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Aktualisiert: vor 47 Minuten 21 Sekunden

Früh auf Energiewende gesetzt

Do, 18/01/2018 - 20:00
Das 10 000-Dächerprogramm der Bundesregierung war ein Wendepunkt für die Firma Haus- und Energietechnik GmbH Liebl. Der Betrieb nahm es vor 15 Jahren zum Anlass, seine Struktur umzustellen. Schnell erkannten die Verantwortlichen, dass der Sektor "Sonnenenergie" vor einem Boom steht.Doch Karl Liebl junior dachte noch einen Schritt weiter und sah auch Rechtsstreitigkeiten zum Thema voraus. Und so qualifizierte er sich als Gerichtsgutachter für Photovoltaikanlagen. Noch heute hat er sehr viel Arbeit damit. Einer der wichtigsten Aufträge 2017 war die Einblechung des Kirchturms in Moosbach. In 40 Metern Höhe musste dabei Schwerstarbeit geleistet werden.Beim Besuch von SPD-Landtagsabgeordneter Annette Karl sowie den Gemeinderäten und Mitgliedern des SPD-Ortsverbands berichtete der Firmenchef auch über die Herausforderungen für seinen Handwerksbetrieb: So sei der Lehrlingsmarkt schwierig. Sein elf Mitarbeiter zählender Betrieb bilde jährlich einen Lehrling aus. Den richtigen Mann zu finden, sei aber nicht leicht. Die Industrie zahle einfach zu viel. Da könne das Handwerk nicht mithalten. Gerne würde er auch einen Asylbewerber einstellen. Aber die Bürokratie verhindere das.

Bunte Vielfalt als Vorzeigeprojekt

Do, 18/01/2018 - 20:00
Michldorf/Irchenrieth. Der OWV hat den Fall in ein tiefes Loch nach dem Tod der engagierten Vorsitzenden Lydia Putzer verhindert. Dabei ist Nachfolger Franz Kindl mit dem Vorzeigeprojekt "Bunte Vielfalt" des Naturparks besonders gefordert.Die Mitglieder haben Interesse an dem, was bei ihrem Verein passiert. Das zeigte der Besuch der Jahreshauptversammlung in der Stodlkneipe. "Die Pflege der 'Bunten Vielfalt' macht enorme Arbeit, und viel hängt an mir", bekannte Kindl. Es freue ihn, wie begeistert Kindergärten und Grundschulen hier unterwegs seien.Besonders erwähnt der Vorsiteznde Maria Kick, die sich um den Gemüsegarten kümmert. Die Betreuung der OWV-Ecke oder der Nistkästen und auch der Wanderwege sind zusätzliche Aufgaben, die nur mithilfe aktiver Mitglieder bewältigt werden. Dazu kommt die Teilnahme an Veranstaltungen in der Pfarrei und dem Markt nebst internen Sachen wie Wanderungen oder die Fahrt ins Blaue mit 30 Teilnehmern.Wanderwart Richard Filchner ließ die Erinnerung an Wanderungen zur Stroblhütte oder auf den Rauhen Kulm aufleben. Werner Völkl als neuer Vogelwart hatte 39 Nistkästen kontrolliert und gesäubert. Er fand 24 mit Vogelnestern, drei mit Kleibern, dann auch noch einige, die mit Fledermäusen und Hornissen besiedelt waren. Einige müssen ausgetauscht werden. Das will Völkl mit Hans Kumpf erledigen. Jugendbeauftragte Stefanie Baier führte drei Bastelnachmittage an Ostern im Herbst und zu Weihnachten an. Der Besuch sei sehr gut gewesen. Besonders freute sich Kindl über fünf neue Mitglieder, darunter die siebenjährige Sylvia Kindl als jüngste im Ortsverein.Bei allem Lob für den OWV sprach der Vorsitzende des Hauptvereins, Armin Messner, auch an, dass diese positiven Signale, wie es sie hier gebe, nicht bei allen 55 Zweigvereinen zu finden seien. Zudem mache ihn die Silberhütte langsam ratlos. "Trotzdem ist der OWV prägend in der Nordoberpfalz."Pfarrer Alfons Forster sprach viele Berührungspunkte...

Fitness der Mitarbeiter ein hohes Gut

Do, 18/01/2018 - 20:00
Weiherhammer. Was haben Schlingentraining, "Spinning" oder eine Hantel mit einem Unternehmen der Produktionsgü-terindustrie zu tun? Viel, wenn es sich um die BHS Corrugated in Weiherhammer dreht. Im Rahmen der Planung des neuen Firmengebäudes des welt-größten Herstellers von Maschinen und Anlagen zur Produktion von Wellpappe konnten Mitarbeiter in einzelnen Projektgruppen ihre Wünsche und An-regungen zur Ausgestaltung des neuen Gebäudes einbringen. Eine Gruppe schlug die Schaffung eines eigenen Fitness-Bereiches vor. Die beiden Fir-menchefs Christian und Lars Engel griffen die An-regung auf. Lars Engel erklärt: "Unsere Mitarbeiter sollen sich wohlfühlen. Mit dem Angebot eines un-ternehmenseigenen Fitness-Raumes können wir neuen Volkskrankheiten, die auch durch sitzende Tätigkeiten entstehen, entgegen wirken. Das Ange-bot fördert auch die Attraktivität der BHS Corruga-ted als Arbeitgeber und erlaubt den Mitarbeitern die Zeit; die sonst auf dem Weg in das Fitnessstudio verloren geht, sinnvoll für private und beruflich Be-lange einzusetzen."Der Fitnessbereich mit Langhanteltraining, kleinem Freihantel-Bereich, TRX-Schlingentraining über Stepper und Spinning-Räder bis hin zur Wirbelsäu-lengymnastik ist an allen Tagen der Woche 24 Stunden täglich für BHS-Mitarbeiter, Kunden und Geschäftspartner kostenfrei nutzbar. Hinzu kommt das Angebot von Massagen durch ausgebildete Masseure, für das ein geringer Unkostenbeitrag erhoben wird. Die Nutzer werden in die Gerätenut-zung von geschultem Personal eingewiesen, mit zehn Teilnehmern je Kurs ist die Qualität der Be-treuung gewährleistet. Lars Engel führt aus: "Zu bestimmten Zeiten steht immer ein Trainer bereit, um Fragen der Mitarbeiter zum individuellen Tra-nining zu beantworten. Niemand sollte bei seinem ersten Besuch allein gelassen werden. Die Trai-ningspläne können auf die individuellen Bedürfnisse der Mitarbeiter zugeschnitten werden." Der Kurs-plan wird je nach Jahreszeit auf den Indoor- und...

Kleine Wikinger bringen sich in Stellung

Do, 18/01/2018 - 20:00
"Einen Sack Flöhe zu hüten, ist manchmal leichter", sagen Katharina Meyer, Lisa Prem, Jessica Wührl und Laura Schuller. Die Trainerinnen der Bambini- und Kindergarde des Vohenstraußer Faschingsvereins (VFV) üben mit rund 30 Mädchen und Buben im großen oder im Blauen Saal der Stadthalle für den Familiennachmittag am Sonntag, 21. Januar. Das Motto lautet: "Wikinger - eine VFV-Saga".Mit dem Kinderprinzenpaar Vincent und Emma zeigen Lena Meckl, Leonie Lämmlein, Lena Enderlein, Christina Seebauer, Sarah Wehner, Lea Hartinger, Antonia Licha, Monika Kurpierz, Nina Putzer, Emely Eckl, Evi Brunner, Marlene und Luisa Heuberger, Sina Wührl, Aileen Gotfryd, Marie Tölzer, Johanna Witt, Elli Prem, Anna Reil, Mia Frank, Emily Gawlik, Anna Sparrer, Frieda Irlbacher, Luisa Sollfrank, Annika Jungkunz, Lena Seidl, Pia Hartinger, Fabian Klotz, Paul Tölzer und Jonas Lindner ihr Können.Als vor 25 Jahren die Kinder- und Jugendgarde gegründet wurde, hatte niemand gedacht, dass sich alles so entwickeln würde. Bereits nach drei Jahren musste das Ensemble geteilt werden, weil so viele mittanzen wollten. Buben und Mädchen ab sechs Jahren stürmten förmlich die Gruppe. Bei der Kindergarde gibt es deshalb sogar eine lange Warteliste. Vor einiger Zeit wurde daher die Bambinigarde aus der Taufe gehoben. Hier tanzen bereits Kinder mit, die noch nicht in die Schule gehen. Wenn Kinder in die Jugendgarde aufrücken, so mit 12 oder 13 Jahren, wird Platz für Nachrücker. Großes Ziel für alle ist, in der Prinzengarde mitzuwirken.

Reinhängen für jeden Baum

Do, 18/01/2018 - 20:00
Ein Mal im Jahr ist Forstamtmann Albert Urban im Dienste der Verkehrssicherheit unterwegs: Von zwei Roteichen und Fichten am Fuße des Schlossbergs ist ihm diesmal eine Gefahr für Anwohner aufgefallen. Er engagierte Manfred Härtl und Hermann Pröls als qualifizierte Baumkletterer, um das Problem zu lösen."Wir sind das ganze Jahr mit Arbeit ausgebucht", verraten die beiden. Bevor sie den nicht ungefährlichen Beruf ausüben durften, mussten sie eine Spezialausbildung als Klettersteiger abschließen und die Fähigkeit zum einhändigen Hantieren mit einer Motorsäge lernen.Gerufen werden die Fachagrarwirte zur Pflege und Sanierung. "An jeden Baum gehen wir mit großem Respekt heran", sagen beide. Als Sichereitsabstand gelten eine doppelte Astlänge und eine Entfernung von 6 Metern. Dass von 1000 Kursteilnehmern später nur etwa 20 dieser Arbeit nachgehen, unterstreicht die gefahrvolle Ausübung.

HSG-Herren beim Tabellenvierten TV Altdorf

Do, 18/01/2018 - 20:00
Auch an diesem Wochenende treten die Herren der HSG Nabburg-Schwarzenfeld auswärts an. Gastgeber ist der TV Altdorf. Die Franken ließen in der laufenden Saison schon wiederholt aufhorchen und befinden sich mit Tabellenplatz vier in der BOL weit weg vom Abstiegskampf.Auch Trainer Daniel Kessler sieht ein schweres Spiel auf seine Mannschaft zukommen: "Altdorf ist neben Weiden die Überraschungsmannschaft der Hinrunde. Sie spielen unaufgeregt und überlegt. Das reicht für viele Teams in dieser Liga. Vor allem ihr Spiel über den Kreis ist gefährlich." Um Paroli bieten zu können, darf man nicht wie letzte Woche agieren, als sich das Team trostlos präsentierte und eine deutliche Niederlage bei Neutraubling hinnehmen musste. Doch Altdorf sollte den Schwarzenfeldern besser liegen. Die HSG wird versuchen, Tempo in die Partie zu bekommen und Lücken zu reißen. Besonders nach Ballgewinnen möchte man über Konter und zweite Welle Druck machen.In der Hinrunde konnte die HSG zu Hause siegen. Sollte das am Samstag erneut gelingen, würde man bis auf einen Punkt an die Franken herankommen.

Frost lähmt Bauarbeiten

Do, 18/01/2018 - 20:00
Eigentlich lag man ganz gut im Zeitplan, aber jetzt behindert das Winterwetter mit anfangs Regen, Frost und nun auch Schnee die Bauarbeiten an der Latscher Straße im Weidener Westen. Seit Oktober vergangenen Jahres verlegen die Stadtwerke dort auf Höhe der Bahngleise neue Gas- und Wasserleitungen. So lange ist auch bereits die Verbindungsstraße nach Latsch/Neunkirchen gesperrt. "Die Bauarbeiten ruhen im Moment. Voraussichtlich nächste Woche wird es wieder weitergehen. Das hängt einfach vom Wetter ab", wagt Stadtwerke-Vorstand Johann Riedl eine Prognose. Insgesamt werde die Baustelle schon noch drei bis vier Monate bestehen. "Die Straße soll allerdings so schnell wie möglich früher wieder geöffnet werden", sagt Riedl.

Einig bei Zukunftsplänen

Do, 18/01/2018 - 20:00
Nicht nur Geschosswohnungsbau soll es auf dem früheren TB-Gelände geben. Und rund um das NOC ist viel Verkehrberuhigung geplant. Nur zwei Ergebnisse der Stadtratsklausur vom Wochenende. Doch was hat es mit Weiden als "Toronto Bayerns" auf sich?Zwei Tage haben sich die Stadträte und die Spitzen der Verwaltung Zeit genommen, um im Kloster Waldsassen über die Zukunft Weidens zu diskutieren. Und das hat den Worten von Bürgermeister Lothar Höher zufolge sehr gut geklappt.Unter der Gesamtmoderation von Zukunftscoach Roswitha Ruidisch habe man in freundschaftlicher Atmosphäre die fünf Hauptthemen Innenstadtentwicklung, Wirtschaft, Wohnen, Soziales und Wettbewerb besprochen. Höher: "Dabei sind wir uns auch menschlich näher gekommen." Niemand sei auf eine Gruppe festgelegt gewesen, man habe ständig wechseln können.Beim Thema Wohnen spielen das ehemalige Grundstück des SV Detag und das frühere TB-Gelände die Hauptrolle. Auch das sogenannte Striegl-Grundstück soll einbezogen werden. Neben sozialem Wohnungsbau wird an die Bebauung mit Reihen- und Einfamilienhäusern gedacht. Doch schneller als erwartet entwickelt sich das Gewerbegebiet West IV. Hier stehen die Verhandlungen um den Grunderwerb kurz vor dem Abschluss. Die Planungsreife und den Baubeginn für die öffentlichen Erschließungseinrichtungen haben die Stadträte für 2018 noch fest im Visier. Der Startschuss für die Vermarktung soll ebenfalls fallen.Beim Thema Verkehr in der Innenstadt wird es aller Voraussicht nach kein "Weiter so" geben. Im Umfeld des NOC sollen Platzgestaltung und Verkehrberuhigung eine große Rolle spielen. In den nächsten Monaten endgültig geklärt werden soll darüber hinaus die Zukunft der Realschulen. Auch die Pläne für den Naabwiesenparkplatz wollen die Stadträte der Öffentlichkeit vorlegen.Schließlich müssen wir noch etwas aufklären: Zum "Toronto Bayerns" soll Weiden bei der Integration werden. Für vorbildliche Maßnahmen in diesem Bereich strebt...

Hammer-Auftakt für HSG-Frauen

Do, 18/01/2018 - 20:00
Das geht ja gut los: Die Handballerinnen der HSG Nabburg/Schwarzenfeld haben im ersten Spiel des neuen Jahres gleich eine große Aufgabe vor sich.Zum Start in diesem neuen Jahr wartet auf die Damen der HSG Nabburg/Schwarzenfeld eine echte Mammutaufgabe und nach dem Tabellenstand ein Spitzenspiel. Sie treten am Sonntag den um 14.30 Uhr beim überragenden Tabellenführer TS Herzogenaurach II an. Einige Überraschungen Die Regionalligareserve aus Mittelfranken musste sich bisher nur einmal geschlagen geben - und das gegen die HSG-Damen. Ein Aufstieg in die Landesliga ist momentan noch nicht gefährdet. Nicht nur das Punktekonto des TS Herzogenaurach ist sehr beachtlich, sondern auch die Torausbeute. Mit im Schnitt 30 Toren pro Spiel stehen sie damit natürlich auch an erster Stelle. Allerdings hat die Rückrunde ja erst wieder begonnen, und man darf noch auf einige Überraschungen hoffen. Die Mittelfranken werden oft von jungen Spielerinnen der ersten Mannschaft unterstützt, was den Gegnern immer sehr zu schaffen macht. Im Hinspiel mussten sich die HSG-Damen auch mit dieser Situation auseinander setzten. Zwar gewann die Söllner-Truppe nach hartem Kampf knapp mit 21:20, machten sich das Leben damals aber selber schwer. Eine hohe Führung wurde einfach aus der Hand gegeben, jedoch am Ende glücklich gewonnen.Für die Oberpfälzerinnen endet mit dieser Begegnung in Herzogenaurach eine sechs Wochen lange spielfreie Zeit. "Nach so langer Zeit wird es verdammt schwierig, in den Wettkampfmodus zu kommen und dann wartet gleich so ein Spitzengegner auf uns", sagt Trainer Karl Söllner. Zudem werden am Sonntag einige Spielerinnen nicht mit von der Partie sein. Die HSG fährt mit einem sehr dezimierten Kader, vor allem auf den Rückraumpositionen nach Franken. Die Trainingseinheiten laufen bereits seit Anfang Januar wieder. Sinnlose Niederlage "Wir wissen, was auf uns zukommt. Ein harter Kampf steht uns mit...

Hamm Baskets haben etwas gutzumachen

Do, 18/01/2018 - 20:00
Die Erinnerungen daran, sind eigentlich grauenhaft. Gegen den BBC Eckersdorf kassieren die Basketballer aus Weiden die höchste Saisonniederlage. Da braucht es am Sonntag wohl kaum Motivation.49:80 lautete das Ergebnis im Hinspiel der Hamm Baskets zu Hause gegen den BBC Eckersdorf. Es war die höchste Saisonniederlage für Weidens Basketballer. "Da haben wir am Sonntag was gutzumachen", sagt deshalb Kapitän Daniel Waldhauser vor dem Auswärtsspiel um 17 Uhr bei den Oberfranken."Eckersdorf gehört aus meiner Sicht zu den besseren Mannschaften in der Bayernliga", lobt Trainer Roman Lang den Gastgeber und schiebt diesen auch die Favoritenrolle zu. "Da muss man bloß auf das Hinspielergebnis schauen." Eckersdorf liegt aktuell jedoch nur einen Platz besser als die Hamm Baskets und weist dabei eine um einen Sieg bessere Bilanz auf. Doch die erfahrene und ausgeglichene Mannschaft zeigte bereits im Hinspiel ihre Stärken."Sie sind tief besetzt und haben auf allen Positionen gute Spieler", warnt Lang vor den Gastgebern. Diese haben mit Ulrich Deinlein (6,7 Punkte pro Begegnung) einen früheren Spieler der Hamm Baskets in ihren Reihen, der für Weiden in der 1. Regionalliga auf Korbjagd ging. Auch Constantin Ponfick (8,7), der für die DJK Neustadt in der 2. Regionalliga spielte, gehört zu den bekannten Gesichtern. Topscorer mit je 11,7 Punkten pro Partie sind Philipp Glaser und Sebastian Seiler. Durchsetzungsstärker Trainer Roman Lang kann wieder auf Radek Jezek zurückgreifen, der zuletzt unter dem Korb gegen Erlangen schmerzlich vermisst wurde. Über die großen Spieler wie Jan Selinger wollen die Hamm Baskets auch den Erfolg suchen, in der Hoffnung körperlich durchsetzungsstärker zu sein. Dennoch sieht Trainer Lang eine schwere Aufgabe für seine Mannschaft, die "schon eine gute Leistung zeigen muss, um zu gewinnen". Positiv stimmt den Coach, dass zuletzt mehr Spieler erfolgreich in der Offensive waren wie Enrico Groz...

Gedeckter Tisch für den Wolf

Do, 18/01/2018 - 20:00
Die Nachricht unter dem Titel "Wolf in der Winternacht" beunruhigt Schäfer, Viehzüchter - und auch Manfred Urban. Der Irchenriether fürchtet ebenfalls um seine Tiere.90 Tiere von 23 Arten, von den kleinen Geißlein angefangen über Strauße bis hin zu den Alpakas tummeln sich in dem vier Hektar großen Tierpark "Gleitsbachtal". Er ist vor allen Dingen für Kinder, Familien, Kindergärten und Schulen ein großer Anziehungspunkt, weil die Mädchen und Buben hier direkten Kontakt mit den Tieren haben können."Alle Tiere passen ins Beuteschema eines Wolfs", sagt Urban. Lange habe er sich keine großen Gedanken gemacht. Nachdem er aber von Stefan Bösl, dem Chef des Forstbetriebs Flossenbürg, die Aussage gelesen habe, dass er das Vorkommen des Wolfs in der Nordoberpfalz (abgesehen von den Truppenübungsplätzen Grafenwöhr und Hohenfels) "nur für eine Frage der Zeit" halte, ist er mehr und mehr beunruhigt. Zumal Bösl von Problemen gerade auch für die Weidevieh-Haltung gesprochen habe.Unter der Überschrift "Teurer Wolf" berichteten Oberpfalz-Medien am 8. Januar, dass die Bayerische Landesanstalt für Landwirtschaft von Kosten zwischen 241 und 413 Millionen Euro für Schutzzäune ausgeht. Der Aufwand sei schlichtweg nicht darstellbar, meint auch Urban. Der Zaun um sein Gelände ist teilweise bis zu 1,60 Meter hoch. Aber da würde ein Wolf drüber kommen oder auch unten durch, ist er sich sicher. Die Gehegezäune haben teils nur eine Höhe von einem Meter. "Wenn ich alles wolfssicher machen müsste, könnte ich zusperren", so Urban.Mit dem Wolf hat sich auch Jagdpächter Bepp Gollwitzer beschäftigt, der zugleich Leiter des Hegerings Leuchtenberg ist. Der Wolf sei ein Hetzjäger im Rudel. Gollwitzer kann sich kaum vorstellen, dass es bei der Infrastruktur mit der dichten Besiedelung in unserer Gegend zu Rudelbildung komme. "Wenn, dann werden wohl nur einzelne Tiere unterwegs sein." Jedes braucht etwa vier Kilo Fleisch pro Tag.Das birgt Gefahren....

Hilfsbedürftige Menschen im Mittelpunkt

Do, 18/01/2018 - 20:00
Poppenreuth. Der vor rund 70 Jahren gegründete VdK-Ortsverein Poppenreuth zählt derzeit 86 Mitglieder. Das sei eine durchaus stattliche Zahl, sagte Vorsitzender Willibald Reindl bei der Jahresversammlung im Gasthof "Grüner Baum". Im Mittelpunkt standen die Ehrungen langjähriger Mitglieder."Die Zusammenarbeit mit dem Kreisverband ist hervorragend", lobte Reindl das harmonische Miteinander im Poppenreuther Ortsverein, ebenso auch die Kontakte des Ehrenvorsitzenden Willibald Schöppl, der den Ort in der Kreisvorstandschaft vertreten darf. In seinem Rückblick erinnerte Reindl an zahlreiche Besuche bei Senioren in den Altenheimen, bei erkrankten Mitgliedern und Geburtstagskindern. 1300 Euro gesammelt Voll des Lobes zeigte sich der Ortsvorsitzende angesichts der Spendenbereitschaft der Bevölkerung. Bei der Herbstsammlung seien rund 1300 Euro zusammengekommen. Reindls Dank, der dabei selbst als Unterstützer mit der Spendenbüchse auftritt, galt seinen Mitstreitern Werner Neumann, Willibald Schöppl, Gerhard Schinner und Irmgard Reindl. Die Hälfte des erzielten Betrags verbleibe im Ortsverband. Bedauerlich sei ein Mangel an Leuten, die bereit sind, mit auf Tour zu gehen. "Bitte sammelt mit", so Reindls Appell. "In der heutigen Zeit ist es wichtig, soziales Engagement zu zeigen." Jedes Mitglied könne dazu beitragen, die Not in der Welt zu lindern.Kreisvorsitzender Georg Brand kam unter anderem auf die Landesverbandstagung in Nürnberg zu sprechen und betonte, dass der VdK weiterhin Druck auf die Politik ausüben werde, um in den Bereichen Rente und Gesundheit Verbesserungen zu erreichen. "Der VdK wird sich auch künftig für die Barrierefreiheit stark machen", versprach er an anderer Stelle. Besonders bedauerte Brand die Zunahme der Altersarmut. "Armut führt zur Krankheit", so Brand. "Genau für diese Menschen, die am Rand der Gesellschaft stehen, ist es wichtig, dass es den VdK gibt."Dringenden Handlungsbedarf gebe es...

Turbulenzen im Marktrat

Do, 18/01/2018 - 20:00
Im Marktrat rotiert das Personalkarussell: Mit Ingeborg Bauer-Joswig wird ein neues Mitglied vereidigt, und mit Manfred Müller wirft ein altgedientes sein Ehrenamt kommentarlos hin. Schließlich gibt es noch einen Rat, mit dem manche schon gar nicht mehr gerechnet haben. Der hat am Ende der Sitzung seinen großen Auftritt.Mitte November vergangenen Jahres ist der junge CSU-Marktrat Boris Bodensteiner einer tückischen Krankheit erlegen. Für ihn rückte nun die 67-jährige Geschäftsfrau Ingeborg Bauer-Joswig in den Marktrat nach. Von Bürgermeister Manfred Rodde wurde sie am Mittwoch zu Beginn der Sitzung vereidigt und mit einem Blumenstrauß im Plenum willkommen geheißen. Bauer-Joswig rückt nach Die CSU-Fraktion hatte gleich Arbeit für sie: Bauer-Joswig rückt eins zu eins in alle Marktrats-Ämter nach, die Bodensteiner vorher inne hatte. Somit ist sie seit dieser Woche ordentliches Mitglied im Finanz- und Werkausschuss, im Rechnungsprüfungsausschuss und in der Gemeinschaftsversammlung der Verwaltungsgemeinschaft Schwarzenfeld. Darüber hinaus ist die 67-Jährige noch stellvertretendes Mitglied im Hauptverwaltungs- und Personalausschuss sowie im Grundstücks-, Bau- und Umweltausschuss.Dass ihr die neue Aufgabe Freude zu bereiten scheint zeigte sich daran, dass Bauer-Joswig bei den folgenden Sachthemen sofort Stellung bezog und sich in die Diskussion einbrachte. Keine Freude mehr an seinem Ehrenamt hat hingegen der ÜPW-Rat Manfred Müller. Der vermutlich dienstälteste, auf jeden Fall aber älteste Marktrat (73) hatte sich vor knapp drei Wochen mit einem Schreiben an seine Kollegen im Rat gewandt, dass er mit sofortiger Wirkung sein Marktgemeinderatsamt niederlege. Begründet wurde der Schritt nicht, auch nicht in der Sitzung am Mittwoch. Plötzlich war Müller weg "Dazu braucht man laut Gesetz keinen Grund mehr angeben", informierte Bürgermeister Rodde die Runde. So wurde Müller einstimmig aus...

Der Söder vom Nockherberg

Do, 18/01/2018 - 20:00
Bis zu seinem Auftritt dauert es noch eine Weile - aber der Vorverkauf beginnt schon jetzt: Stephan Zinner, bekannt als Nockherberg-Söder und aus Filmen wie "Dampfnudelblues", präsentiert am Sonntag, 21. Oktober, im Kubus Ursensollen sein neues Programm "Relativ simpel". Am Montag, 22. Januar startet der Kartenvorverkauf. Tickets sind für 16 Euro im Rathaus Ursensollen, im Internet (www.nt-ticket.de) sowie an allen anderen Vorverkaufsstellen erhältlich. Empore-Karten gibt es ausschließlich im Rathaus Ursensollen.Eigentlich wäre das Leben ganz einfach: Geburt, Pubertät, Fortpflanzungspartner finden, wenn's klappt Kinder, gutes Bier trinken, in Würde alt werden, sterben. Und möglichst keinen Scherbenhaufen hinterlassen - "relativ simpel" eben. Aber immer, wenn das einer sagt, ist Vorsicht geboten. Denn das Leben hält immer Stolpersteine bereit: Vegane Shrimps, das Dschungelcamp, den FC Bayern mit seinem depperten Katar-Deal, Schöfferhofer alkoholfrei, die Steuer, Lebkuchen im Oktober oder die Musik aus dem Radio. Locker plaudernd und an der Gitarre spielend erzählt der Kabarettist Geschichten vom Leben und seinen Fallstricken, musikalisch unterstützt von Andy Kaufman. Die beiden wollen - relativ simpel - einen humorvollen und auch optisch ordentlichen Abend bieten.

Stadtpolitik auf neuen Wegen

Do, 18/01/2018 - 20:00
Fünf Themen-Schwerpunkte hat die Verwaltung vorbereitet: Innenstadtentwicklung, Wirtschaft, Wohnen, Soziales und Wettbewerb. Dazu werden bei einer Klausurtagung des Stadtrats im Kloster Waldsassen fünf Arbeitsgruppen gebildet. Die Ergebnisse loben alle über den grünen Klee.Bei einer Pressekonferenz äußerten sich die Fraktionsspitzen sowie Oberbürgermeister Kurt Seggewiß und Bürgermeister Lothar Höher zu den Details. Und es wurden bereits Forderungen nach einer Fortsetzung im nächsten Jahr laut.Innenstadtentwicklung: Berichterstatter Reinhold Wildenauer (Bürgerliste).Als Richtlinie für die Arbeit von Verwaltung und Stadtrat soll ein umweltfreundliches und wirtschaftliches Innenstadtkonzept entwickelt werden. Dabei geht es um eine attraktive Verkehrslösung einschließlich ruhender Verkehr. Weiteres Ziel ist eine Attraktivitätssteigerung für die Bahnhofstraße, den Bahnhofvorplatz und den an das Bahnareal zur Frauenrichter Straße hin angrenzenden Röger-Komplex. Für das Naabwiesenareal sind als Ziele die Erneuerung der Realschulen und die Neugestaltung des Naabwiesenparkplatzes genannt worden, und zwar als Teil eines gesamtheitlichen Entwicklungskonzepts. Ferner soll noch in diesem Jahr eine Konzeption für die Erneuerung der Bodenbeläge in der Altstadt erarbeitet werden.Wirtschaft: Roland Richter (SPD).Planreife des Bebauungsplans, Grunderwerb, Spatenstich und der Startschuss für das Marketing sind die ehrgeizigen Ziele für das Gewerbegebiet West IV. Ausdiskutiert werden muss noch die Frage, ob das Areal über ein klassisches Gewerbegebiet hinaus in der Lage sein soll, moderne Lebens- und Arbeitswelten zu vernetzen. Zur Gewinnung weiterer Gewerbeflächen ist vorgesehen, Leerstände anzukaufen und für Start-up-Unternehmen bereitzustellen. Das Einzelhandelskonzept muss unter dem Arbeitstitel "Digitale Einkaufsstadt" erweitert werden.Wohnen: Wolfgang Pausch (CSU).Im Mittelpunkt stehen die ehemaligen...

Geschenke geladen

Do, 18/01/2018 - 20:00
"Einmal Weihnachtstrucker, immer Weihnachtstrucker" - so lautet die Devise von Ulrich Bauriedl. Seit sechs Jahren macht er sich "zwischen den Jahren" auf den Weg nach Rumänien. Fast 750 Pakete aus Weiden übergab er dort an hilfsbedürftige Familien.Weiden/Fensterbach. (olr/exb) "Weil es bei den Johannitern vor zehn Jahren ein Personalproblem gab, habe ich damals spontan bei der Organisation der Aktion geholfen", erinnert sich Bauriedl. In seinem ersten Jahr sammelte der Fensterbacher rund 1000 Pakete. "Dieses Mal waren es ganze 12 590 Stück", erzählt er stolz.Allein in Weiden holte Bauriedl an die 750 Pakete ab. Ob in Bananenkartons oder hübsch verpackt in Geschenkpapier - in den Paketen befinden sich immer Milch, Zucker, Öl, Kakao, Brausetabletten, Schokolade, Hygieneartikel und Spielzeug. "2011 wollte ich mir die Aktion dann auch einmal aus der Nähe ansehen. Ich wollte sichergehen, dass die Pakete auch ankommen - und bin mit nach Zentralrumänien gefahren."Seitdem ist er jedes Jahr dabei. "Ein Paket nimmt dort sehr viele Sorgen ab. Für uns sind es meist nicht einmal 25 Euro - dort der acht- oder zehnfachen Wert." In Rumänien wurden die mit insgesamt 20 000 gespendeten Hilfspaketen voll beladenen Lkws sehnsüchtig und voller Vorfreude erwartet. "Teilweise fieberten die Kinder schon seit Stunden unserer Ankunft entgegen", sagt Bauriedl.Auch ganze Familien oder Senioren waren mit Pferdefuhrwerken und Schlitten zu den Verteilstellen gefahren, berichtet er. "Obwohl uns viele Leute schon kennen, sind sie immer wieder erstaunt, wieso wir gerade zu ihnen kommen. Viele können es gar nicht fassen, dass 'die Deutschen', wie sie sagen, ihnen helfen."Manche Kinder stünden in Badeschlappen und in viel zu dünner Kleidung für die kalte Jahreszeit da, andere seien mit ihren besten Anziehsachen herausgeputzt, schildert Lorand Szüszner, der den Konvoi nach Rumänien leitete. "Viele zeigen ihre Aufregung und Freude ganz offen,...

Zu 100 Prozent Helfer

Do, 18/01/2018 - 20:00
Weiterer OrganistDie Organisten der Pfarreiengemeinschaft erhalten Zuwachs. So fand unter den Gästen des Helferabends ein neues Gesicht besondere Aufmerksamkeit: Sebastian Ponnath aus Kemnath. Der 17-Jährige, der bei den Domspatzen in Regensburg das Abitur anvisiert, ergänzt die Riege um Luzia Stelzer, Michael Scherm, Ehrenfried Echtler, Heinz Schmidt, Alfred Malzer und Christian Bäß. Neben den Kirchen in Kirchenlaibach, Mockersdorf, Ramlesreuth, Plössen wird der Nachwuchsorganist auch in Haidenaab und Immenreuth den Gemeindegesang begleiten. (hai)Für eine lebendige Pfarrgemeinde braucht es im Prinzip nicht viel. Laut Pfarrgemeinderatsvorsitzendem Thomas Horn müssen lediglich drei Voraussetzungen zusammentreffen.Kirchenlaibach. Als Komponenten für ein funktionierendes Zusammenleben in einer Pfarrei nannte Horn beim Helferfest Engagement mit Liebe, eine Vielzahl an Aktivitäten und ein Heer an Helfern. Diesbezüglich war das Jahr 2017 rekordverdächtig, denn über 100 ehrenamtliche Helfer stemmten ebenso viele Termine in der Dreifaltigkeitsgemeinde.So war das katholische Pfarrheim dann auch proppenvoll, als Pfarrer Sven Grillmeier beim Helferfest das Tischgebet sprach. Es klang schon fast etwas bescheiden, als Horn nur von einem "ereignisreichen und erfolgreichen Kirchenjahr" sprach. Dazu gehörten die Altarweihe mit Bischof Rudolf Voderholzer, die Pilgerreise nach Israel, das 50. Priesterjubiläum von Pfarrer Alois Lehner, das Konzert Eden vom Evangelischen Freundeskreis Hof und ein Vortragsabend zur Patientenverfügung mit über 100 Zuhörern.Die Mitarbeit sei nicht nur eine Dienstleistung oder ein Service, "es ist Dienst am Menschen", meinte Horn. Allen Helfern sagte der Pfarrgemeinderat mit einem Gaumenschmaus und einem faszinierenden Rückblick in Bild und Ton auf die Israelreise Danke für ihr Engagement. Jeder habe sich zum richtigen Zeitpunkt am richtigen Ort mit seinen...

Dorfgemeinschaft spendet

Do, 18/01/2018 - 20:00
Arzlohe. Die Dorfgemeinschaft Arzlohe feierte im September ihr weithin bekanntes Backofenfest. Vom Erlös spendeten die Arzloher - wie alle Jahre - für soziale und gemeinnützige Organisationen. Erst unlängst waren sie auf einen Zeitungsbericht über die Spendenaktion "Kindernotfonds" der Stadtmission Nürnberg aufmerksam geworden. Hier sollen hilfsbedürftige Familien mit Kindern aus Nürnberg und der Region unterstützt werden - ohne Verwaltungsaufwand. Die Dorfgemeinschaft unterstützte dies Aktion und spendete der Stadtmission Nürnberg 400 Euro.In einem anderen Bericht gab es ein Interview Franziska Grashey vom Caritasverband Nürnberger Land, der von Armut betroffene Menschen mit Rat und Tat unterstützt. Der Caritasverband Nürnberger Land erhielt von den Arzlohern ebenfalls 400 Euro zur Unterstützung von armen Senioren.Das Blindeninstitut Rückersdorf betreut in seiner Schule am Dachsberg sehbehinderte oder blinde Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene. Diese werden nicht nur fachlich und therapeutisch, sondern in allen Lebenslagen betreut. Auch hier unterstützte die Dorfgemeinschaft Arzlohe dies ebenfalls mit 400 Euro.

Ein Freund Grafenwöhrs

Do, 18/01/2018 - 20:00
Wiesbaden/Grafenwöhr. (paa/mor) Mit Generalleutnant Christopher Cavoli hat am Donnerstag in Wiesbaden ein Offizier das Kommando über die amerikanischen Heeresverbände in Europa übernommen, der enge Verbindungen zur Oberpfalz hat. Cavoli war von 2014 bis 2016 Kommandeur des US-Trainingskommandos (7th Army Training Command) in Grafenwöhr. Damals noch im Rang eines Brigadegenerals. Danach kommandierte er als Generalmajor die 25. US-Infanteriedivision auf Hawaii.Bei der Zeremonie zur Kommandoübernahme am Vormittag in Wiesbaden nannte der Oberkommandierende der US-Streitkräfte, Nato-Oberbefehlshaber General Curtis M. Scaparrotti, Cavoli den "richtigen Mann zur richtigen Zeit am richtigen Platz". Er verwies auf dessen langjährige Erfahrung in Europa, Einsätze im Irak und Afghanistan, akademischen Abschlüsse von Princeton und Yale. Zudem war Cavoli Direktor der Russlandabteilung im Generalstab der US-Streitkräfte (2001-2003) und drei Jahre im Russland-Programm der US-Armee. Der Offizier spricht russisch, italienisch und französisch.Cavoli betonte, seine Familie und seine Karriere seien mit der Vergangenheit und der Zukunft dieses Kontinents verwoben. Seine Eltern stammen aus Italien, sein Vater war amerikanischer Offizier. Er selbst sei in Würzburg, seine Frau in Nürnberg geboren worden. Seine kurze Ansprache machte deutlich, die Versetzung nach Deutschland erlebt die Familie als eine Heimkehr.Mit einem Korb bayerischer Spezialitäten empfingen Grafenwöhrs Bürgermeister Edgar Knobloch und Frau Gabi Christopher und Christina Cavoli in der "Heimat". Neben dem Stadtoberhaupt waren auch die Kommandeure aus Grafenwöhr dabei. Zunächst sind die Cavolis alleine in Wiesbaden. Während der ältere Sohn Alex in Princeton in den USA studiert, schließt Sohn Nick in Hawaii das Schuljahr ab.

Orden und ordentlich Stimmung

Do, 18/01/2018 - 20:00
Für ihren 40. Seniorennachmittag legen sich die Aktiven des Waldecker Carnevalvereins (WCV) besonders ins Zeug. Für ihre Gäste zeigen nicht nur die vier Garden ihre Schau- und Gardetänze.Waldeck. Zahlreiche Senioren der Pfarrei Waldeck und Bewohner des BRK-Senioren- und Pflegeheimes Erbendorf waren der Einladung in den Schrembs-Saal gefolgt. Neben den Auftritten der Tänzerinnen der vier Garden beklatschten sie auch die Einlage des WCV-Frauenballetts. Nach dem Einmarsch der Garden und des Prinzenpaares Sarah I. und Volker I. präsentierte sich erstmals das Miniprinzenpaar Christina I. und Jonas I. der Öffentlichkeit vor.Den Programmauftakt bestritt die von Michaela Ernstberger, Nathalie Pinzer und Katrin Schupfner trainierte Wichtelgarde mit ihrem Gardetanz. Die Tanzfläche war rappelvoll, als die 17 Mädchen und ein Junge schwungvoll über die Bühne wirbelten. Die Jugendgarde von Diane Hoffmann und Sabine Kade beschloss ebenfalls mit ihrem Gardetanz den ersten Teil des Nachmittags, bevor die Damen des Vereins Kaffee und Kuchen servierten.Weiter ging es mit dem Gardetanz der Minigarde, trainiert von Miriam Ernstberger und Alexandra Reger, die sich in neuen Kostümen hervorragend präsentierte. Ein absoluter Höhepunkt war der Gardetanz der Prinzengarde, die mit Michaela Ernstberger und Tatjana Schupfner herrliche Schrittkombinationen einstudiert hatte.Bevor die vier Garden mit ihren Schautänzen unterhielten, überreichte Präsident Klaus Wegmann Orden an einige Senioren, Ehrensenatoren und das BRK-Seniorenheim Erbendorf. Er dankte den Trägern und bat sie auch künftig um Unterstützung. Bunt und abwechslungsreich waren die Schautänze, die quasi fast schon eine Weltreise darstellten. Die Wichtel kamen als Schlümpfe, die Minis als flotte Seeleute, die Jugend als Spanierinnen und die Prinzengarde trat eine Reise zur Lotusblume an. Ein Glanzlicht war auch der Auftritt des WCV-Frauenballetts unter dem Motto "Hahnenkamm und Hosenrock". Als...

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