Rettungsassistent aus der Region Nürnberg gestand im vergangenen Oktober vor Gericht, dass er Frauen mit Medikamenten willenlos gemacht und missbraucht habe. Für Aufsehen sorgte auch der Fall eines Bamberger Chefarztes, der laut Urteil vom Oktober 2016 Frauen missbraucht und teilweise vergewaltigt hatte. Später gab es Vergewaltigungs-Vorwürfe gegen einen weiteren Bamberger Chefarzt. Am Mittwoch verurteilte das Landgericht Ansbach einen Mediziner zu drei Jahren Haft, weil er psychisch labile Patientinnen sexuell missbraucht hat.Es drängt sich die Frage auf: Werden Patienten häufiger zu Opfern? "Das ist nur ein momentaner Eindruck - generell dürfte die Rate konstant sein", erklärt der Basler Psychiater Werner Tschan. In der Fachwelt gehe man davon aus, dass vier bis fünf Prozent des Personals im Gesundheitswesen entsprechende Neigungen haben. Die Schätzung beziehe sich nicht nur auf Ärzte, sondern etwa auch auf Pfleger und Krankenschwestern.Auch die Zahl der Opfer könne nur geschätzt werden. Eine kanadische Studie von 1999 gehe davon aus, dass ein Prozent der Bevölkerung sexuelle Übergriffe im Rahmen von Behandlungen erlebt. Auch Männer seien betroffen. In Foren berichten Frauen von Erlebnissen, die sie stutzig gemacht haben. Eine junge Frau schreibt etwa, dass sie bei einer Nachsorgeuntersuchung vom Gynäkologen gleichzeitig an der Brust und der Vagina abgetastet wurde. Sie fragt: "Ist das normal?" Die Unsicherheit darüber, was Missbrauch und was eine leichte Grenzverletzung ist, scheint groß zu sein.Sexuelle Handlungen seien im Rahmen...

Schüler für Energie begeistern

Do, 18/01/2018 - 22:18
Die Akademie Ostbayern-Böhmen will mehr junge Leute mit ihrem Programm ansprechen. Dies teilten die Vereinsvorsitzenden bei einer Pressekonferenz im Rathaus Neunburg mit. Für Schüler und Lehrer ist das Projekt "Junge Akademie" gedacht. Der Verein gestaltet dazu mit Schülern der Staatlichen Realschule Furth im Wald und ihren tschechischen Partnern am 20. März einen Projekttag zum Thema "Energiewende".Als pädagogischen Leiter gewann die Akademie Simon Hamper, Museumsleiter und Lehrbeauftragter der FAU Erlangen-Nürnberg sowie stellvertretender Vorsitzender des Landesverbandes Museumspädagogik Bayern. Unterstützung erhält das Projekt von Referenten der Bayernwerk Natur, heißt es in einer Pressemitteilung.Josef Schönhammer, Vorsitzender der Akademie, stellte das Programm für 2018 vor. Die Kooperation mit den Hochschulen in Ostbayern soll 2018 weiter ausgebaut und mit Projekten belebt werden. Beim Auftaktsymposium zur Energiewende am 3. Februar im Oberpfälzer Künstlerhaus in Schwandorf sind alle Ostbayerischen Hochschulpartner mit Referenten vertreten. Auch heuer findet wieder ein Symposium in Pilsen statt. Neu ist, dass die Akademie nun Informationen auch auf Tschechisch auf ihrer Homepage veröffentlicht. Schönhammer verwies auf das Jahr 2019, in dem die Akademie Ostbayern-Böhmen ihr 10-jähriges Bestehen feiern wird.Sein Stellvertreter Peter Deml beabsichtigt, in den nächsten Jahren den Fokus der Akademie noch stärker auf die regionalen Wirtschaftsunternehmen zu legen. Martin Birner, Bürgermeister von Neunburg, sagte, dass die Stadt stolz sei, Sitz eines solchen Vereins zu sein, der Jahr für Jahr ein Programm über grenzüberschreitende Themen aus Wissenschaft, Kultur und Wirtschaft zusammenstelle.___Weitere Informationen:www.akademie-neunburg.de

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