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Aktualisiert: vor 5 Stunden 4 Minuten

SpVgg SV beendet schwarze Serie

So, 22/04/2018 - 22:16
Es geht doch. Die SpVgg SV Weiden gewinnt die als "Endspiel" deklarierte Partie gegen den SV Erlenbach. Der 4:1-Sieg war der erste volle Erfolg nach zehn Spielen ohne Sieg und dem 2:0 am 28. Oktober 2017 beim 1. FC Sand.Benjamin Werner mit einem Dreierpack und Ondrej Brusch mit seinem Premierentreffer im schwarz-blauen Dress sorgten dafür, dass die SpVgg SV mit nun 28 Punkten auf Rang 14 in der Tabelle vorrückte. Der direkte Klassenerhalt befindet sich mit zwei Punkten Rückstand auf die DJK Don Bosco Bamberg wieder in Sichtweite. Dementsprechend war Trainer Florian Schrepel erleichtert: "Wir haben uns endlich einmal belohnt. Der Sieg war hochverdient und ich hoffe, dass uns das Erfolgserlebnis gut tut. Wir sind gut mit dem Druck umgegangen."Sein Gegenüber Sebastian Göbig ärgerte sich vor allem über seine personellen Möglichkeiten und die Tatsache, dass er sogar selbst als Spieler agieren musste: "Es ist natürlich bitter, wenn du zu so einem Spiel mit dem letzten Aufgebot fährst. Deswegen kann ich meinen Jungs keinen Vorwurf machen." Rückstand durch Kopfball Die SpVgg SV startete unverändert im Vergleich zum Punktgewinn beim FSV Erlangen-Bruck in der Vorwoche. Allen Akteuren war die Bedeutung dieser Begegnung anzumerken. Stabilität in der Defensive war oberste Priorität, weswegen die Abtastphase länger als gewohnt ausfiel. Die erste gefährliche Aktion hatte Adam Hajek, als dieser nach einer Flanke von Matthias Heinl aus kurzer Distanz an Gästetorwart Kristijan Ivkic scheiterte (25.). Dann setzten die Gäste die erste Duftmarke. Eine Ecke von Baris Eren köpfte Jakob Traut unhaltbar unter die Latte zum 0:1 (35.)."In dieser Phase haben wir um das Gegentor gebettelt und waren zu weit weg von den Gegenspielern. Es war wichtig, dass wir schnell reagiert haben", meinte Schrepel. Denn kurz danach vollendete Benjamin Werner eine Kombination über die linke Seite. Der wieder als Außenverteidiger agierende Johannes...

Zweitliga-Aufstieg für 1. FC Magdeburg und SC Paderborn

So, 22/04/2018 - 22:16
Magdeburg/Paderborn. Nach fast drei Jahrzehnten in der sportlichen Bedeutungslosigkeit ist dem 1. FC Magdeburg der erstmalige Aufstieg in die 2. Fußball-Bundesliga gelungen. Der einzige Europapokalsieger der ehemaligen DDR machte mit einem 2:0 gegen Fortuna Köln den Sprung in Liga zwei perfekt. Zeitgleich korrigierte der punktgleiche Drittliga-Spitzenreiter SC Paderborn mit einem 3:0 gegen die SpVgg Unterhaching den eigenen Betriebsunfall. Die Freude in Magdeburg war indes getrübt. Überschattet wurden die Feierlichkeiten von schweren Ausschreitungen in der Innenstadt. Die Polizei setzte nach eigenen Angaben einen Wasserwerfer ein, um die Randalierer zurückzudrängen. Rund 150 Vermummte warfen Steine und Flaschen auf Einsatzkräfte. Sachsen-Anhalts Sport- und Innenminister Holger Stahlknecht (CDU) verurteilte die Ausschreitungen auf das Schärfste. "Solche Gewalttäter gehören öffentlich geächtet", erklärte er auf Facebook. Er forderte alle friedlichen Fans auf, sich zu positionieren. "Wenn Freudenstimmung in blinder Zerstörungswut und Gewalt endet, dann läuft gehörig etwas schief. Das hat nichts mit Fankultur zu tun", so Stahlknecht. Bevor die Stimmung umschlug, hatten mehr als 22 000 Fans im Stadion und rund 2500 Menschen in der Innenstadt friedlich den Erfolg der Magdeburger gefeiert. Bild: Peter Förster/dpa

Domenico Tedesco tobt nach Schalke-Remis

So, 22/04/2018 - 22:16
Köln. Auch wenn der Kölner Abstieg nun praktisch besiegelt ist, erhoben sich die Zuschauer nach dem Abpfiff und spendeten den verzweifelten Spielern minutenlang Applaus. Nicht nur bei Torwart Timo Horn flossen die Tränen nach dem 2:2 (1:2) vor eigenem Publikum gegen den FC Schalke 04. "Jeder Gang zu den Fans ist nicht einfach. Aber nicht, weil man etwas befürchtet", sagte Marcel Risse. Der Mittelfeldspieler zeigte mit seinem Ausgleichstreffer, dass die Moral beim Tabellenletzten ungebrochen ist. Sauer war dagegen Schalke-Coach Domenico Tedesco: "Arroganter kann man nicht spielen", schimpfte er. Nach Toren von Breel Embolo (5.) und des überragenden Jewgen Konopljanka (23.) schienen die unter der Woche im Pokal-Halbfinale an Frankfurt gescheiterten Gelsenkirchener auf dem besten Weg zum siebten Sieg aus den letzten acht Spielen. Köln aber schlug durch Leonardo Bittencourt (26.) und Risse (83.) zurück.

Baum erteilt Feier-Befehl

So, 22/04/2018 - 22:16
Augsburg. Die Mainzer Fußball-Profis hatten längst frustriert den Platz verlassen, als die Augsburger Nichtabstiegsparty startete. Nach dem 2:0 (1:0) am Sonntag feierte das 40-Punkte-Team um Torjäger Alfred Finnbogason erst ausgelassen vor der Fankurve die Zulassung zu einer achten Bundesligasaison am Stück. Dann erteilte Trainer Manuel Baum den internen Feierbefehl. "Sie muss feiern", antwortete Baum auf die Frage, ob die Mannschaft jetzt bis in die Nacht feiern dürfe.Für die Mainzer geht dagegen das große Zittern nach "der verdienten Niederlage", wie Trainer Sandro Schwarz urteilte, weiter. Die Rheinhessen verharren drei Spieltage vor Saisonende mit 30 Punkten auf dem gerade zur Rettung reichenden 15. Tabellenplatz. "Die Lage hat sich nicht verändert", sagte Schwarz zur Situation unten. "Die erste Halbzeit haben wir hergeschenkt und schlecht gespielt. Die zweite Halbzeit war besser", sagte Kapitän Pablo De Blasis. "Nächstes Mal versuchen wir, zu Hause zu gewinnen", kündigte der Argentinier mit Blick auf das Spiel am kommenden Sonntag gegen Leipzig an. Michael Gregoritsch (29. Minute) und Rückkehrer Finnbogason (90.+2) erzielten vor 29 110 Zuschauern die Tore. Gregoritsch wurde bei seinem zwölften Saisontreffer glänzend freigespielt von Torjäger Finnbogason, der ein starkes Comeback bot und in der Nachspielzeit ebenfalls zum zwölften Mal traf. Die offensiv aufgestellte Mannschaft von Baum siegte nach vier Niederlagen am Stück wieder daheim."Es ist riesig. Von der Mannschaft war es eine ganz tolle Saison", sagte FCA-Manager Stefan Reuter und lobte besonders Finnbogason, der nach drei Monaten Pause gleich die komplette Spielzeit durchhielt. "Großes Kompliment. Das hätte ich ihm nicht zugetraut." Finnbogasons Rückkehr beflügelte den FCA. Seit Ende Januar musste der isländische Nationalstürmer wegen einer Wadenverletzung pausieren. Mit ihm kam wieder deutlich mehr Schwung und Zug ins Offensivspiel.

Holstein Kiel im Blick

So, 22/04/2018 - 22:12
In Regensburg darf weiterhin geträumt werden. Auch gegen St. Pauli landet der Aufsteiger einen Dreier. Drei Spieltage vor Schluss liegt der SSV Jahn weiter in Schlagdistanz zum Aufstiegs-Relegationsplatz.So sieht eine Partie aus, wenn die eine Mannschaft im Gefühl des sicheren Klassenerhalts befreit aufspielen kann, und die andere vom Druck des Gewinnenmüssens gelähmt wird: Der selbstbewusst und unaufgeregt agierende SSV Jahn Regensburg besiegte am Samstag einen erschreckend harmlosen FC St. Pauli in der 2. Bundesliga völlig verdient mit 3:1 (2:0). Die Hamburger zeigten sich undiszipliniert und schwächten sich durch zwei Rote Karten für Sami Allagui (griff Jahn-Kapitän Marco Grüttner an den Hals) und Cenk Sahin (grobes Foul gegen Jann George) selbst. Die Oberpfälzer verbleiben damit auf dem vierten Tabellenplatz und mit zwei Zählern Rückstand in Schlagdistanz zum Dritten aus Kiel - der am Montag daheim gegen Nürnberg erst noch gefordert ist."Zu allererst haben wir jetzt auch rechnerisch den Klassenerhalt in der Tasche. Das ist für einen Aufsteiger drei Spiele vor Saisonende einfach sensationell", lobte Jahn-Trainer Achim Beierlorzer. Bei seiner Mannschaft sei kein Spannungsabfall zu erkennen gewesen und auch in den verbleibenden drei Partien in Duisburg, zu Hause gegen Darmstadt sowie in Bochum sei damit keinesfalls zu rechnen. "Wir konzentrieren uns weiterhin nur auf unsere Leistung. Und dann schauen wir, was am Ende dabei herausspringt." Besonderes Lob zollte Beierlorzer dem Ersatz-Torhüter André Weis, der den kurzfristig wegen eines im Abschlusstraining erlittenen Rippenbruchs ausgefallenen Philipp Pentke tadellos ersetzt hatte.Philipp Ziereis, der aus Schwarzhofen stammende Kiezkicker, war dagegen bedient. "Für mich persönlich war es schön, nach fünf Jahren wieder mal nach Regensburg zu kommen, auch wenn ich mir die Rückkehr natürlich anders vorgestellt hatte." Vor allem mit den beiden Platzverweisen haderte Ziereis. "Der zweite...

Borussia Dortmund rehabilitiert sich nach Derby-Schmach

So, 22/04/2018 - 22:12
Dortmund. Borussia Dortmund fühlte sich plötzlich wieder wie in besseren Zeiten. "Wir haben zwei Gesichter", sagte Doppeltorschütze Marco Reus nach der spielerischen Wiederauferstehung mit der 4:0-Gala gegen Bayer Leverkusen. "Das begleitet uns durch die gesamte Saison. Heute hat man gesehen, dass die Mannschaft intakt ist. Von der Mentalität und vom Charakter her haben wir eine super Leistung gezeigt." Der BVB rehabilitierte sich für die bittere 0:2-Derbypleite auf Schalke eine Woche zuvor und kam seinem Saisonziel erheblich näher. Dazu versöhnte er sich ein Stück weit mit den eigenen Fans nach zuletzt schwachen Auftritten. Bild: Ina Fassbender/dpa

2500 Club-Fans nehmen Trip auf sich

So, 22/04/2018 - 22:12
Erstes großes Endspiel um den Aufstieg: Und zumindest um die lautstarke Unterstützung ihrer Fans müssen sich die Profis des 1. FC Nürnberg im Topspiel am Montagabend (20.30 Uhr/Sky) beim erstaunlich starken und auch stabilen Aufsteiger Holstein Kiel nicht zu sorgen. Rund 2500 Club-Anhänger nehmen die mehr als 700 Kilometer weite Anreise in Kauf und wollen Kapitän Hanno Behrens und seine Teamkollegen auch an einem Wochentag anfeuern.Dritter gegen Zweiter - mehr Spitzenspiel geht kaum. Und Behrens verspricht den eigenen Anhängern eine wild entschlossene Club-Elf, die den Vorsprung auf den Verfolger im Idealfall vorentscheidend auf fünf Punkte vergrößern möchte: "Wir spielen auf Sieg, wie in jedem Spiel. Auf Unentschieden zu spielen, ist ein ganz schlechter Rat. Das ist schon oft schief gegangen, wenn sich das Mannschaften vorgenommen haben."Ähnlich offensiv äußerte sich der Trainer. "Ein Remis ist unser Minimalziel. Im Idealfall möchten wir natürlich gewinnen", sagte Michael Köllner vor dem Schlüsselspiel. Immerhin stellt der Club mit sieben Siegen, fünf Unentschieden und nur drei Niederlagen das auswärtsstärkste Team der Liga. "Wir sind auswärts vehement stark, das werden wir in Kiel brauchen", erklärte Köllner.Auf Abwehr- und Offensivkraft wird es im Holstein-Stadion ankommen. "Es wäre natürlich sehr wichtig, wenn wir die Null halten. Dann gewinnen wir das Spiel, denke ich", sagte Behrens. Vorne setzt der Kapitän auf den nach seiner Knieverletzung zurückgekehrten Torjäger Mikael Ishak (12 Saisontore) sowie Joker Adam Zrelak, der zuletzt beim 1:1 in Ingolstadt sein erstes Zweitligator erzielte."Mikael ist wieder da. Er ist wieder dran, dass er wieder ein Tor schießt", sagte Behrens: "Und Adam kann gerne auch wieder ein Tor machen. Da haben wir zwei Spieler mit Qualität, die Tore schießen können am Montag." Köllner will jedenfalls nicht mauern. "Wir werden auf Tore aus sein. Das ist unser Erfolgsmerkmal die ganze...

Gelungenes Training für Real Madrid

So, 22/04/2018 - 22:12
Hannover. Endlich Real! Nach einem weiteren Bundesliga-Spiel mit Trainingscharakter sehnen sich die Münchener Bayern regelrecht nach dem Königsklassen-Knaller gegen Cristiano Ronaldo und Co. In den beiden Halbfinal-Duellen der Champions-League will der Deutsche Meister Revanche für das bittere Viertelfinal-Aus im Vorjahr nehmen und dem Traum vom erneuten Triple eine entscheidenden Schritt näher kommen. "Wir gehen selbstbewusst in das Spiel rein", sagte Weltmeister Thomas Müller mit Blick auf das Hinspiel gegen Real Madrid am Mittwoch. "Wir wissen, dass es jetzt um alles geht."Das 3:0 bei Hannover 96 spulten die national längst enteilten Bayern mit gewohnter Souveränität ab. Es war nicht mehr als ein leichtes Anschwitzen. "Wir sind gut drauf, und das müssen wir auch am Mittwoch zeigen", sagte Arjen Robben. Der Niederländer stand in Hannover als einer der wenigen Stars in der Anfangsformation. Ansonsten hatte Bayern-Coach Jupp Heynckes sein Team wieder kräftig umgekrempelt. Alles ist dem Aufeinandertreffen mit Real Madrid untergeordnet, die Bundesliga wird nur noch als Übungsbetrieb zwischen den Highlight-Spielen wahrgenommen. "Wichtig war, dass sich heute niemand verletzt hat", sagte Robben, für den in Hannover nach 45 Minuten Schluss war. Für ihn kam Müller, der zunächst wie Mats Hummels, Franck Ribéry, Javier Martinez, Robert Lewandowski, und Joshua Kimmich auf der Bank saß. Kaum im Spiel, brachte der Nationalspieler die Gäste in Führung (57.). Der später ebenfalls eingewechselte Lewandowski (73.) sowie Sebastian Rudy (89.) schraubten das Ergebnis in standesgemäße Höhe. "Es hat richtig Spaß gemacht zuzuschauen", lobte Sportdirektor Hasan Salihamidzic.Lange aufhalten wollten sich die Münchener mit dem Pflichtsieg nicht. Unmittelbar nach Abpfiff ging der Blick in Richtung Real. "Wir haben viele Erfahrungen in Bernabeu gemacht", sagte Robben, der früher das Real-Trikot trug. Bereits 2014 war im Halbfinale gegen Real Schluss. Doch zu viel...

Kickers jetzt zwei Punkte vorne

So, 22/04/2018 - 22:06
Die Kickers schleichen sich langsam davon. Nach dem klaren 4:0 über den SV Mitterteich II führen die Selber die Tabelle der Kreisliga Süd mit zwei Punkten Vorsprung an, da der VfB Arzberg beim ATSV Tirschenreuth nicht über ein 1:1 hinauskommt.Es war eine klare Angelegenheit für die Kickers Selb, die zuhause den SV Mitterteich II (8./34) mit 4:0 abfertigten. Enttäuschung hingegen bei Verfolger VfB Arzberg (2./58) nach dem 1:1 beim ATSV Tirschenreuth (15./22). Ob den abstiegsbedrohten Kreisstädtern dieser eine Punkt hilft, ist fraglich. Jedoch musste auch der SC Mähring (14./23) gegen den 1. FC Schwarzenbach beim 1:1 die Punkte teilen.ASV Wunsiedel 3:2 (2:1) SpVgg WiesauTore: 0:1 (3.) Christoph Wührl, 1:1 (34.) Michael Koller, 2:1 40.) Maximilian Träger, 3:1 (54.) Michael Koller, 3:2 (84.) Andreas Bauernfeind - SR: Christian Hirsch (Waldsassen) - Zuschauer: 120(zet) Die Gäste begannen stark und gingen mit der ersten Chance in der 2. Minute in Führung. Bereits in der 5. Minute hatten die Gäste eine weitere klare Chance, die jedoch vergeben wurde. Erst nach 20 Minuten hatte sich der ASV gefangen, doch eine gute Möglichkeit wurde vergeben. In der 32. Minute holte der Gästekeeper einen Ball aus dem Kreuzeck, doch zwei Minuten später erzielte Michael Koller den Ausgleich und Maximilian Träger traf zur 2:1-Führung. Im zweiten Durchgang erhöhte Michael Koller auf 3:1 und der ASV sah schon wie der sichere Sieger aus. Doch der ATSV machte es noch einmal spannend, denn Wiesau verkürzte auf 2:3. Am Ende war es jedoch ein knapper, aber verdienter Sieg für den ASV Wunsiedel.Kickers Selb 4:0 (1:0) SV Mitterteich IITore: 1:0 (30.) Frantisek Kura, 2:0 (53.) Alexander Terehof, 3:0 (64./Eigentor) Florian Greim, 4:0 (81.) Waldemar Schneider - SR: Mika Bauerfeind (FC Kronach) - Zuschauer: 75(ssp) Obwohl sie sich keineswegs nur hinten einigelten, hatte Torverhinderung bei den Gästen oberste Priorität. Sie...

Spitzenduo weiter im Gleichschritt

So, 22/04/2018 - 22:06
Weiden/Tirschenreuth. Die SV Grafenwöhr (1. Platz/56 Punkte) marschiert in Richtung Bezirksliga-Aufstieg. Nach dem 4:0-Sieg bei Schlusslicht DJK Irchenrieth (14./13) hat die Lang-Truppe in der Kreisliga Nord vier Spieltage vor Saisonende weiterhin vier Punkte Vorsprung vor Verfolger SpVgg SV Weiden II (2./52).Die Wasserwerkelf ließ wie Grafenwöhr nichts anbrennen und behielt im Stadtderby gegen die DJK Weiden (8./27) hochverdient mit 2:0 die Oberhand. Während der FC Weiden-Ost (3./39), FC Tremmersdorf (4./36) und SV Plößberg (5./33) gelassen dem Saisonende entgegensehen können, herrscht im Rest des Feldes helle Aufregung. Selbst der Tabellensechste SVSW Kemnath (29) darf sich im Abstiegskampf noch nicht in Sicherheit wiegen. Die Messe gelesen scheint für die DJK Irchenrieth. Das Schlusslicht weist nunmehr zehn Punkte Rückstand auf den Relegationsplatzinhaber SV Anadoluspor (12./23) auf.SV Plößberg 4:0 (3:0) DJK EbnathTore: 1:0 (7.) Tobias Walter, 2:0 (9.) Michael Sonnberger, 3:0 (40.) Toni Weniger, 4:0 (75.) Matthias Freundl - SR: Stefan Korzendorfer (Arzberg) - Zuschauer: 100 - Besonderes Vorkommnis: DJK-Torwart Schmidt hält Foulelfmeter von Sonnberger(svp) Einen überzeugenden Heimsieg landete der SV Plößberg. Dabei begannen die Gastgeber etwas nervös und der Gast hatte in den Anfangsminuten ein leichtes Übergewicht, war aber im Angriff zu harmlos. Die Gastgeber nutzten ihre erste Gelegenheit und gingen durch einen Kopfballtreffer von Tobias Walter in Führung. Nur zwei Minuten später ließ Torjäger Michael Sonnberger das 2:0 folgen. Mitte des ersten Abschnitts verloren die Gastgeber etwas den Faden und Ebnath kam wieder stärker auf. Mitten in diese Drangphase hinein erzielte Toni Weniger das 3:0. Michael Sonnberger hatte kurz vor dem Pausenpfiff die Möglichkeit, das Ergebnis nach oben zu schrauben. Er scheiterte aber mit seinem Strafstoß am Gästekeeper. Nach dem Seitenwechsel kontrollierte der Gastgeber...

Spitzendo im Gleischritt

So, 22/04/2018 - 22:06
Die SV Grafenwöhr (1. Platz/56 Punkte) marschiert in Richtung Bezirksliga-Aufstieg. Nach dem 4:0-Sieg bei Schlusslicht DJK Irchenrieth (14./13) hat die Lang-Truppe in der Kreisliga Nord vier Spieltage vor Saisonende weiter vier Punkte Vorsprung vor Verfolger SpVgg SV Weiden II (2./52).Die Wasserwerkelf ließ wie Grafenwöhr nichts anbrennen und behielt im Stadtderby gegen die DJK Weiden (8./27) hochverdient mit 2:0 die Oberhand. Während der FC Weiden-Ost (3./39), FC Tremmersdorf (4./36) und SV Plößberg (5./33) gelassen dem Saisonende entgegensehen können, herrscht im Rest des Feldes helle Aufregung. Selbst der Tabellensechste SVSW Kemnath (29) darf sich im Abstiegskampf noch nicht in Sicherheit wiegen. Die Messe gelesen scheint für die DJK Irchenrieth. Das Schlusslicht weist nunmehr zehn Punkte Rückstand auf den Relegationsplatzinhaber SV Anadoluspor (12./23) auf.SpVgg SV Weiden II 2:0 (1:0) DJK WeidenTore: 1:0 (26.) Niklas Lang, 2:0 (90.) Patryk Bytomski - SR: Anna-Lena Mayer (VfB Thanhausen) - Zuschauer: 50(otr) Die SpVgg SV Weiden II lässt nicht locker und bleibt auf eigenem Platz (sportlich) weiterhin ungeschlagen. Im Derby gegen die DJK Weiden tat man sich aber schwerer als erwartet und konnte die Dominanz nur in zwei Treffer ummünzen. Das Spiel der Gastgeber litt sicher auch unter dem Umstand, dass Routinier Michael Riester nach einer knappen Viertelstunde verletzungsbedingt ausscheiden musste. Die Bayernligareserve kontrollierte während der gesamten Spielzeit das Geschehen und ließ für die Gäste keine wirklich nennenswerte Torgelegenheit zu. Selbst erspielte man sich zahlreiche klare Chancen, die aber nicht genutzt wurden. Nach dem Führungstreffer durch Niklas Lang (26.) musste der SpVgg-SV-Anhang bis zur Schlussminute ausharren, ehe Patryk Bytomski nach einer feinen Einzelleistung das 2:0 in einem fairen Derby gelang.DJK Irchenrieth 0:4 (0:1) SV GrafenwöhrTore: 0:1 (33.) Fabian Lober, 0:2...

SV Weiden ballert Fulda weg

So, 22/04/2018 - 22:02
Die Wasserballer des SV Weiden bleiben in Heimspielen eine Macht. Der Zweitliga-Spitzenreiter ballert die Wasserfreunde Fulda aus der Thermenwelt.Das erste der beiden Schlüsselspiele für die Weidener Wasserballer ging klar auf das Konto der Oberpfälzer. Die Wasserfreunde Fulda mussten mit 4:17 (0:1, 1:4, 1:7, 2:5) eine schmerzliche Niederlage einstecken. Das Ergebnis ist zwar deutlich, doch nur die anfangs mangelhafte Torausbeute der Weidener bewahrte die Hessen vor einem Desaster. Gäste überrollt Nach dem überzeugenden Auftaktviertel stand es nämlich trotz der haushohen Überlegenheit der SV-ler nur 1:0 zur ersten Pause. Ein schmeichelhaftes Zwischenresultat für die Gäste. Die Max-Reger-Städter wurden im Laufe der Begegnung immer sicherer im Abschluss und überrollten aus einer souveränen Verteidigung heraus die Gäste. Der Tscheche Marek Janecek zeigte sich bei dem Kantersieg in Torlaune und überzeugte mit sechs Treffern.Chancen am laufenden Band gab es bereits im ersten Viertel für die Hausherren. Erst in der dritten Überzahl traf Robert Reichert zum 1:0. Die Oberpfälzer fuhren einen sehenswerten Angriff nach dem anderen, trafen jedoch meist das Aluminium oder scheiterten am hessischen Schlussmann. Mit der mageren Eintoreführung gingen die SV-ler in die erste Pause und holten sich deutliche Worte von Trainer Thomas Aigner ab. Hattrick von Janecek Die Standpauke wirkte. Gleich zu Beginn des zweiten Viertels trafen die Weidener vier Mal ins WF-Gehäuse, wobei Marek Janecek mit einem Hattrick glänzte. Dann ließen die Aigner-Schützlinge ein wenig nach, doch umso stärker kamen sie aus der Halbzeitpause zurück. Mit 7:1 im dritten und 5:2 im Schlussviertel schraubten sie das Ergebnis nach oben. "Die Vorstellung heute war schon beeindruckend, das macht Lust auf Bundesliga", konnte man auf den Zuschauerrängen hören."Bis jetzt haben wir noch nichts erreicht", warnte jedoch Aigner....

Kirchenlaibach verliert 0Ö:2

So, 22/04/2018 - 22:02
Kulmbach. Mit 0:2 (0:0) zog der TSV Kirchenlaibach beim ATS Kulmbach den Kürzeren und ist in der Bezirksliga Oberfranken Ost nur noch vier Punkte von einem Relegationsplatz entfernt. Dagegen hält der Gastgeber weiterhin Tuchfühlung zu den Spitzenplätzen.Beide Mannschaften suchten von Beginn an ihr Heil in der Offensive. In der Anfangsphase hatten die aktiveren Gäste etwas mehr vom Spiel. Torchancen blieben lange Zeit Mangelware. Nach exakt einer Stunde durfte der ATS-Anhang dank Torjäger Ertac Tonka jubeln. Nach schöner Vorarbeit von Enis Gashi erzielte er das 1:0 für die Kulmbacher. Während die Gäste zwei Minuten später mit einem Freistoß keine Gefahr heraufbeschwören konnten schnürte im Gegenzug Jan Buchta den ATS-Doppelpack. Sein energischer Einsatz im gegnerischen Strafraum wurde belohnt und er vollendete vier Minuten nach dem Führungstreffer eiskalt zum 2:0-Endstand. Die Gäste agierten nach dem 0:2-Rückstand nun deutlich offensiver, ein Treffer wollte jedoch nicht gelingen.ATS Kulmbach: Schuberth, Baumgärtner, Sesselmann (32. Topal), Aiblinger, Tonka, Sener, Horn, Buchta, Werther, Gashi (83. Bär), KonradiTSV Kirchenlaibach: Dujicek, Opfermann, Hofmann (79. Uschold), Knappe, Sebald (20. Kastl), Olpen, Bauernfeind, Dadder, Böhner, Meyer (66. Stangel), MaschingTore: 1:0 (60.) Erdac Tonka, 2:0 (64.) Jan Buchta - SR: Yürük (Steinbach a. Wald) - Zuschauer: 110

Alle Tore nach der Pause

So, 22/04/2018 - 22:00
Poppenreuth. Bis zur Pause rechnete niemand damit, dass der SV Poppenreuth das Heimspiel gegen den TSV Thiersheim so klar gewinnen würde. Denn alle Treffer zum 4:1-Sieg fielen nach dem Wechsel.In der ersten Hälfte neutralisierten sich beide Teams. Das Geschehen spielte sich meist im Mittelfeld ab und Torchancen waren auf beiden Seiten Mangelware. Die beste Möglichkeit zur Führung hatte Koubek, der wunderschön von Curri angespielt wurde, aber alleine vor dem Tor über den Ball trat.Nach der Pause dann ein optimaler Beginn für die Hausherren. Einen Freistoß aus gut 30 Metern von Curri konnte TW Schinner nicht festhalten und Antonyuk hatte keine Mühe und schob ein. Und der Gastgeber legte nach. Immer wieder tauchte er gefährlich vor dem Thiersheimer Kasten auf, aber für das 2:0 musste ein Freistoß herhalten. Wieder zog Curri aus gut 20 Metern ab und der durch die Mauer abgefälschte Ball schlug unhaltbar ein. Danach kam der TSV Thiersheim besser ins Spiel. In der 66. Minute scheiterte M. Seidel am Poppenreuther Torwart Repcik.Fast 15 Minuten lang belagerten die Gäste das heimische Tor und 10 Minuten vor Schluss fiel dann der Anschlusstreffer. Eine Flanke von G. Seidel köpfte Houdecek ein. Auch danach hatte Thiersheim noch einige Möglichkeiten. In den Schlussminuten hatte Eckstein seinen Auftritt. Kurz vorher eingewechselt, brachte er neuen Schwung ins Angriffsspiel der Hausherren. Zunächst wurde er im Strafraum gefoult, den fälligen Elfer verwandelte Sticht sicher. Eine Minute später stand er goldrichtig und vollstreckte eine Flanke von Andel mustergültig. Am Ende war es ein verdienter Sieg der Hausherren, der nach dem 2:1 nur kurz in Gefahr geraten war.SV Poppenreuth: Repcik, Curri, Sticht, Koubek (74. Eckstein), Andel, Fidler (42. Antonyuk), Walther, Peroutka, Krupicka, Plachy, OlahTSV Thiersheim: Schinner, Sattler, G. Seidel, M. Seidel (67. Rebhan), Sycha, Hartbauer, Schwalb, Fuhrmann, Hudecek, Pollak, Winkeler...

Zuschauer kommen auf ihre Kosten

So, 22/04/2018 - 22:00
Das Spitzenspiel in der Kreisklasse Ost machte vor 200 Zuschauern seinem Namen alle Ehre. Tabellenführer TSV Neualbenreuth (59 Punkte) und Verfolger SG Marktredwitz (2./59) trennten sich 2:2. Der TSV hatte schon 2:0 geführt, war aber mit dem Remis gut bedient, da die Gastgeber fast mit dem Schlusspfiff einen Elfmeter verschossen. Es bleibt also weiter spannend im Kampf um die Meisterschaft. Der ASV Waldsassen (3./53) musste abreißen lassen, da er beim TSV Konnersreuth II (10./31) mit 0:1 verlor.FC Tirschenreuth II 5:0 (2:0) TSV BärnauTore: 1:0 (20.) Fabian Schenkl, 2:0 (43.) und 3:0 (46.) Samuel Gebru Fantaye, 4:0 (51.) Fritz Perez, 5:0 (53.) Alexander Wölfl - SR: Martin Braun (Kickers Selb) - Zuschauer: 55(wga) Bereits in den ersten Minuten hatten die Platzherren durch Wölfl und Gleißner sowie die Gäste durch Orsel große Chancen. Dann bestimmten die Platzherren das Spielgeschehen und zeigten gute Kombinationen im Mittelfeld. Im Angriff fehlte aber meist der letzte genaue Pass und die Konzentration beim Torschuss, so dass bis zur Pause nur zwei Tore heraussprangen. Die Gäste versuchten mit weiten Schlägen auf Lebeda und Orsel zum Erfolg zu kommen, doch Schwägerl und Burger waren aufmerksame Bewacher und ließen kaum einen Torschuss zu.Nach der Pause trumpften die Platzherren auf und schossen innerhalb zehn Minuten drei schön herausgespielte Tore. Die Trinkpause beendete diesen Sturmlauf und das Spiel verflachte zusehends. Kurz vor Schluss fischte FC-Keeper Moritz Malzer einen Schuss von Vaclav Sestak aus dem Winkel und verhinderte dadurch den Ehrentreffer.SG FSV TIR/Großk. 1:1 (0:0) SV GriesbachTore: 1:0 (62./Eigentor) Daniel Kreuzer, 1:1 (89.) Thomas Reger - SR: Martin Hofmann (BSC Furthammer)- Zuschauer: 70In der ersten Halbzeit war die Heimmannschaft spielbestimmend. Nach dem Wechsel ging sie durch ein Eigentor des Griesbachers Daniel Kreuzer mit 1:0 in Führung. Die Gäste entwickelten...

Ein schwacher Auftritt

So, 22/04/2018 - 22:00
Einen Sieg hat der SV Mitterteich im Heimspiel am Samstag eingeplant. Schließlich ist Schlusslicht SpVgg Erlangen zu Gast. Aber am Ende ist die Mannschaft von Trainer Andreas Lang richtig enttäuscht."Das war ein gebrauchter Tag", lautete die erste Reaktion eines enttäuschten SV-Trainers Andreas Lang nach einer wenig berauschenden Begegnung. "Über die gesamten 90 Minuten war meine Mannschaft nie präsent." Die SpVgg Erlangen nutzte die Gunst der Stunde und gewann unterm Strich völlig verdient mit 3:1 (2:0). Überschwänglich feierten die Gäste den wohl unerwarteten Sieg und schöpfen wieder Hoffnung im Kampf um den Klassenerhalt."Die letzten anstrengenden Wochen gingen an die Substanz meiner Mannschaft", nannte SV-Coach Andreas Lang den schwachen Auftritt. "Uns gelang es nie, die Spannung aufrecht zu halten. Außerdem zeigten die Mittelfranken mehr Willen zum Sieg." Stark ersatzgeschwächt sah sich die Heimelf von Beginn an stürmischen Angriffen ausgesetzt. Von soviel Elan des Tabellenletzten offensichtlich überrascht bekam die heimische Abwehr mehr Arbeit als ihr lieb war. Schon nach fünf Minuten verpasste der agile Gästekapitän Simon Exner aus fünf Metern die Führung. Lichterloh brannte es kurze Zeit später bei einem Freistoß, den Exner an die Latte setzte. Nur gut, dass SV-Keeper Michael Schultes den Abpraller mit einer Glanztat entschärfte. Zur verdienten Führung benötigten die lauffreudigen Gäste einen für SV-Trainer Andreas Lang zweifelhaften Strafstoß. Colin Diederichs ließ sich die Chance nicht entgehen. Im Tiefschlaf befand sich die heimische Abwehr beim 0:2. Einen hohen weiten Ball unterschätzten zwei Mitterteicher Abwehrspieler, Colin Diederichs bedankte sich, hob das Leder über Torwart Michael Schultes, aber auch an die Latte. Kay Zollhofer war zur Stelle und erzielte den Pausenstand.Nur fünf Minuten nach dem Wechsel fiel die endgültige Entscheidung, wieder einmal nach einer Standardsituation. Ein Freistoß fand den völlig...

Vohenstrauß und Schirmitz trennen sich 1:1

So, 22/04/2018 - 21:56
In einem Derby auf schwachem Bezirksliga-Niveau trennen sich die beiden Namensvettern SpVgg Schirmitz und SpVgg Vohenstrauß leistungsgerecht mit 1:1. Zahlreiche Fehlpässe, Fouls und Nicklichkeiten prägten die Partie. Vohenstrauß verdiente sich den Punkt mit nur zehn Mann aber redlich.Es war fast zu erwarten, dass Schirmitz nicht an die Glanzleistung vom Freitag mit dem 2:0 über Schwarzhofen anknüpfen konnte. Der schwer erkämpfte Sieg gegen den hohen Favoriten steckte der Truppe von Trainer Josef Dütsch noch sichtlich in den Knochen. Trotzdem erwischte die Heimelf mit dem frühen 1:0 schon in der 8. Minute einen guten Start. Benedikt Kormann warf sich bei einer exakten Flanke von Sebastian Gmeiner mit Wucht in die Ballvorlage und beförderte das Leder unhaltbar ins Vohenstraußer Gehäuse.In der 14. Minute hatten die Gäste die Chance zum Ausgleich, doch Fabian Ertl zielte knapp am linken Pfosten vorbei. Eine Minute später scheiterte zunächst erneut Kormann, bevor Dominik Bredow eine Kormann-Hereingabe verpasste. Als der Vohenstraußer Marcel Pfab im Schirmitzer Strafraum gefoult wurde, deutete der Schiri sofort auf den Elfmeterpunkt. Thomas Schieder ließ sich die Chance zum Ausgleichstreffer nicht entgehen. Danach kam Schirmitz etwas aus dem Rhythmus. Nach einigen Rangeleien beiderseits sah dann in der 42. Minute Gästestürmer Sebastian Dobmayer wegen wiederholten Foulspiels die Ampelkarte.Die mäßige Spielqualität setzte sich auch im zweiten Durchgang fort. Dennoch lag der Schirmitzer Führungstreffer in der Luft, als in der 62. Minute der Vohenstraußer Keeper Radovan Minich einen gefährlichen Freistoß von Kormann gerade noch von der Linie kratzen konnte und Thomas Schieder per Kopf für seinen Torwart ebenfalls auf der Torlinie klärte. Das Team von Norbert Prediger versuchte alles, um vielleicht den Siegtreffer zu erzielen, aber die heimische Abwehr stand - verstärkt durch den wieder spielberechtigten Michael Wells - sicher. Wells hatte sogar...

SV Kulmain feiert Schützenfest: 7:0 in Ensdorf

So, 22/04/2018 - 21:56
Was für eine Blamage für die DJK Ensdorf. Auf heimischem Platz geraten die Vilstaler gegen den abstiegsgefährdeten SV Kulmain mit 0:7 unter die Räder.Ensdorf/Kulmain. Und dabei konnten sich die Gastgeber - immerhin Tabellenfünfter - bei Torhüter Max Hauer bedanken, dass es nicht zweistellig wurde. Der DJK-Keeper rettete noch viermal gegen Gästestürmer, die alleine vor ihm auftauchten. Besonders bitter aus Sicht der DJK: Die Kulmainer mussten für diesen Kantersieg noch nicht einmal eine gute fußballerische Leistung zeigen, die Tore legten ihnen die Ensdorfer in schöner Regelmäßigkeit selbst auf.Die Gäste agierten mit einer Sechserkette sehr defensiv, nach vorne schlugen sie hauptsächlich den Ball lang auf ihren einzigen Stürmer Nicolas Pusiak. Das reichte. Nach zehn Minute verwertete Pusiak einen langen Ball zum 0:1 - vorausgegangen war ein Fehlpass in der Ensdorfer Innenverteidigung. Zwei Minuten später zirkelte Kulmains Nummer Neun einen Freistoß aus 20 Metern in den Winkel.Von dem Doppelschlag erholte sich die DJK nicht mehr. Vielmehr produzierten die Ensdorfer Fehler an Fehler. In der 30. Minute stand es dann auch schon 0:3. Wieder ging ein Fehlpass voraus, Pusiak erzielte einen lupenreinen Hattrick. Nach dem Seitenwechsel änderte sich nichts: Die DJK hatte den Ball, wusste nur nichts damit anzufangen. Kulmain wartete auf Konter, die mit gütiger Mithilfe der Ensdorfer Abwehr noch viermal zum Erfolg führten. Eigene Torchancen konnte sich die DJK nicht erspielen. Am gefährlichsten war eine Flanke, die von einem Kulmainer Verteidiger mit dem Kopf abgefälscht wurde. Obwohl der SV-Torhüter bereits auf den Weg in die andere Ecke war, konnte er den Ball sicher vor der Linie fangen.DJK Ensdorf: Hauer, Dotzler, F. Westiner (68. Reinwald), Reinhardt, A. Weiß, S. Trager (80. Bauer), T. Westiner, Grabinger, Hummel, Siebert, C. KleberSV Kulmain: E. Reger, Popp, Zeltner, Ditschek (81. Griener), Greger, Dumler, Pusiak,...

SV Etzenricht verliert trotz Führung

So, 22/04/2018 - 21:56
Tegernheim/Etzenricht. Der SV Etzenricht hat im Kampf um den direkten Klassenerhalt an Boden verloren. Im Duell beim vor dem Anpfiff um nur zwei Punkte besser gelegenen FC Tegernheim zogen die Fuhrmann-Schützlinge mit 1:3 (1:1) den Kürzeren. Der 13. Platz, der in jedem Fall den unmittelbaren Ligaverbleib ohne Relegation bedeutet, ist nun bereits vier Punkte entfernt.Die Gäste starteten furios und gingen durch einen Konter in der 4. Minute in Front. Pötzl spielte Klahn frei, der sich im Strafraum durchsetzte. Zwar scheiterte der SVE-Stürmer zuerst an Tegernheims Keeper Neumeier, aber im Nachschuss bugsierte er das Leder über die Linie. Fünf Minuten später hatte wiederum Klahn das 2:0 auf dem Fuß, aber er schoss zu überhastet in die Arme von Tegernheims Schlussmann. Zwei Minuten später kam Isufi frei zum Schuss aus 16 Metern, aber Heisig verhinderte den Ausgleich. In der 14. Minute rettete die Latte für die Etzenrichter, Glöckners Kopfball donnerte ans Gebälk. In der 36. Minute war es dann allerdings soweit: Grassl verlor im Mittelfeld ein Kopfballduell, Fischer kam an den Ball und bediente mustergültig Meyer, der das Spielgerät an Heisig vorbei ins Netz schob.Flott ging es auch nach dem Wechsel weiter. König verhinderte die Tegernheimer Führung. Er kratzte Isufis Ball von der Linie. In der 50. Minute hatte die Fuhrmann-Elf wiederum Glück, als Meyer aus 18 Metern den Ball an die Latte schlenzte. Kurz darauf schlief die Etzenrichter Abwehr. Nachdem zunächst eine Ecke geklärt werden konnte, kam der zweite Ball von Fischer auf den einschussbereiten Glöckner und Pötzl bekämpfte diesen durch robusten Körpereinsatz. Der Unparteiische entschied auf Foul und Elfmeter. Meyer ließ Heisig keine Chance. Nun übernahmen die Gäste das Kommando und wollten den Ausgleich. Den hatte zweimal Pötzl auf den Fuß. In der 55. Minute konnte er den Ball in aussichtsreicher Position nicht stoppen und in der nächsten Aktion landete sein Drehschuss in den Armen des Keepers. In...

Wie ein Freundschaftskick

So, 22/04/2018 - 21:34
In einem Derby ohne große Emotionen, ohne große Stimmung und ohne große Aufreger besiegt die DJK Ammerthal in der Fußball-Bayernliga Nord den FC Amberg mit 2:1. Danach sieht es zunächst aber nicht aus. Denn die Mannschaft von Trainer Jürgen Press leistet sich vor der Pause einen unterirdischen Auftritt.Hauptsache gewonnen, lautete das Fazit der Ammerthaler nach dem 2:1-Erfolg am Sonntag gegen den Tabellenletzten FC Amberg, der im Rahmen seiner Möglichkeiten ein ordentliches Spiel ablieferte. Vor knapp 700 Zuschauern hatte die Mannschaft von DJK-Trainer Jürgen Press im ersten Durchgang zwar deutlich mehr Ballbesitz, konnte sich aber durch den lethargischen Spielaufbau keine einzige Torchance erarbeiten. Da war viel zu wenig Tempo in den Aktionen, um den geschickt verteidigenden Gast entscheidend in Bedrängnis zu bringen. Viel zu behäbig Die Amberger hatten durch Sebastian Schulik in der 8. Minute die erste Chance des Spiels, doch DJK-Torwart Christopher Sommerer war auf dem Posten. Amberg agierte sehr defensiv, stand kompakt, machte geschickt die Räume eng und ließ kaum etwas zu. Bei der DJK fehlte das Feuer im Spiel, der behäbige Spielaufbau erinnerte mehr an einen Freundschaftskick. Viele Pässe in die Spitze fanden den Adressaten nicht, so dass FC-Schlussmann Maximilian Bleisteiner kaum gefordert wurde. Die Quittung für den unterirdischen Auftritt der Platzherren folgte in der 26. Minute, als Schulik eine Flanke von Florian Fruth perfekt verarbeitete und zum 0:1 traf. Ammerthal wachte auch jetzt nicht auf und fand bis zum Seitenwechsel kein probates Mittel gegen die diszipliniert auftretenden Amberger. Deutlich besser verlief dann der zweite Abschnitt, die Grün-Schwarzen waren endlich da und erspielten sich Chancen. Geniestreich von Jonczy Eine davon nutzte Michael Jonczy in der 50. Minute nach guter Vorarbeit von Fritz Lieder und Ismailcan Usta zum 1:1. Nur zwei Minuten später hatte der...

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