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Aktualisiert: vor 5 Stunden 5 Minuten

Schwarzhofen nach Sieg über FC Wernberg Zweiter

So, 22/04/2018 - 22:30
Der Sprung hätte am Freitagabend schon glücken können, mit dem knappen Sieg vom Sonntag ist der SV Schwarzhofen jetzt Zweiter der Bezirksliga Nord, und somit - da Hahnbach nicht nach oben will - erster Aufstiegsfavorit.Nach dem 0:2 am Freitag in Schirmitz gelang dem SV Schwarzhofen am Sonntag ein Last-Minute-Erfolg gegen den Landkreis-Rivalen FC Wernberg. 3:2 hieß es am Ende.Mit dem FC gastierte am Sonntagnachmittag eine Mannschaft die über die gesamte Spielzeit mit den Gastgebern auf Augenhöhe agierte. Schwarzhofen ging schon früh durch einen Kopfballtreffer von Maximilian Lennert mit 1:0 in Führung, das 2:0 durch Stefan Voith resultierte aus einem Diagonalball und einer Unachtsamkeit der Wernberger Hintermannschaft. "Ich hatte vor dem Spiel noch darauf hingewiesen, leider konnte wir so eine Aktion nicht verteidigen", begründete Wernbergs Coach Erwin Zimmermann den frühen 0:2-Rückstand. Seine Elf ließ sich trotz hoher Temperaturen nicht aus dem Konzept bringen und glich binnen drei Minuten zum 2:2 Halbzeitstand aus. Im zweiten Spielabschnitt entwickelte sich eine enge Partie in der beide Mannschaften den Siegtreffer erzielen hätten können. Für die Entscheidung sorgte vier Minuten vor dem Ende Schwarzhofens Christian Rötzer, der mit Tempo zwei Spieler im Strafraum der Gäste stehen ließ und beim dritten Abwehrspieler durch Beinstellen zu Fall gebracht wurde. Den Foulelfmeter verwandelte Kapitän Martin Weiß zum 3:2 für seine Mannschaft.SV Schwarzhofen: Ullmann, Ferstl, Weiß C., Voith, Gietl, Weiß M., Danner C., Lennert, Weigl (46. Bauer), Gillitzer (68. Danner M.), RötzerFC Wernberg: Lang, Schmid, Biller, Wagner, Grill (79. Börner), Schatz (90. Lang A.), Lorenz, Schwirtlich, Ebenburger, Schreyer, AuerTore: 1:0 (5.) Maximilian Lennert, 2:0 (18.) Stefan Voith, 2:1 (35.) Alexander Grill, 2:2 (38.) Andreas Lorenz, 3:2 (86./Foulelfmeter) Martin Weiß - SR: Manuel Röhrer (Rosenberg) - Zuschauer: 150

Tolle Moral der Pfreimder in Hirschau

So, 22/04/2018 - 22:30
Pfreimd/Hirschau. Es sah nach der fünften Niederlage in Folge aus, doch die Kicker der SpVgg Pfreimd zeigten am Sonntag in Ehenfeld Moral und holten beim TuS/WE Hirschau nach einem 0:3-Rückstand noch ein 3:3. Philipp Schön, dessen Ausfall eigentlich angekündigt war, rettete den Punkt für die Gäste.Nach anfänglicher Abtastphase gingen die Hausherren nach nur zehn Minuten in Front. Einen Schuss von Lukas Schärtl vom rechten Strafraum-Eck ließ SpVgg-Keeper Thomas Bergmann abprallen, Raphael Hirmer schaltete am schnellsten und stellte auf 1:0. Turbulent wurde es nach 23 Minuten. Zunächst prüfte Gäste-Torjäger Bastian Lobinger TuS/WE-Keeper Alex Köck, die folgende Ecke fing Köck ab und schickte per langen Ball Lukas Schärtl auf die Reise, der Bergmann noch umspielte und das 2:0 erzielte. Nicht mal zwei Minuten später gab es Eckball für die Kaoliner, Johannes Pfab brachte den Ball nach innen und Lukas Schärtl hatte wenig Mühe, auf 3:0 zu stellen. Die Gäste unterstrichen in dieser Phase, warum sie derzeit durch die Liga taumeln und hatten bis auf den Lobinger-Schuss im Prinzip keine richtige Torchance.Dies sollte sich in Durchgang zwei grundlegend ändern, das extrem straffe Programm der letzten Wochen machte sich bei den Hirschauern deutlich bemerkbar. Die personell stark dezimierten Hausherren stellten den Spielbetrieb weitestgehend ein, schlugen oftmals nur die Bälle nach vorn und überließen dem Tabellenzweiten Ball und Spiel. Schon drei Minuten nach Wiederanpfiff gelang den Gästen der psychologisch wichtige schnelle Treffer, Dennis Lobinger setzte den Ball gefühlvoll ins lange Eck. Pfreimd setzte nach, aber noch hielt die Defensive des TuS/WE stand und nach 66 Minuten hatte Benny Sehr nach Pfab-Ecke per Kopf die große Chance, den alten Abstand wieder herzustellen,. Drei Minuten später konnte Bastian Lobinger wenig für seinen 28. Saisonstreffer, per Pressschlag kullerte der Ball zum 2:3 über die Linie. Nun wankten die Hausherren bedenklich...

Clevere Katzdorfer in Schmidgaden

So, 22/04/2018 - 22:30
Die Gäste aus Katzdorf zeigten beim 2:0 in Schmidgaden von der ersten Minute an eine sehr agile Spielweise und ließen die Schmidgadener Spieler durch gekonnte Direktpässe oft ins Leere laufen. Nach einem weiten Abschlag setzt sich der Katzdorfer Bayerl gegen zwei Gegenspieler durch und schob in der 12. Minute den Ball überlegt am langen Pfosten ins Tor. Schmidgaden hatte in der 29 und 30. Minute zwei Großchancen durch Maximilian Stammler, der beim zweiten Mal aus fünf Metern alleine vor dem Tor am glänzend reagierenden TW Baumann scheiterte. Doch auch die Gäste erarbeiteten sich in dieser Phase immer wieder Chancen. In der 34. Minute erhöhte Katzdorf auf 2:0 nach einem schönen Freistoß aus dem Halbfeld. Florian Baumann verwandelte die Flanke durch eine Direktabnahme und schoss am kurzen Pfosten ein.In der zweiten Halbzeit begann die Heim-Elf mit zwei weiteren hochkarätigen Chancen. Michali Gatsas setzte am Sechzehner nach und konnte nach dem gewonnenen Zweikampf alleine aufs Tor zugehen. Der Katzdorfer TW Baumann hielt erneut bravourös. Direkt nach dessen Abwehr bekommt Alexander Schmidl allein stehend vor dem Tor den Ball nicht mehr richtig zugespielt. Er hätte nur noch einschieben müssen.Ab der 60 Minute verflachte das Spiel zusehends. Am Ende verwaltete Katzdorf das Ergebnis.Schmidgaden: Vogl, Spindler, Polleti, Zinger, Deml, Werner , Gatsas, Neidl (71. A. Schimmer), Stammler, J. Deichl (61. S. Schimmer), SchmidlSC Katzdorf: Manuel Baumann, Lehnerer (50. Galli), Reil, Mayer, Wagner, Knoll, Reinstein (75. Hafner), Florian Baumann, Ziegler, Bayerl (64. Zinnbauer), FohringerTore: 0:1 (12.) Michael Bayerl , 0:2 (34.) Florian Baumann - SR: Joseph Baumgartner (TSV Wörth) - Zuschauer: 100 - Gelb-Rot: (83.) Michali Gatsas (Schmidgaden)

Warnung vor "Beitrags-Jojo"

So, 22/04/2018 - 22:30
Berlin. Grüne und FDP haben die Pläne für eine Milliarden-Entlastung der gesetzlich Krankenversicherten deutlich kritisiert - aus unterschiedlichen Gründen. Die Grünen-Gesundheitspolitikerin Maria Klein-Schmeink monierte, dass Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) die Kassen zwingen will, ihre zum Teil hohen Rücklagen abzubauen. "Spahn greift hier ohne Sinn und Verstand in die Wirtschaftsplanung der Kassen ein", erklärte sie am Samstag. Das führe zu einem "Beitrags-Jojo", der für die Versicherten kaum etwas bringe. "Das Geld wird im kommenden Jahr dringend gebraucht, um die Kosten für die Verbesserungen bei der Pflege und auch bei der Versorgung im ländlichen Raum zu finanzieren."Spahn will die Beitragszahler per Gesetz zum einen dadurch besser stellen, dass die bisher allein von ihnen zu zahlenden Zusatzbeiträge ab Anfang 2019 zu gleichen Teilen von Arbeitgebern und Arbeitnehmern getragen werden. Kassenmitglieder und Rentner sollen um 6,9 Milliarden Euro entlastet werden - im Gegenzug werden Arbeitgeber und Rentenversicherung um 6,9 Milliarden Euro belastet. Zudem will Spahn Kassen mit hohen Finanzreserven zu deren Abbau verpflichten. Daraus ergebe sich ein Entlastungsvolumen von weiteren rund 4 Milliarden Euro.Der stellvertretende FDP-Fraktionsvorsitzende Michael Theurer kritisierte die vorgesehene Belastung der Arbeitgeber. Dies zeige, "dass die Union nichts verstanden hat", erklärte er. "Wenn die Sonne scheint, muss man das Dach flicken. Wir müssen heute die Voraussetzungen für die zukünftige Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Wirtschaft schaffen. Die Beitragserhöhung für Arbeitgeber ist da ein fatales Signal." Die geplante Pflicht zur Abschmelzung der Rücklagen sei hingegen ein Schritt in die richtige Richtung.

Kim verkündet Stopp von Raketentests

So, 22/04/2018 - 22:30
Im Konflikt um das nordkoreanische Atomprogramm sahen manche die Welt zuletzt am Rande eines Atomkriegs. Jetzt kündigt die kommunistische Führung einen Stopp der Atomversuche an. Nur Taktik oder die Wende?Seoul/Pjöngjang. Kurz vor historischen Gipfeltreffen hat Nordkorea überraschend den vorläufigen Stopp seiner Atomversuche und Tests mit Interkontinentalraketen verkündet. Der nordkoreanische Machthaber Kim Jong Un brachte sich mit dem Beschluss für anstehende Spitzengespräche mit den Präsidenten Südkoreas und der USA, Moon Jae In und Donald Trump, in Position. Nach jahrelangen Drohgebärden und militärischen Machtdemonstrationen des isolierten Landes wurde der Vorstoß international begrüßt. Die Staatengemeinschaft fordert von Pjöngjang allerdings, gänzlich auf das Atomprogramm zu verzichten. Kim: "Großer Sieg" Kim begründete seinen Vorstoß nach Berichten staatlicher Medien vom Samstag unter anderem mit der Vollendung des Atomprogramms. Dieser "große Sieg" mache weitere Tests unnötig. Das Land könne sich jetzt auf den wirtschaftlichen Aufbau konzentrieren, sagte Kim demnach bei einem Treffen des Zentralkomitees der Arbeiterpartei am Vortag. Atomtests und Versuche mit Mittelstrecken- und ballistischen Langstreckenraketen seien jetzt nicht mehr nötig. In einem Beschluss des Zentralkomitees war später nur noch von einen Teststopp für Interkontinentalraketen die Rede.UN-Generalsekretär António Guterres sprach von einem positiven Schritt nach vorne, der zur Vertrauensbildung beitrage. Auch aus Südkorea, China, Russland und der EU kamen positive Reaktionen. Der russische Außenpolitiker Konstantin Kossatschow schrieb auf Facebook: "Das ist eindeutig die Chance auf eine Deeskalation der Spannungen, die sich noch vor ein, zwei Monaten bis an den Rand eines Atomkriegs aufgeschaukelt hatten." US-Präsident Trump schrieb auf Twitter: "Das sind sehr gute Neuigkeiten für Nordkorea und die Welt." Am Sonntag twitterte er, eine...

Anführer der Proteste in Armenien festgenommen

So, 22/04/2018 - 22:30
Eriwan. Am zehnten Tag der Straßenproteste in Armenien hat sich die Lage bedrohlich zugespitzt. Mit Härte versuchte die Polizei am Sonntag, die Kundgebungen gegen den neuen Ministerpräsidenten Sersch Sargsjan aufzulösen. Fast 230 Menschen wurde festgenommen, darunter der Anführer der Proteste, der Oppositionsabgeordnete Nikola Paschinjan. Gleichzeitig strömten in der Hauptstadt Eriwan und an anderen Orten des Landes im Südkaukasus immer mehr Demonstranten zusammen.Morgens war ein Treffen zwischen Paschinjan und dem Regierungschef gescheitert. Sargsjan brach das Gespräch nach zwei Minuten ab, weil Paschinjan seinen Rücktritt forderte. "Das sind keine Verhandlungen, das ist kein Dialog, dass ist Erpressung der gesetzmäßigen Staatsmacht", sagte der Ministerpräsident vor laufenden Kameras.Die Proteste waren vorletzte Woche ausgebrochen, weil Sargsjan (63) nach zehn Jahren als Präsident die Macht in Armenien nicht abgegeben hat. Stattdessen ließ er sich zum Regierungschef wählen. Dieses Amt hat durch eine Änderung der Verfassung mehr Macht bekommen.Bei dem fruchtlosen Gesprächsversuch am Sonntag erinnerten Sargsjan und Paschinjan einander an das Blutvergießen in Armenien von 2008: Damals waren bei Protesten gegen die Wahl von Sargsjan zum Präsidenten zehn Menschen getötet worden. Paschinjan war damals schon als Regierungsgegner aktiv gewesen.

Pflicht des Erinnerns

So, 22/04/2018 - 22:28
Über dem Erinnern an die Opfer des Konzentrationslagers Flossenbürg schwebt schon immer die Frage, was ist, wenn die Überlebenden nicht mehr Zeugnis ablegen können. Der Gedenkakt am Sonntag gibt eine Antwort.Mit eindrücklichen Reden haben Helen Albert und ihre Tochter Sarah Champness beim feierlichen Gedenkakt zum 73. Jahrestag der Befreiung des Konzentrationslagers Flossenbürg (Kreis Neustadt/WN) am Sonntag deutlich gemacht, dass es die Pflicht aller ist, zu erinnern. Eine Pflicht, die auch der bayerische Ministerpräsident Markus Söder unterstreicht. "Es kann und darf niemals ein Vergessen geben."Der Vater von Helen Albert war im Jahr 2012 im Alter von 87 Jahren gestorben. Zuhause sprach er nie über seine Leiden in den Konzentrationslagern. Ein Grund weshalb Helen Albert nun davon spricht, dass sie zwar eine normale Familie gewesen seien, aber auf eine "unterschwellig, stille Weise zugleich auch nicht". Ihre Schilderung, wie sie kurz vor dem Tod ihres Vaters entdeckte, dass er nicht nur in einem Konzentrationslager gewesen war, sondern in fünf, und erst auf dem Weg von Flossenbürg in das sechste befreit wurde, zeigt, dass auch die Kinder von KZ-Häftlingen Opfer des mörderischen Systems sind. Diese Kinder können und werden die Geschichte ihrer Eltern weitertragen.An diesem Wochenende waren 14 ehemalige Häftlinge aus Polen, der Ukraine, Italien, Belgien, Israel, Slowenien, Österreich, Deutschland, Tschechien, Großbritannien und Schweden sowie mehr als 100 Angehörige nach Flossenbürg gekommen. Unter den Gästen waren neben dem Ministerpräsidenten unter anderem Landtagsabgeordnete. Vertreter der Justiz, Kommunalpolitiker sowie Vertreter der Kirchen, der jüdischen Gemeinden und der Sinti und Roma.An diesem Sonntag ist es sommerlich heiß in Flossenbürg. Kein Vergleich zum kalten Wetter am 23. April 1945, als die ersten Soldaten der 90. US-Infanteriedivision das damalige Konzentrationslager erreichen, macht Gedenkstättenleiter...

THW Kiel vor dem Aus in der Champions-League

So, 22/04/2018 - 22:26
Kiel. Die Handballer des THW Kiel stehen vor dem Aus in der Champions-League. Der deutsche Rekordmeister verlor am Sonntag das Viertelfinal-Hinspiel gegen den mazedonischen Titelverteidiger Vardar Skopje in eigener Halle mit 28:29 (12:14). Das Rückspiel am nächsten Sonntag wird für die Norddeutschen nun eine extrem schwierige Aufgabe, da Skopje in dieser Serie bislang keine Heimpartie verloren hat. "Mit plus Eins wäre es in Skopje schon schwierig, mit minus Eins wird es noch schwieriger", sagte THW-Trainer Alfred Gislason nach dem Spiel.Die "Zebras" hatten beim 28:28 und eigenem Ballbesitz noch eine Siegchance, die Gislason mit einem zusätzlichen Feldspieler für Torhüter Niklas Landin in den letzten 24 Sekunden der Partie erzwingen wollte. Lukas Nilsson verlor aber den Ball, und Jorge Maqueda sorgte mit seinem Treffer ins verwaiste THW-Tor für den glücklichen Sieg der Gäste. Gislason: "Wenn wir zum Finalturnier nach Köln wollen, muss jetzt in Skopje viel klappen." Die SG Flensburg-Handewitt hatte im Viertelfinal-Hinspiel gegen den französischen Vertreter Montpellier AHB am vergangenen Mittwoch nur ein 28:28 erreicht. Ebenso wie der THW Kiel bestreiten die Flensburger ihr Rückspiel am kommenden Sonntag.

"Löwen" noch nicht Meister in der Regionalliga Bayern

So, 22/04/2018 - 22:26
München. Der TSV 1860 München muss die Meisterfeier in der Fußball-Regionalliga noch einmal verschieben. Der klare Spitzenreiter musste sich am Samstag gegen die zweite Mannschaft des FC Augsburg mit einem 1:1 (0:0) begnügen. Das Führungstor von Sascha Mölders reichte dem Team von Trainer Daniel Bierofka im Grünwalder Stadion nicht zum erwarteten nächsten Sieg. Zudem gewann der Lokalrivale und Tabellenzweite FC Bayern München II sein Auswärtsspiel beim SV Schalding-Heining mit 4:2 (2:1). Vier Spieltage vor Saisonende verringerte sich der Vorsprung der "Löwen" auf die Bayern auf neun Punkte. Der Meister der Regionalliga Bayern trifft in den Aufstiegsspielen auf den Ersten oder Zweiten der Südwest-Staffel. Der Sieger steigt in die 3. Liga auf.

Jetzt ist der Verein gefordert

So, 22/04/2018 - 22:26
Einhunderttausend Euro - mit einer Mischung aus Fanartikel-Verkauf, dem Vertrieb von Sponsoring-Paketen sowie reinen Spenden im eigentlichen Crowdfunding-Sinn stopfen die Blue Devils ein klaffendes Finanz-Loch. Damit sind Fans und Firmen dem Verein gegenüber gewaltig in Vorleistung gegangen. Angesichts der zuweilen tristen Darbietungen auf dem Eis beileibe keine Selbstverständlichkeit. Der Eishockey-Sport genießt bei den Leuten in der Stadt und im Landkreis noch immer einen hohen Stellenwert.Doch jetzt sind die Verantwortlichen gefordert. Sie müssen zum einen eine Mannschaft zusammenstellen, die Oberliga-Ansprüchen genügt. Zuletzt schlugen die Kontingentspieler kaum noch ein, und im Vergleich zum betriebenen finanziellen Aufwand schaffen eigene Nachwuchsspieler schlicht zu selten den Sprung in den Seniorenbereich. Zum anderen muss ein Finanzkonzept her, das dauerhafte Planungssicherheit gewährleistet. Ein derart öffentliches Spendensammeln klappt nur einmal. Bei neuerlichen finanziellen Problemen stellt sich die Frage, ob Oberliga-Eishockey am Standort Weiden wirklich noch zu stemmen ist.

Meisterfeier vertagt

So, 22/04/2018 - 22:26
München. Nach einem Eishockey-Drama mit Video-Beweis in der Verlängerung fiel die Münchener Meisterparty "dahoam" aus, stattdessen feierten die Eisbären-Fans und sangen immer wieder: "Berlin, Berlin - wir fahren nach Berlin!" Matchwinner am Sonntag wurde der Kanadier Jamie MacQueen mit seinem Treffer zum 6:5 nach 1:16 Minuten. "Wir haben nie aufgegeben. Die Fans haben uns gepusht", sagte Berlins Kapitän André Rankel. Sein Trainer Uwe Krupp stellte fest: "Ich bin unglaublich stolz auf meine Jungs. Wir haben einen Riesenjob gemacht." Olympia-Silbermedaillengewinner Frank Hördler wusste: "Jetzt ist alles möglich."Mit einer couragierten Vorstellung vertagten die Eisbären Berlin die Titelentscheidung in der Deutschen Eishockey Liga - in der Finalserie liegen die Hauptstädter nach ihrem 6:5 (3:1, 1:1, 1:3, 1:0)-Erfolg in der Verlängerung über lange schlampige Münchener nun nur noch 2:3 zurück. Am Dienstagabend (19.30 Uhr) haben die Münchener aber die nächste Chance auf den Gewinn des dritten silbernen Meisterpokals nacheinander. "Unsere Mannschaft hat großen Charakter gezeigt und ist immer wieder zurückgekommen. Wir sind sauer, aber es geht weiter", sagte Münchens Trainer Don Jackson.Den Gastgebern reichten die Tore durch Brooks Macek (15./42. Minute), Mads Christensen (26.), Jon Matsumoto (48.) und Keith Aucoin (55.) nicht. In einem am Ende spektakulären Match verdiente sich Berlin den zweiten Auswärtssieg in diesen Finals durch beherzte Härte, Entschlossenheit in der Offensive und die Treffer von André Rankel (7./39.), Thomas Oppenheimer (13.), Jamie MacQueen (18.) und James Sheppard (48./Penalty).Der Siegtreffer war trotz des Video-Beweises nicht umstritten. "Die Entscheidung ist korrekt. Es war definitiv ein gültiges Tor", sagte Gerhard Lichtnecker, der Schiedsrichter-Obmann des Deutschen Eishockey-Bundes bei Telekom-Sport.Berlin, Berlin - wir fahren nach Berlin!Fans der Eisbären Berlin über das erzwungene...

Endspurt für die Schnäppchen-Jäger

So, 22/04/2018 - 22:26
Weiden/Amberg. Die Auktionsprofis wagen sich aus der Deckung, enden doch am morgigen Dienstag alle Internet-Versteigerungen der 13. Traumauktion. "Die Bieter haben am Wochenende Vollgas gegeben", erzählt Dominique Held vom Verlagshaus Oberpfalz-Medien am Sonntag. "Bis Freitag wurden viele Angebote stark beobachtet. Auf die beiden Autos etwa gab es gar kein Gebot." Dann ging es los. Die Projektleiterin erwartet eine heiße Schlussphase. "Auf ein Schlemmerwochenende gab es schon 16 Gebote, das ist Wahnsinn." Alle 2000 Produkte sind aber nach wie vor zu ersteigern. "Viele Angebote sind dabei auch mehrfach vorhanden. Es lohnt sich also, genau hinzusehen und nicht gleich auf das erste zu bieten", rät Held. "Es sind tolle Schnäppchen drin, auch für die, die jetzt noch einsteigen."Alle Infos und Registrierung unter:www.onetz.de//traumauktion

Ein Leben "totgetrampelt"

So, 22/04/2018 - 22:24
300 Menschen nehmen am Samstag Abschied von Maurice. Sein früherer Ortspfarrer findet passende Worte zum Tod des 15-jährigen Prügel-Opfers.Obernzell. Mit einer bewegenden Trauerfeier haben am Samstag Angehörige und Bekannte Abschied vom bei einer Schlägerei in Passau getöteten Maurice K. (15) genommen. Rund 300 Menschen, darunter viele Jugendliche, waren in Obernzell bei Passau zu der Messe gekommen. Bei seiner Predigt sagte der frühere Ortspfarrer und Ruhestandsgeistliche Josef Remberger: "Ein blühendes Leben verschwand, wurde buchstäblich zu Tode getrampelt." Zu Beginn der Messe wurde das Lied "Über den Wolken" von Reinhard Mey gespielt und zum Abschluss "Wind of Change" von den Scorpions, was das Lieblingslied von Maurice K. gewesen sein soll. Er war am Samstagvormittag im engsten Familienkreis beigesetzt worden.Der Schüler hatte sich am vergangenen Montag mit einem Gleichaltrigen verabredet, um einen Streit auszutragen. Die Situation eskalierte. Maurice ging zu Boden und starb später im Krankenhaus. Fünf Tatverdächtige im Alter von 15, 17, 21 und 25 Jahren sitzen in Untersuchungshaft. Für einen 14-Jährigen ordnete ein Haftrichter Unterbringungsbefehl in einer geschlossenen Einrichtung an. Allen wird Körperverletzung mit Todesfolge vorgeworfen.

Ettmannsdorfer Energieleistung in Neukirchen

So, 22/04/2018 - 22:24
Welch eine Überraschung: Der SC Ettmannsdorf lässt in der Landesliga Mitte überhaupt nicht locker.Eine Energieleistung der besonderen Art vollbrachte der SC Ettmannsdorf am Sonntag bei seinem Gastspiel in Neukirchen hl. Blut. Mit 1:0 gewann der Tabellendrittletzte gegen die kampfstarken Gastgeber und hat weiter gute Chancen, auf den direkten Klassenerhalt. Den entscheidenden Treffer erzielte Jeremy Schmidt in der 20. Minute. Vor allem in der letzten Viertelstunde, als die Einheimischen alles nach vorne warfen und mächtig auf den Gleichstand drängten, stand die Gästeabwehr gehörig unter Druck, die hielt diesem aber Stand.Auch in diesem Spiel gegen den SV Neukirchen wusste die Defensive zu überzeugen. Von Beginn an trat der SCE als geschlossene Einheit auf, die deutlich zu erkennen gaben, dass sie gewinnen wollten. Die Heimelf hatte mit der Spielweise des Gegners einige Probleme, sie fand keinen Zugriff auf das Geschehen. Nach 20 Minuten erzielte der schnelle Jeremy Schmidt den verdienten Führungstreffer für die Gäste, die weitere Chancen besaßen. Dagegen waren die Offensivleute der Heimelf mehr oder weniger ausgeschaltet. Im zweiten Durchgang versäumte es der SC Ettmannsdorf, weitere Treffer nachzulegen und vorzeitig für klare Verhältnisse zu sorgen. Vor allem Maximilian Schreyer hatte die Partie entscheiden können. Weiterhin konnte sich der SV Neukirchen nicht entscheidend gegen die SCE-Abwehr durchsetzen. Hektisch wurde es in den letzten Minuten, weil die Gastgeber mit allen Mitteln versuchten, den Ausgleich zu erzielen. Auch die lange Nachspielzeit änderte nichts mehr am verdienten Sieg des SC Ettmannsdorf, der wieder neue Hoffnung geschöpft hat.SV Neukirchen hl. Blut: Jurasi, Karl, Bachl, Högerl, Rank (84. Baumann), Krames, Markytan (69. Iglhaut), Herzog, Sturm, Weinfurtner (46. Weinzierl), VokacSC: Hanke, Maximilian Schreyer, Tausendpfund, Kara, Vollath, Philipp Peter, Fischer, Morin, Rothut, Hofer (86. Furkan Yalcin), Schmidt;

Ein Winklarner Lebenszeichen

So, 22/04/2018 - 22:24
Die vorzeitige Meisterschaft gab es für Aufsteiger 1. FC Neunburg (1./57) nicht: Am viertletzten Spieltag reichte den Pfalzgrafenstädtern der 2:0-Sieg gegen den TSV Falkenstein (13./21) noch nicht ganz aus, um die Sektkorken knallen zu lassen. Denn Verfolger FSV Pösing (2./42), selbst 1:0-Sieger bei der DJK Rettenbach (5./30) hat noch fünf Spiele zu absolvieren und könnte rein theoretisch noch gleichziehen.In Lauerstellung bleibt die SpVgg Schönseer Land (3./40), welche das Derby gegen den TSV Dieterskirchen (9./27) mit 2:0 für sich entschied. Die Dieterskirchener haben dadurch den Klassenerhalt ebenso noch nicht in der Tasche, wie der SV Pullenried (8./27), der gegen den SSV Schorndorf (10./26) nicht über ein 1:1-Heimremis hinauskam.Schlusslicht TSV Winklarn (14./11) holte gegen den VfB Wetterfeld (5./31) zwar ein respektables 1:1-Unentschieden, vor dem Abstieg wird das den TSV aber kaum mehr retten.SV Pullenried 1:1 (0:1) SSV SchorndorfTore: 0:1 (34.) Thomas Winter, 1:1 (53.) Lukas Böhm - SR: Alois Kleierl (SpVgg Pfreimd) - Zuschauer: 100(lfj) In einem Match mit zwei verschiedenen Halbzeiten war Schorndorf im ersten Durchgang spielbestimmend und ging durch Winter folgerichtig mit 1:0 in Führung. Im zweiten Abschnitt bot sich den Zuschauern ein völlig anderes Bild. Pullenried war nun am Drücker und schaffte durch Böhm bald den verdienten Ausgleich. In der Folgezeit konnte sich keines der beiden Teams mehr einen Vorteil verschaffen und so blieb es beim gerechten 1:1-Unentschieden.1. FC Neunburg 2:0 (2:0) TSV FalkensteinTore: 1:0 (29.) Patrik Gabriel, 2:0 (36.) Jan Prochazka - SR: Josef Schimmer (FC Schmidgaden) - Zuschauer: 120(lfj) In einem schwachen Spiel war der Spitzenreiter über die gesamte Spielzeit spielbestimmend und siegte deshalb am Ende verdient mit 2:0. Gabriel und Prochazka machten mit ihren beiden Treffern schon vor der Pause alles klar. Nach dem...

Crowdfunding-Ziel erreicht

So, 22/04/2018 - 22:24
Erfolgreiche Crowdfunding-Aktion der Blue Devils Weiden: Kurz vor Mitternacht am Freitagabend ist die angepeilte Summe von 100 000 Euro erreicht. Damit gibt es auch in der kommenden Spielzeit Oberliga-Eishockey in Weiden zu sehen.Glückwünsche wollte EV-Vorsitzender Thomas Siller am Sonntag nicht entgegennehmen. Vielmehr verspüre er eine gewisse Erleichterung, wie er im Gespräch mit Oberpfalz-Medien sagte. "Das war auch ein Test, inwieweit die Unterstützung für das Eishockey in Weiden noch da ist. Dieses Resultat werten wir als äußerst positiv und als starken Rückhalt, der sich jetzt aber auch wieder auf den Zuschauerrängen bei unseren Heimspielen sowie im Sponsoring zeigen muss."Für den EV-Vorstand beginne die Arbeit erst jetzt so richtig. Zunächst müssen die Oberliga-Unterlagen bis zum 31. Mai beim Deutschen Eishockey-Bund eingereicht werden ("Das gehen wir jetzt als erstes an."). Die Planungen zur Ausgliederung des Oberliga-Spielbetriebs in eine GmbH werden nun vehement vorangetrieben und dann sollten die Blue Devils auch in der Saison 2018/19 eine konkurrenzfähige Mannschaft aufs Eis schicken können."Wir haben in den vergangenen Wochen mit Augenmaß zweigleisig geplant. Ich denke, dass wir in Kürze erste Neuigkeiten zum Trainer und zur Kader-Struktur bekanntgeben werden", ließ sich Siller noch nicht in die Karten blicken. Zudem steht im Juni oder spätestens im Juli noch die Generalversammlung des Hauptvereins auf der Agenda, auf der ein neuer Vorstand gewählt werden muss - Siller und sein Stellvertreter Tobias Hacker stehen bekanntlich nicht mehr zur Wahl."Wenn unsere Mitglieder die Ausgliederung der 1. Mannschaft beschließen, fällt dieses Risiko für die zukünftige Führung weg. Auch wenn es beileibe kein Selbstläufer wird, bin ich zuversichtlich, dass sich dann geeignete Nachfolger finden werden", ist Siller vorsichtig optimistisch. Doch allzu weit will Siller noch nicht in die Zukunft blicken. Auch wenn die Zielsumme...

Stulln rückt etwas ran

So, 22/04/2018 - 22:22
In der Kreisliga West bleibt das Titelrennen weiterhin spannend. Mit dem Ausrutscher des FC OVI-Teunz konnte man durchaus rechnen.Am 22. Spieltag der Kreisliga West verlor der FC OVI-Teunz (45) seine Auswärtspartie bei den SF Weidenthal (32) mit 1:2 und verpasste es, den Vorsprung gegenüber dem TSV Stulln (40) zu halten. Der Tabellenzweite entschied das Nachbarschaftstreffen gegen die SG Gleiritsch/Trausnitz (19) mit 2:0 in einer wenig berauschenden Begegnung für sich. Hinter der spielfreien SG Schönthal/Premeischl (34) rangiert die SpVgg Neukirchen/Balbini (32) nach dem 4:3-Sieg beim SV Neubäu (19) auf Rang vier.Dem SC Ettmannsdorf II (29) gelang beim TV Nabburg (17) ein glücklicher 3:2-Sieg, wodurch alle Sorgen vorbei sind. Dagegen müssen die Gastgeber als Vorletzter um den Klassenerhalt bangen. Gleiches gilt für den SV Kemnath/Buchberg (18) nach dessen 0:3-Niederlage beim 1. FC Rötz (26). Keinen Sieger gab es im Duell des SC Kleinwinklarn (25) mit dem TSV Tännesberg (23), das 1:1 endete.TV Nabburg 2:3 (1:0) SC Ettmannsdorf IITore: 1:0 (33.) David Malcat, 1:1 (55.) Tobias Schießl, 1:2 (70.) Basel Kasem, 2:2 (75.) Patrick Greindl, 2:3 (86.) Tobias Miksch - SR: Josef Baier (SV Schönthal) - Zuschauer: 80In diesem Match wäre ein Unentschieden für die Nabburger jederzeit möglich und verdient gewesen. In der ausgeglichenen ersten Halbzeit hinterließen die Ettmannsdorfer einen spielerisch guten Eindruck. Beiderseits gab es je drei Torchancen, darunter für den Gast einen Lattentreffer. Mitte der ersten Hälfte brachte David Malcat den TV Nabburg mit 1:0 nach vorne. Im zweiten Durchgang versäumte es die Heimelf, den Vorsprung auszubauen und wurde dafür bestraft. Tobias Schießl glich zum 1:1 aus, dann kam der SCE II durch Basel Kasem zum 2:1. Nabburg kam mit dem 2:2 durch Patrick Greindl nochmals zurück, doch am Ende nutzte Tobias Miksch die letzte gute Gelegenheit der Gäste zum Sieg.SF Weidenthal 2:1 (1:1)...

Trischinger Julian Kurz trifft fünf Mal hintereinander

So, 22/04/2018 - 22:22
Im Spiel zwischen dem SV Trisching und dem SC Kreith gelang dem Trischinger Spieler Julian Kurz ein sportliches Kunststück, welches auch im Amateurfußball nicht jede Woche zu sehen ist.Das Trischinger Eigengewächs erzielt nach der Führung seiner Mannschaft in der 3. Minute durch Dominik Graf sage und schreibe fünf Treffer hintereinander für seine Elf und sicherte somit gleichzeitig seinen Mitspielern und Trainer Gerald Lösch den frühzeitigen Klassenerhalt.SV Haselbach 5:1 (2:0) FC Wernberg IITore: 1:0 (6.) Daniel Bohnert, 2:0 (43.) Georg Graf, 3:0 (51.) Max Möschl, 3:1 (74.) Marius Zachmann, 4:1 (76.) Daniel Bohnert, 5:1 (81.) Johannes Mändl - SR: Stefan Bauer (Klardorf) - Zuschauer: 100Einen zu keiner Zeit gefährdeten 5:1 Heimerfolg feierte der SV Haselbach zu Hause gegen die zweite Mannschaft des FC Wernberg. Spielertrainer Daniel Bohnert eröffnete das muntere Toreschießen schon in der sechsten Spielminute. Georg Graf stellte zwei Minuten vor dem Pausenpfiff den in dieser Höhe verdienten 2:0-Halbzeitstand her. Das 3:0 durch Max Möschl war logische Konsequenz der Haselbacher Überlegenheit. Wernbergs Marius Zachmann ließ die Gäste mit dem Treffer zum 3:1 noch einmal hoffen, doch erneut Daniel Bohnert und Johannes Mändl rückten die Verhältnisse in diesem Spiel wieder zurecht.SV Trisching 6:0 (3:0) SC KreithTore: 1:0 (3.) Dominik Graf, 2:0/3:0/4:0/5:0/6:0 (16./40./62./66./85.) Julian Kurz - SR: Robert Prasch (Kleinwinklarn) - Zuschauer: 50Der SV Trisching macht mit dem 6:0-Kantersieg zu Hause gegen den SC Kreith/Pittersberg den Klassenerhalt perfekt. Wurde man in der vergangenen Woche noch bei der Schwandorfer Eintracht regelrecht vorgeführt und musste eine empfindliche Niederlage einstecken, präsentierte sich die Mannschaft von Trainer Gerald Lösch von der ersten Minute des Spiels an stark und ließ den Gästen aus dem Schwandorfer Westen nicht den Hauch einer Chance. Trischings...

Angela Merkel eröffnet Hannover Messe

So, 22/04/2018 - 22:16
Künstliche Intelligenz, fühlende Roboter oder selbstfahrende Gabelstapler - die Hannover-Messe zeigt, was es mit der Industrie 4.0 auf sich hat. Doch zur Eröffnung geht es vor allem um etwas völlig anderes.Hannover. Mit eindringlichen Aufrufen zu freiem Handel hat die weltgrößte Industrie-Leistungsschau Hannover-Messe begonnen. Die Grundsatzeinigung auf ein Handelsabkommen zwischen der EU und Mexiko sei eine "wirklich gute Nachricht", sagte Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) am Sonntag bei der Eröffnung der Messe.Mexikos Präsident Enrique Peña Nieto aus dem diesjährigen Partnerland erklärte trotz protektionistischer Töne von US-Präsident Donald Trump: "Wir haben viel Vertrauen, dass es uns gelingen wird, ein Freihandelsabkommen mit Nordamerika zu schließen und dass es zum Vorteil für alle Partner wird." Das aktualisierte Abkommen zwischen der Europäischen Union und Mexiko soll Zölle für Agrarprodukte weitgehend abschaffen. Künftig können 99 Prozent der Waren frei gehandelt werden. Insgesamt sollen europäische Firmen bis zu 100 Millionen Euro pro Jahr an Zöllen sparen.Die bis zum 27. April dauernde Hannover-Messe soll den neuesten Stand bei Digitalisierung und Vernetzung von Produktionsabläufen ("Industrie 4.0") abbilden. Mehr als 5000 Aussteller aus 75 Ländern stellen in Hannover neue Produkte und Technologien rund um die Zusammenarbeit von Robotern und Menschen, künstliche Intelligenz sowie die Vorbereitung der Stromnetze auf die E-Mobilität vor.Peña Nieto kündigte es als Ziel an, sein Land als attraktiven Wirtschaftsstandort zu präsentieren. Die meisten der rund 125 Millionen Einwohner seien jung, es sei ein dynamischer Markt, der Investoren Rechtssicherheit biete. Mexiko sei eine der am stärksten in die Welt integrierten Ökonomien. Merkel betonte, Mexiko sei Deutschlands wichtigster Handelspartner in Lateinamerika. "Wir sind nicht nur gute Handelspartner, wir sind auch gute Investitionspartner", erklärte sie mit Blick...

Frustrierendes Halbfinal-Aus

So, 22/04/2018 - 22:16
Die Bürde des 0:2-Rückstands ist für die deutschen Tennis-Damen zu groß. Die Auswahl um Angelique Kerber und Julia Görges verpasst im Fed-Cup den Final-Einzug. Gerade Kerber enttäuscht gegen Tschechien auf ganzer Linie.Stuttgart. Mit geröteten Augen kauerte Angelique Kerber nach dem bitteren Halbfinal-Aus im Fed-Cup traurig auf ihrem Stuhl. In sich zusammengesunken versuchte die zweimalige Grand-Slam-Siegerin zu erklären, warum sie die Erwartungen nicht annähernd erfüllen konnte. "Es wird ein bisschen dauern, bis man darüber weg kommt. Wir wissen alle, dass das eine Chance war", räumte die 30-Jährige ein.Kerbers frustrierendes 2:6, 2:6 gegen Petra Kvitova hatte am Sonntag in Stuttgart die Niederlage der deutschen Tennis-Damen gegen das Weltklasse-Team aus Tschechien besiegelt. Die ehemalige Nummer eins der Welt trat dabei völlig chancenlos auf. Auch wegen der beiden Niederlagen der einstigen Vorzeigespielerin verpassten die Deutschen in Top-Besetzung mit dem klaren 1:4 den ersehnten ersten Finaleinzug nach dem verlorenen Endspiel von 2014. Es war ein insgesamt ernüchternder Auftritt von Kerber, ohne Mumm und Mut. "Es geht nur noch besser. Ich habe heute und gestern alles gegeben", sagte die Kielerin. "Wir haben immer noch den Traum und das Ziel, den Titel zu holen. Wir hoffen immer noch, dass er eines Tages in Erfüllung geht."Die oft gerühmte Generation um Kerber scheiterte zwar dieses Mal an zwei Top-Ten-Spielerinnen, leistete insgesamt trotz der Aussicht auf ein Heim-Finale aber zu wenig Gegenwehr. "Wir sind super-traurig, allen voran eine Angie", sagte die Verantwortliche fürs deutsche Damen-Tennis, Barbara Rittner. "Die Mädels hatten sich sehr viel vorgenommen. Nächstes Jahr greifen wir neu an.""Vielleicht rechnet keiner mit uns, aber ich glaube, dass wir gut genug sind, dieses Ding zu drehen", hatte Görges nach ihrem beeindruckenden 6:4, 6:2 und einem mitreißendem Auftritt gegen Karolina Pliskova angekündigt. Doch die...

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