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Aktualisiert: vor 45 Minuten 45 Sekunden

Schädel eingeschlagen

Do, 18/01/2018 - 15:54
Der Schlag kam von einem Rechtshänder. Vielleicht saß der Täter sogar auf dem Pferd. Er schwang das Schwert oder eine andere Waffe und versetzte dem Menschen damit einen massiven Schlag gegen den Kopf. Der Schädel barst. Das Opfer war sofort tot. Die menschlichen Überreste gruben Archäologe Mathias Hensch und sein Team jetzt neben dem Chor der Spitalkirche aus.Die Skelettteile an dieser Stelle sind besonders zahlreich. "Zum Teil wurden sie aus den ursprünglichen Gräbern herausgeschaufelt und dorthin umgelagert", erklärte Hensch. Daher könne er auch nicht mit Sicherheit sagen, in welcher Zeit der Tote gelebt hat. "Zumindest stammt er aus einer Zeit, in der Waffen wie Schwerter, Äxte oder Hellebarden noch benutzt wurden." Das könne im Mittelalter oder auch in der frühen Neuzeit gewesen sein.   Aufschluss wird die anthropologische und paläopathologische Untersuchung des Schädels durch Anthropologin Eva Kropf im Laufe nächster Woche geben. Der Fund scheint zudem zu belegen, dass auf dem Spitalfriedhof nicht nur Pfründner und Spitalinsassen begraben wurden, sondern auch andere Bürger. Mehr zu Mathias Henschs Funden auf https://schauhuette.com/

65 Einsatzkräfte bei fiktivem Brand in Waidhaus

Do, 18/01/2018 - 15:52
65 Feuerwehrmänner, Polizisten und Helfer vor Ort kämpfen sich mit ihren Einsatzfahrzeugen durch das Schneegestöber am Mittwochabend Richtung Waidhaus. Sie begeben sich selbst in Gefahr, um Personen aus einem angeblich brennenden Haus zu retten. Als sie ankommen, finden sie nichts - außer geschockte Bewohner.Mittwochabend, 21.15 Uhr. Alarm bei der Integrierten Leitstelle. Eine Frau meldet, dass Rauch aus den Fenstern eines Hauses in Waidhaus quillt. Sie gibt der Leitstelle eine genaue Adresse durch. Eine Person - eventuell auch mehrere - sollen im Gebäude sein und sich in Gefahr befinden.Die Feuerwehren aus Vohenstrauß, Eslarn, Pfrentsch, Hagendorf und Waidhaus sowie vier Rettungswagen, ein Arzt, ein Einsatzleiter und ein Helfer vor Ort machen sich sofort auf den Weg - begeben sich bei starkem Schneefall und glatten Straßen selbst in Gefahr, um so schnell wie möglich am Einsatzort zu sein, Menschenleben zu retten. "Die Einsatzkräfte wussten nicht, wie viele Personen in dem Haus wohnen. Sie waren auf alles vorbereitet", informiert Jürgen Meyer, stellvertretender Leiter der Integrierten Leitstelle Weiden. Als die ersten Retter bei der Adresse ankommen, erwartet sie das Unerwartete: Nichts. Kein Rauch dringt aus den Fenstern, keine Bewohner, die panisch versuchen, aus einem brennenden Haus zu fliehen. Es ist still im und um das Anwesen."Wir wussten nicht, was los war. Wir dachten, es handelt sich um einen Brand mit einer oder mehreren Personen in Gefahr. Deshalb haben wir geklingelt - und standen vor völlig überraschten und geschockten Bewohnern", erinnert sich Hans-Peter Müller, zweiter Kommandant der Feuerwehr Waidhaus. Er war mit 17 Mann vor Ort. "Eine komische Situation. Aber letztendlich sind wir froh, dass nichts passiert ist. Es hätte viel schlimmer kommen können." Die Helfer informieren ihre Kollegen, die noch unterwegs sind. Fünf Wagen kehren um, brechen den Einsatz noch während der Anfahrt ab."Schlimm" war der...

60 Minuten für 6 Prozent mehr

Do, 18/01/2018 - 15:52
Eine gute Stunde lang steht am Donnerstag die Produktion in den Werkshallen des Wackersdorfer Innovationspark still. 750 Mitarbeiter versammeln sich um 10 Uhr zum Warnstreik vor den Werkstoren.Die Kollegen aus den Reihen des Autoherstellers BMW und der Zulieferfirmen Automotive Logistics, Schnellecke Group, Lear Corporation und SGL Automotive legten ihre Arbeit nieder. "Wir sind keine Nutztiere, sondern Arbeitnehmer mit einem Recht auf eine angemessene Lohnerhöhung und Arbeitszeitverkürzung", rief der Bevollmächtigte der IG Metall Regensburg, Jürgen Scholz, den streikenden Kollegen zu. Arbeitszeit absenken Die IG Metall verlange sechs Prozent mehr Lohn und für die Beschäftigten die Option, ihre Arbeitszeit befristet auf 28 Wochenstunden absenken und später wieder aufstocken zu können. Die Arbeitgeber bieten dagegen eine Lohnerhöhung von zwei Prozent und eine Einmalzahlung von 200 Euro an und verlangen "eine Flexibilisierung der Arbeitszeit nach oben". Auf dieses Angebot antworten die Gewerkschaften derzeit mit Warnstreiks. 110 000 Arbeitnehmer in Bayern und 500 000 bundesweit hätten sich bislang an den Aktionen beteiligt, wie Jürgen Wechser bestätigt. Der IG-Metall-Bezirksleiter bedauert: "In den drei bisherigen Verhandlungsrunden haben sich die Arbeitgeber nicht bewegt". Nächster Termin ist der 25. Januar. Für den Fall, dass sich auch dann "substanziell" nichts tue, kündigte Jürgen Wechsler 24-stündige Streiks an.BMW-Betriebsrat Michael Faltermeier fordert "einen gerechten Anteil an den Gewinnen" und macht deutlich: "Wir brauchen die Rückendeckung möglichst aller BMW'ler". Er nutzt den Warnstreik auch zur Feststellung: "Die IG Metall ist gegen eine Zweiklassengesellschaft in den Betrieben". Der Leiter des IG-Metall-Vertrauenskörpers kann erste Erfolge melden. Zum 1. Januar sei der Entgeltunterschied der Leiharbeiter zur Stammbelegschaft um weitere sechs Prozent verkürzt worden. Für Übernahme...

Warme Tücher für Mutter und Kind

Do, 18/01/2018 - 15:52
15 000 Euro hat der Förderverein des St. Barbara-Krankenhauses zur Anschaffung von zwei Wärmeschränken für die Geburtshilfe-Abteilung (6000 Euro) und eines EKG-Gerätes für die Notaufnahme (9000 Euro) ausgegeben. Jetzt steht in jedem Kreißsaal des Krankenhauses ein Wärmeschrank, der die Tücher für die Neugeborenen und die Mütter auf 40 Grad aufheizt. "Mit warmen Tüchern vermeiden wir einen Energieverlust bei den Kindern", erklärte Chefärztin Dr. Susanne Merl bei der Übergabe am Mittwoch. Auch die Mütter seien nach der anstrengenden Geburt froh über wärmende Decken. Mit 724 Geburten im vergangenen Jahr blieb das Krankenhaus etwas hinter der Zahl von 2016 zurück. Susanne Merl peilt in diesem Jahr einen neuen Rekord von 800 Geburten an.Dr. Jochen Spieß, Leiter der zentralen Notaufnahme am Krankenhaus, bedankte sich für die Spende eines EKG-Gerätes. Bei 50 Elektrokardiogrammen am Tag allein in der Notaufnahme werde das Gerät gut genutzt.Der Verein der "Freunde und Förderer des Krankenhauses St. Barbara" feiert heuer das 25-jährige Bestehen und organisiert aus diesem Anlass am 24. Februar in der Oberpfalzhalle ein Konzert mit den "Isartaler Hexen". Die vor 17 Jahren gegründete Damen-Band befindet sich auf ihrer Abschiedstournee."Es ist eine der letzten Möglichkeiten, diese Kultband live mitzuerleben", sagte Vorsitzender Andreas Wopperer. Die Besucher erwarte ein vierstündiges Konzert von Bayerisch und Alpenrock über Schlager, Rock und Pop bis hin zu aktuellen Charts. Beginn des Konzerts ist um 19.30 Uhr, Einlass ab 18 Uhr. Karten gibt es im Vorverkauf (10 Euro) an der Information im Globus-Markt, im Tourismusbüro und an der Pforte des Krankenhauses St. Barbara.

Neustart im Tourismusbüro

Do, 18/01/2018 - 14:18
Auf den ersten Blick scheint es, als ob Fremdenverkehr und Technik wenig miteinander zu tun haben. Der Vohenstraußer Christoph Maier beweist das Gegenteil: Der Computerspezialist ist seit dreieinhalb Monaten Chef im Tourismusbüro.Im Interview verrät der 21-Jährige, dass Digitalisierung und Tourismus sehr wohl zusammengehören. Außerdem spricht er über seine Ziele. Seit Oktober sind Sie nun Chef im Tourismusbüro. Wie groß sind die Fußstapfen Ihres Vorgängers Rudolf Gruber? Christoph Maier: Riesig würde ich sagen. Wenn einer über 20 Jahre diesen Beruf ausgeübt hat, hat er ja einiges miterlebt. Und es ist ein anspruchsvoller Job. Ich bin ja nicht nur Tourismusbüro-Leiter, sondern auch mit für die EDV im Rathaus zuständig. Im ersten Moment klingt das vielleicht ein bisschen abwegig, aber wenn man sieht, wie viel Tourismus heute mit EDV zu tun hat - Vermieterverzeichnis, Veranstaltungskalender oder Webcam -, dann ist es das nicht mehr. Rudi war mehr in die Naturparkland-Sachen involviert, das läuft jetzt komplett über die Info-Stelle in Moosbach. Was wollen Sie anders oder besser machen als Gruber? Das ist schwierig, Rudi hat es ja gut gemacht. Den Standard möchte ich mit einem nahtlosen Übergang beibehalten, aber auch neue Ideen einfließen lassen und bei manchen Sachen die Abläufe etwas ändern. Man muss bei jeder Veranstaltung schauen, was man besser machen könnte. In der Oberpfalz, unter anderem auch im Landkreis Neustadt, sind die Übernachtungszahlen 2017 gestiegen, in Vohenstrauß waren sie dagegen rückläufig. Womit können Sie diesem Trend entgegenwirken? Ich möchte dieses Minus nicht überbewerten. 2016 hatten war ja ein Plus von 11,5 Prozent bei den Gästeankünften, vorher waren es immer um die 2 Prozent. Ein Grund könnte das Casino in Roßhaupt sein, das 2016 noch kein Hotel hatte, im vergangenen Jahr hingegen schon. Man muss überlegen, woran es liegen kann und 2018...

Stürmischer Abschied von Kloster Banz

Do, 18/01/2018 - 14:16
Auf dem Nachhauseweg auf der Autobahn schüttelt Sturm Friederike den Wagen von Harald Schwartz ordentlich durch. Bei der Klausur der CSU-Landtagsfraktion im Kloster Banz war es ebenfalls recht stürmisch zugegangen - aber in einem anderen Sinn.Amberg-Sulzbach. Der Landtagsabgeordnete und CSU-Kreisvorsitzende zeigte sich begeistert. "Markus Söder hat zum Schluss eine Grundsatzrede gehalten, die es in sich hatte. Meine Kollegen und ich sind regelrecht euphorisiert", erzählte er auf dem Rückweg. "Er hat fast zwei Stunden lang zu seinen zehn Kernthemen geredet. Da waren Sätze dabei, die haben aufhorchen lassen." Mehr Polizeipräsenz Ein paar davon hat sich Schwartz aufgeschrieben, zum Beispiel den, dass Eltern im Hinblick auf die Kinderbetreuung noch besser unterstützt werden müssten. Oder den mit der Polizeipräsenz auf der Straße. "Söder will, dass die Polizei noch sichtbarer wird", berichtete Schwartz. Und auch das habe der Kandidat für das Amt des Ministerpräsidenten gesagt: "Wir werden eine eigene bayerische Grenzpolizei einführen."Wichtig für Amberg und den Landkreis seien auch Söders Ankündigungen hinsichtlich des ländlichen Raumes. Der designierte Seehofer-Nachfolger habe von einem "ganzheitlichen Konzept für den Öffentlichen Personennahverkehr" und einem flächendeckenden W-Lan-Netz gesprochen. "Nach so einer Klausur sieht man ja oft Politiker, die den Tagungsort mit hängenden Köpfen verlassen. Das war bei uns ganz anders. Jeder hat gegrinst." Schwartz sieht eine "optimistisch-freudige Grundhaltung" in der CSU-Landtagsfraktion - das erhoffte Aufbruchsignal, das von der Klausur in der Nähe von Bad Staffelstein ausgehen sollte. Falsche Wahrnehmung Davon, dass die CSU mit ihrem Beschluss zur Abschaffung der Straßenausbaubeiträge dem Volksbegehren der Freien Wähler zuvorkommen wollte, will der Landtagsabgeordnete aus Kümmersbruck nichts wissen. "Es ist schon interessant, wie da die...

Höher, schneller, weiter

Do, 18/01/2018 - 14:07
Zufriedenheit ist selten geworden. Selbst das Beste reicht manchmal nicht mehr aus. Alles soll noch größer, schneller und schöner sein. In gleichem Maße wie unsere Gier wächst, schrumpft aber unser Bewusstsein dafür, einfach mal dankbar zu sein für das, was wir schon haben. Dass wir so gut leben können, ist nämlich nicht selbstverständlich. Ich bin in einer Welt groß geworden, in der ich nur die Hand ausstrecken muss, schon habe ich, was ich brauche - oder besser gesagt, was ich meine, zu brauchen. Im Supermarkt bin ich überfordert, weil es so viele Käsesorten gibt, dass ich Wochen bräuchte, um alle ausgiebig zu testen. Und im Dekoladen reiht sich ein schönes Teil an das andere. Zu widerstehen fällt mir da nicht leicht, dabei habe ich schon so viele Sachen. Wirklich brauchen tue ich davon nichts. Aber im Laden ist alles neuer, vielleicht auch schöner als das, was zuhause liegt. Mit diesem Streben nach immer Besserem bin ich nicht allein. Die Unzufriedenheit verbreitet sich wie eine chronische Krankheit in unserer Gesellschaft. Und ich habe das Gefühl, es wird immer schlimmer. Wenn ich dann aber zu Besuch bei meinem Opa und meiner Oma bin, merke ich, wie glücklich wir sein können, in einer Zeit wie dieser aufgewachsen zu sein und überhaupt etwas unser Eigen nennen zu dürfen. Meine Großeltern erzählen oft davon, wie zufrieden sie heute sind. Sie haben alles, was sie brauchen: Familie, Garten und Gesundheit. Materielles ist ihnen nicht so wichtig. Oma und Opa haben beide schon harte Zeiten durchgemacht. Heute leben sie im Vergleich wie die "Könige in Frankreich", genauso wie ich und viele andere in unserem Land. Nur, dass es oft zu selbstverständlich geworden ist, wenn man auf seinem Sofa sitzt und in eine Decke eingekuschelt das Geschehen auf dem Fernseher verfolgt - dabei vielleicht noch einen Teller deftige, dampfende Nudeln mit Soße auf dem Schoß. Wenn ich aber dann von meinen Großeltern nachhause gehe, sehe ich die Welt wieder mit anderen -...

Kennzeichen-Dieb schnell gefasst

Do, 18/01/2018 - 12:58
Eine Schwandorfer Autovermietung meldete am Mittwoch gegen 15.45 Uhr den Diebstahl beider Kennzeichen von einem ihrer Mietfahrzeuge. Die Nummernschilder wurden umgehend in das polizeiliche Sachfahndungs-System eingestellt. Der Treffer folgte laut Polizei bereits wenige Stunden später, gegen 20.45 Uhr im fränkischen Marktheidenfeld. Eine Polizeistreife kontrollierte dort einen schwarzen BMW, an dem die gestohlenen Kennzeichen angebracht waren. Der BMW war nicht zugelassen.Am Steuer saß ein 34-Jähriger, der laut Polizei nicht im Besitz eines Führerscheins ist. Der polizeibekannte Drogenabhängige habe geringe Mengen Marihuana und Crystal Meth dabei gehabt und sei unter Einfluss der Drogen gefahren, teilte die Polizei mit. Außerdem habe der Mann ein verbotenes Messer mit sich geführt. Die Polizei Marktheidenfeld hat den Mann festgenommen und ermittelt nun wegen Vergehen nach dem Betäubungsmittelgesetz, Kennzeichendiebstahl, Urkundenfälschung, Drogen am Steuer, einer Straftat nach dem Pflichtversicherungsgesetz, Steuerhinterziehung und wegen eines Verstoßes gegen die Fahrzeugzulassungsverordnung.

Schülerin verletzt und geflüchtet

Do, 18/01/2018 - 12:54
Eine 15-jährige Schülerin wurde am Mittwoch bei einem Unfall verletzt. Der Verursacher flüchtete. Das Mädchen hatte gegen 16.50 Uhr zu Fuß die Einmündung der Hammerstraße in die Schlesierstraße überquert. Gleichzeitig bog ein blauer Kleinwagen mit Schwandorfer Kennzeichen in die Schlesierstraße ab und erfasste das Mädchen an den Knien. Der unbekannte Fahrer habe sich nicht um die verletzte Schülerin gekümmert und sei einfach weitergefahren, teilte die Polizei mit. Das Mädchen wurde glücklicherweise lediglich leicht verletzt. Die Polizeiinspektion Schwandorf nahm den Unfall auf und nimmt unter Telefon 09431/4301-0 Hinweise zum Unfallverursacher entgegen.

55-Jähriger verletzt

Do, 18/01/2018 - 12:52
Ein 55-jähriger Arbeiter klemmte sich während seiner Tätigkeit im Netto-Zentrallager in Ponholz am Mittwoch gegen 12.40 Uhr den linken Fuß ein. Er war laut Polizei mit einem elektrisch betriebenen Hubwagen rückwärts gefahren und sah ein weiteres geparktes Gefährt zu spät. Der 55-Jährige brach sich das linke Sprunggelenk. Er musste vom Rettungsdienst ins Krankenhaus Lindenlohe gebracht werden.

Frau leicht verletzt

Do, 18/01/2018 - 12:52
Eine 37-jährige Frau war am Mittwoch Vormittag gegen 10.25 Uhr mit ihrem Kleinwagen bei Scheckenberg unterwegs. Offenbar wegen der Schneeglätte kam sie in einer Kurve von der Fahrbahn ab und überschlug sich an einer steilen Böschung. Dadurch wurde die Frau leicht verletzt. Die 37-Jährige wurde vom Rettungsdienst ins Krankenhaus Schwandorf gebracht. Der Schaden am Auto beträgt etwa 5000 Euro .

Kleinlaster kommt von Straße ab

Do, 18/01/2018 - 07:57
Auch am späten Mittwochabend sorgte Schneefall für Probleme auf den Straßen im Kemnather Land. Der Fahrer eines Kleinlasters kam auf der Staatsstraße 2665 zwischen Kulmain und Kemnath von der Fahrbahn ab. Und Spuren deuten darauf hin, dass es auch beim Hegele-Kreisel einen Zwischenfall gegeben haben muss. Schuld waren nach Angaben des Fahrers die winterlichen Verhältnisse. Leichter Schneefall aber kräftig wehender Wind sorgte für Schneeverwehungen und Glätte. Nur noch das Heck des Lastwagens stand auf der Staatsstraße und blockierte die Fahrspur in Richtung Kemnath. Mit eingeschaltetem Warnblinklicht und mehreren aufgestellten Warndreiecken sicherte der Fahrer die Unfallstelle ab. "Spuren im Schnee" zeugten auf dem neuen Kreisverkehr auf der Staatsstraße 2665 bei der Firma Hegele für ein wohl eher ungewolltes Fahrmanöver. Ein bislang unbekannter Verkehrsteilnehmer parkte dort sein Fahrzeug außerhalb der Straße auf dem Hügel des Kreisverkehrsplatzes ein. Wie die Fahrspuren im Schnee weiter deuten, konnte der Verkehrsteilnehmer wohl sein Fahrzeug wieder auf den Asphalt zurücklenken. Möglicherweise dürfte hierbei Straßenglätte und die Geschwindigkeit eine Rolle gespielt haben.

Zwei Verletzte bei Unfall bei Hofteich

Do, 18/01/2018 - 07:49
Einmal mehr forderten die starken Schneefälle und die Schneeverwehungen in der Nacht auf Donnerstag einen Verkehrsunfall auf der Bundesstraße von Mitterteich nach Waldsassen. Kurz nach der Einmündung nach Hofteich kam ein Hyundai-Fahrer infolge der winterlichen Straßenverhältnisse, plötzlich ins Schleudern und geriet in den Gegenverkehr, wo er mit einem Audi-Fahrer zusammenprallte. Laut Polizeiinspektion Waldsassen passierte der Unfall gegen 23.15 Uhr. Die Folge waren zwei Verletzte, die von Rettungskräften ins Krankenhaus eingeliefert wurden. Die beiden Fahrzeuge mussten geborgen werden, wobei für den Hyundai, der in der angrenzenden Böschung landete, ein Abschleppdienst angefordert wurde. Während der Bergungsarbeiten regelte die Feuerwehr Pleußen den Durchgangsverkehr. 

Warnung vor Cyberattacken und Umweltrisiken

Mi, 17/01/2018 - 22:30
London. Von Umweltrisiken und Cyberangriffen geht einer Studie des Weltwirtschaftsforums (WEF) zufolge heutzutage die größte Gefahr für die Welt aus. Dabei stellen extreme Wettereignisse das größte Einzelrisiko dar, wie das WEF am Mittwoch in London mitteilte. "Wir haben zugelassen, dass Brüche entstehen, die Institutionen, Gesellschaften und die Umwelt schwächen - diese Brüche gilt es jetzt zu heilen", sagte WEF-Gründer Klaus Schwab laut der Mitteilung. Zunehmend an Bedeutung gewinnen vor allem Cyberattacken wie groß angelegte Angriffe. "Geopolitische Reibungen tragen dazu bei, dass Cyberangriffe sowohl häufiger als auch komplexer werden", warnte John Drzik vom Industrieversicherungsmakler Marsh. Zudem nehme die digitale Angriffsfläche zu, da Unternehmen - und auch Einzelpersonen - immer stärker von Technologie abhängig seien. Während eine große Mehrheit der Befragten damit rechnet, dass sich politische und wirtschaftliche Auseinandersetzungen zwischen den Großmächten verschärfen, sehen sie das wirtschaftliche Risiko 2018 geringer ausgeprägt.

Geldvermögen steigt

Mi, 17/01/2018 - 22:30
Die Zinsflaute macht Sparern zu schaffen. Aktienbesitzer profitieren dagegen von steigenden Börsenkursen. Dennoch hat sich das Anlageverhalten der Bundesbürger bislang kaum geändert.Frankfurt. Trotz des Zinstiefs werden die Menschen in Deutschland in der Summe immer reicher. Das Geldvermögen der privaten Haushalte kletterte im dritten Quartal 2017 im Vergleich zum zweiten Vierteljahr um 1,2 Prozent auf den Rekordwert von 5,779 Billionen Euro - auch dank steigender Aktienkurse, wie die Deutsche Bundesbank am Mittwoch in Frankfurt mitteilte. Berücksichtigt werden Bargeld, Bankeinlagen, Wertpapiere und Ansprüche an Versicherungen - nicht Immobilien. Bis Ende 2017 könnte das Geldvermögen Schätzungen zufolge auf etwa sechs Billionen (6000 Milliarden) Euro gestiegen sein.Dank des Booms am Arbeitsmarkt und steigender Reallöhne konnten viele Menschen mehr auf die hohe Kante legen. Auch wenn sich die als börsenscheu geltenden Bundesbürger stärker an den Aktienmarkt trauten, setzen sie weiterhin vor allem auf als sicher geltende Anlagen. Die Präferenz der privaten Haushalte für "liquide und risikoarme Anlagen" halte aber weiter an, erklärte die Bundesbank. Wie das Vermögen verteilt ist, geht aus den Daten nicht hervor.Mehr Geld horteten die Privathaushalte als Bargeld oder parkten es bei Banken - also auf Giro- oder Tagesgeldkonten, deren Bestände man rasch umschichten kann. 23 Milliarden Euro kamen hier im dritten Quartal hinzu. Aus Spareinlagen und -briefen sowie Termingeld zogen die Bundesbürger dagegen Geld ab. Sparbuch und Tagesgeld werfen wegen der Zinsflaute kaum noch etwas ab. Das Volumen an Bargeld und Einlagen belief sich Ende September auf 2270 Milliarden Euro. Das entspricht rund 39 Prozent des Geldvermögens.Beliebt sind weiterhin auch Versicherungen und Pensionseinrichtungen, in die Privathaushalte im dritten Quartal 15 Milliarden Euro steckten. Die Bestände summierten sich so auf rund 2156 Milliarden Euro. Auch...

EU-Kommission bestellt Hendricks ein

Mi, 17/01/2018 - 22:28
Brüssel. Nach jahrelangem Streit über die viel zu schlechte Luft in einigen deutschen Städten setzt die Europäische Kommission der Bundesregierung eine letzte Frist bis Ende dieses Monats. Für den 30. Januar lud Umweltkommissar Karmenu Vella Bundesumweltministerin Barbara Hendricks nach Brüssel und forderte sie auf, vorher neue Maßnahmen zum Erreichen der EU-Grenzwerte für Stickoxide vorzulegen. "Dieses Treffen sollte als letzte Chance angesehen werden, die Schritte zur Verbesserung der Situation aufzuzeigen", heißt es in Vellas Schreiben. Es wurde nach Angaben der Kommission auch an die zuständigen Minister von acht weiteren Ländern verschickt, die ebenfalls die Luftgrenzwerte reißen. Sie sollen alle am 30. Januar nach Brüssel kommen.Wegen der zu hohen Werte der gesundheitsschädlichen Schadstoffe in 28 deutschen Ballungsräumen hat die Kommission längst ein Vertragsverletzungsverfahren gegen Deutschland eingeleitet. Da über Jahre keine Abhilfe gelang, droht nun eine Klage vor dem Europäischen Gerichtshof.

Reiserücktritt möglich

Mi, 17/01/2018 - 22:28
Die E-Mail des Anbieters kam kurz vor dem Abflug: Wegen einer Militärparade in Peking falle die Besichtigung zweier weltbekannter Sehenswürdigkeiten flach. So nicht, entschied jetzt der Bundesgerichtshof.Karlsruhe. Peking ohne Verbotene Stadt und Platz des Himmlischen Friedens? Wenn solch weltberühmte Sehenswürdigkeiten plötzlich aus dem Besichtigungsprogramm einer Reise gestrichen werden, dürfen Kunden kostenlos zurücktreten. Der Bundesgerichtshof (BGH) in Karlsruhe entschied einer Mitteilung vom Mittwoch zufolge, dass dies als erheblicher Mangel einzustufen sei und den kostenfreien Rücktritt von der gebuchten Tour rechtfertige.Außerdem rügte das Gericht eine Änderungsklausel im Reisevertrag zwischen den Parteien: Diese sei schon per se unwirksam formuliert. Im vorliegenden Fall ging es um eine China-Rundreise, die ein Paar für den Sommer 2015 gebucht hatte. Als der Veranstalter ihm eine Woche vor Reisebeginn eröffnete, dass ausgerechnet die beiden Pekinger Hauptsehenswürdigkeiten wegen einer Militärparade nicht besucht werden könnten, trat das Paar die Reise gar nicht erst an. Vor dem BGH klagten die Urlauber auf Reisekostenerstattung von 3298 Euro und bekamen recht. Der BGH folgte damit der Entscheidung der beiden Vorinstanzen. Damit muss der Reiseveranstalter dem Paar die einbehaltene Stornogebühr von 90 Prozent des Reisepreises zurückzahlen."Der Besuch der Verbotenen Stadt und des Platzes des Himmlischen Friedens als einer der bekanntesten Sehenswürdigkeiten Pekings und Chinas stellte bereits für sich genommen eine wesentliche Reiseleistung dar", so die BGH-Richter in der Begründung. Dass dieser Besuch wegfiel, sei eine gravierende Änderung, die die Kunden des Veranstalters nicht hinnehmen müssten.Der BGH-Anwalt des Veranstalters, Norbert Tretter, hatte argumentiert, dass es sich bei der gebuchten Tour um eine Rundreise und nicht um eine Städtereise gehandelt habe. Die Besichtigung der beiden Pekinger...

VW bleibt größter Autobauer

Mi, 17/01/2018 - 22:28
Wolfsburg. Der Volkswagen-Konzern bleibt größter Autobauer der Welt. Das Unternehmen hat 2017 mehr Autos ausgeliefert als je zuvor. 10,74 Millionen Fahrzeuge gingen an Kunden in aller Welt, wie das Unternehmen am Mittwoch in Wolfsburg mitteilte. Das waren 4,3 Prozent mehr als ein Jahr zuvor. Im Dezember lieferte VW mit fast einer Million 8,5 Prozent mehr Fahrzeuge aus. Damit dürfte der Volkswagen-Konzern die Nummer eins vor Toyota bleiben. Es gibt zwar von Toyota noch keine genauen Zahlen, aber Ende Dezember gab der japanische Autobauer bekannt, sich für 2018 einen Rekordabsatz von weltweit 10,5 Millionen Autos vorzunehmen. Das wäre ein leichter Zuwachs im Vergleich zu 2017 mit geschätzt 10,4 Millionen Autos. "Wir sind dankbar für das Vertrauen unserer Kunden, das in diesen Zahlen zum Ausdruck kommt", teilte VW-Chef Matthias Müller am Mittwoch mit. Mehr Autos setzte VW 2017 vor allem in Osteuropa, China und den USA ab. Den stärksten Zuwachs verzeichnete VW in Südamerika.

"World Wide Waldi"

Mi, 17/01/2018 - 22:26
"Vergessen Sie Giovanni Trapattoni, Stefan Effenberg und Co. ... Hier kommt die Wutrede des Jahres." So kündigt der TV-Sender Sport 1 das Video mit dem Interview von Marcel Waldowsky an, das der Spieler der Blue Devils Weiden im Anschluss an die 5:10-Pleite gegen Selb bei Oberpfalz TV gegeben hat ("Diese Mannschaft ist ein Scheißdreck", wir berichteten). Auf der Sport1-Homepage sowie in der Sport1-App ist der Beitrag aus der Oberpfalz zwischen einer Meldung über Pierre-Emerick Aubameyang und Borussia Dortmund sowie die Handball-EM in Kroatien eingebettet. Die Bild titelt auf ihrer Homepage: "Eishockey-Profi rastet aus wie Trapattoni".Dass sein Interview derart hohe Wellen schlägt, damit hat Waldowsky wohl selbst nicht gerechnet. Am Mittwochabend entschied der Vorstand des 1. EV Weiden nach einem Gespräch mit dem Spieler und dem Mannschaftsrat, dass das Interview nicht sanktioniert wird. "Der Vorstand hat Marcel gesagt, dass die Wortwahl aus Sicht des Vereins nicht angemessen war. Auch wenn weiterhin Verständnis für seine Kritik besteht, tragen wir als Verein und damit auch Marcel als Repräsentant des Vereins Verantwortung bezüglich des Auftretens in der Öffentlichkeit, insbesondere gegenüber den vielen Jugendlichen im Nachwuchs des 1. EV Weiden. Marcel selbst ist auch der Meinung, dass er mit seiner Wortwahl kein gutes Vorbild abgegeben hat und bedauert diese. Eine Strafe wird es nicht geben", hieß es in einer Mitteilung des Vereins.Derweil verbreitet sich das OTV-Interview im Netz weiter wie ein Lauffeuer - überregionale und internationale Portale teilen es - meist via Facebook. "So klingt es, wenn einer mal richtig Dampf ablässt. Eishockeyspieler Marcel Waldowsky von den Blue Devils Weiden kotzt sich nach einem Spiel bei Oberpfalz TV aus.", teasert etwa der Radiosender Bayern 3. "Von ihm können viele Spieler noch etwas lernen", schreibt Hockey News Schweiz über das "ehrlichste Interview des Jahres". "Der Mann ist mit Leib und Seele dabei. Seine...

Süd- und Nordkorea vereint aufs Eis

Mi, 17/01/2018 - 22:26
Seoul. Als wichtiges Zeichen ihrer Annäherung wollen Süd- und Nordkorea mit ihren Sportlern bei der Eröffnungsfeier der Olympischen Winterspiele in Pyeongchang zusammen unter gemeinsamer Flagge einlaufen. Außerdem einigten sich beide Seiten bei Gesprächen im Grenzort Panmunjom am Mittwoch darauf, ein gemeinsames Eishockey-Team der Frauen für die Spiele im Februar in Südkorea zu stellen. Das teilte das Vereinigungsministerium in Seoul mit. Die Vorschläge sowie die Teilnahme nordkoreanischer Athleten erfordern die Zustimmung des Internationalen Olympischen Komitees (IOC), das am Samstag in Lausanne mit beiden Ländern darüber berät.Während beide Länder schon bei früheren Olympischen Spielen zusammen bei der Eröffnung unter einer Flagge auftraten, die die koreanische Halbinsel zeigt, wäre es jetzt das erste Mal, dass sie bei Olympia auch eine gesamtkoreanische Mannschaft in einer Sportart stellen. Eine gesamtkoreanische Mannschaft, die alle Sportarten umfasst, ist nicht vorgesehen. Die Sommerspiele 1988 in Seoul hatte Nordkorea boykottiert.Nach jahrelangen frostigen Beziehungen haben die jüngsten Signale der Annäherung zwischen beiden Koreas eine große Bedeutung für die südkoreanischen Gastgeber. So haben sie auch die Angst vor einer Eskalation des Streits um das nordkoreanische Atomprogramm kurz vor den Winterspielen zwischen dem 9. und 25. Februar erheblich verringert.Bei den Olympischen Spielen in Sydney 2000 marschierten die Mannschaften Süd- und Nordkoreas zum ersten Mal zur Eröffnung zusammen ein. Dies wiederholte sich vier Jahre später bei den Sommerspielen in Athen und auch 2006 in Turin.Es gebe eine Reihe interessanter Vorschläge, hieß es in einer Mitteilung des IOC zu den innerkoreanischen Gesprächen. "Es gibt in Anbetracht der Auswirkung dieser Vorschläge auf die anderen teilnehmenden Nationalen Olympischen Komitees und Athleten zahlreiche Überlegungen". Das IOC werde die Vorschläge sorgfältig prüfen. Für die Spiele...

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